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Facebook und WhatsApp: Kettenbrief mit rosa Teddybären-Pillen – Was ist an der Warnung dran?


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Auf Facebook und WhatsApp verbreitet sich aktuell eine Warnung in Form eines Kettenbriefs vor rosa Teddybären-Pillen. Doch was ist dran an dieser Nachricht? Ist sie echt oder handelt es sich bei der Warnung um einen Fake? Wir haben uns den Post einmal genauer angesehen.

Im sozialen Netzwerk als auch im Messenger WhatsApp macht derzeit eine Warnmeldung die Runde. Dabei geht es um ein Bild, auf dem eine Tüte mit rosa Teddybären-Pillen zu sehen ist. Ob es sich dabei um Drogen handelt und was an der Warnung dran ist? Wir haben genau hingesehen.

Vergangene Meldungen über Kettenbriefe waren mal besorgniserregend und mal erheiternd. Je nach Inhalt handelt es sich um eher harmlose Meldungen, bei denen auf ein Thema wie beispielsweise Krebs aufmerksam gemacht wird, oder gefährliche Posts, welche in eine Abofalle führen. Prädestiniert für die Verbreitung solcher Meldungen sind das soziale Netzwerk Facebook und WhatsApp aufgrund der hohen Nutzerzahlen allemal.

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So schaut die Teddybären-Meldung aus

Grundsätzlich erscheint diese Meldung als Status-Post in Facebook oder als Nachricht in WhatsApp. Manchmal werden die Beiträge von anderen Personen auch nur geteilt und keine eigene Statusmeldung verfasst. Derzeit liegt uns ein Bild nur in Facebook vor. Sollten Sie die Nachricht per WhatsApp erhalten haben, leiten Sie uns diese oder einen Screenshot an [email protected] weiter oder senden Sie uns eine WhatsApp-Nachricht an 03054909774.

So schaut die Nachricht aus:

2017-05-19 Teddybären-Pillen
(Quelle: Screenshot/facebook.com)

Der Text der Nachricht lautet: 

Liebe Eltern, es sind wieder „Drecksbastarde“ unterwegs in unseren Schulen!!! Es werden Drogen in solche Formen an Kindern verteilt! Bitttttttteeeee, klärt eure Kinder auf, dass sie niemals solche „Süssigkeiten“ annehmen dürfen! Fragt eure Kinder ob sie schon sowas angeboten bekommen haben??? Es sind sehr wahrscheinlich auch Kinder dabei die Solches verteilen!!! Bitte, Ohren und Augen auf!

Heute aktuell: Das müssen Sie gelesen haben:

Was ist an der Warnung dran?

Leider kann man dies nicht genau nachprüfen. Da im Beitrag selber nicht angegeben ist, um welchen Ort es sich genau handelt, ist eine Überprüfung des Beitrag schlichtweg nicht möglich.

Fakt ist aber eines: Sie sollten Ihre Kinder grundsätzlich zu dem Thema Drogen sensibilisieren. Denn kein Kind sollte von jemandem Fremden etwa annehmen, auch wenn die Fremden ebenfalls Kinder sind. 

Recherche zeigt, woher das Bild stammt

Bei einer Bildrecherche im Netz sind wir zu dem gleichen Ergebnis gekommen, wie die Redaktion von mimikama.at. Das Bild scheint ursprünglich, zu einem Bericht der Zeitung „The Sun“ zu gehören. In diesem Artikel ging es darum, dass vier 13-jährige Mädchen von einem 18-jährigen Mann rosa Teddybären-Pillen angeboten bekommen haben. Die Mädchen mussten ins Krankenhaus und der Mann wurde damals von der Polizei festgenommen. Dieser Bericht mit dem gleichen Foto stammt allerdings vom 7. März 2017. Ist also älter als der auf Facebook gepostete Beitrag.

2017-05-19 Teddybären-Pillen
Der Originalbericht von The Sun (Quelle: Screenshot/thesun.co.uk)

Sie sollten diesen Beitrag also besser nicht weiterverbreiten. Sprechen Sie lieber vorbeugend mit Ihren Kindern über dieses Thema. Drogen können dabei ganz unterschiedlich aussehen. Auf fazemag.de finden Sie eine Reihe von Pillen, die für Kinder sehr anziehend sein könnten.

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