logistikdirekt.org und Andere suchen Mitarbeiter: Seriöses Stellenangebot im Homeoffice oder Betrug?


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Es ist heute eine Selbstverständlichkeit, dass Sie Jobangebote über das Internet suchen und mit potenziellen Arbeitgebern online in Kontakt treten. Doch nicht alle Angebote sind auch seriös. Uns erreichen seit Monaten Hinweise zu einigen Firmen, die scheinbar attraktive Jobs als Marktforscher, Umfrageteilnehmer, App-Tester oder Video-Ident-Tester anbieten. Wir haben uns diese Stellenausschreibungen genauer angesehen. 

Wer möchte nicht bequem von zu Hause aus arbeiten und dafür noch gutes Geld bekommen. Und bei einem Angebot von bis zu 2700 Euro kann man kaum widerstehen. Seit Monaten entstehen ständig neue Webseiten und vermeintliche Arbeitgeber, die einen gut bezahlten Job anbieten. Teilweise bieten die Scheinfirmen bis zu 100 Euro pro Test eines Video-Idents oder besser für die Eröffnung eines Bankkontos. Tatsächlich geht es natürlich um keinen echten Job. Vielmehr soll Ihre Identität gestohlen werden.

Nach Angaben der Stellenausschreibung prüfen Sie Apps oder Identifikationsverfahren von Banken. Anschließend sollen sie noch einen Erfahrungsbericht fertigen und der Job ist getan. Leicht verdientes Geld, könnten Sie meinen. Zumal es oft sogar einen sehr ausführlichen Arbeitsvertrag gibt und der Arbeitgeber auf Seriosität des Bewerbers wert legt. Aber ist es wirklich so einfach? Oder gibt es einen Haken?

Bereits mehrfach haben wir über Stellenangebote berichtet, welche nicht seriös waren:

Video Player von Glomex (Datenschutzrichtlinien)

Was müssen Sie für das Jobangebot tun und was steckt dahinter?

Auf den professionell wirkenden Webseiten füllen Sie zunächst ein Kontaktformular aus. In einem Antwortschreiben per E-Mail bekommen Sie dann weitere Anweisungen vom angeblichen Personalmanager. Nach kurzer Jobbeschreibung beziehen sich die Verfasser der E-Mail auf eine gesetzliche Vorgabe, die sie zur Prüfung Ihrer Identität verpflichtet. Folgen Sie dem angegebenen Link, gelangen Sie auf eine Webseite zur abschließenden Verifikation Ihrer Daten.

Und ab hier sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen. Man verlangt von Ihnen neben der Angabe Ihrer personenbezogenen Daten auch ein Bild Ihres Personalausweises. Zusätzlich verlangt man ein sogenanntes Ausweis-Selfie. Also ein Bild mit Ihnen und Ihrem Ausweis in der Hand. Haben Sie die Bilder gefertigt, sollen Sie die Bild-Dateien hochladen und mit Ihren Daten absenden.

Wurden die Daten erfolgreich übermittelt, erhalten Sie nach kurzer Zeit den ersten Probeauftrag. Natürlich sollen Sie eine Verifikation, meist per VideoIdent, bei einer Bank testen. In vielen Fällen ist das die N26 Bank. Führen Sie den mutmaßlichen Test durch, eröffnen Sie ein real existierendes Konto auf Ihren Namen. Zugriff werden Sie auf das Konto nicht haben, denn die Vertragsunterlagen und Zugangsdaten landen bei Ihren Auftraggebern.

Besonders gemein und hinterlistig: Mit Ihren vorab übermittelten Daten werden Anträge für Konten oder Kredite eingereicht. Per Smartphone-App (z.B. IDnow oder Postident) bestätigen Sie im Videochat Ihre Angaben und schließen somit den Vertrag ab. Auch hier werden Sie keine Unterlagen erhalten. Diese gehen an die dubiose Firma.

So wie die Maschen wechseln, so ändert sich auch das Vorgehen der Betrüger. Der Kontakt soll nun häufig per WhatsApp hergestellt werden. An dieser Stelle übermitteln Sie den Kriminellen schon beim Erstkontakt Ihre Mobilfunknummer. Im weiteren Verlauf sollen Sie dann einen Identifikationsprozess durchlaufen. Hierbei eröffnen Sie ein Bankkonto. Sie werden mit einer fadenscheinigen Begründung aufgefordert, die Zugangsdaten an die Kriminellen zu übermitteln. Das sollten Sie auf keinen Fall tun.

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Jobangebote in Kleinanzeigenmärkten

Es ist nicht neu, dass Sie Jobangebote auch über diverse Kleinanzeigenmärkte finden. Dies nutzen auch die Betrüger aus. Bei Quoka oder eBay Kleinanzeigen tauchen immer wieder unseriöse Stellenangebote auf. Hier werden beispielsweise App Tester gesucht. Auffällig ist, dass die Herausgeber der Stellenangebote anonym bleiben. Ihre Bewerbung sollen Sie per WhatsApp Nachricht abgeben. Einige Firmen haben jedoch auch seriös wirkende Webseiten.

Was geschieht mit den übermittelten Daten?

Identitäten sind bares Geld wert. Und auch hier geht es nur um´s Geld. Wer Identitätsnachweise in der hier abgefragten Form besitzt, hat freie Hand. Mit diesen Daten können Webseiten angemeldet, Onlineshops eingerichtet und Bankkonten eröffnet werden. Wer Zugriff auf ein Konto hat, das nicht unter dem eigenen Namen läuft, kann damit Straftaten verüben und wird so gut wie nie gefasst. Der ahnungslose Kontoinhaber wird dann zur Rechenschaft gezogen und muss im schlimmsten Fall für einen entstandenen Schaden eintreten.

Gerade Betreiber von Fakeshops nutzen solche Daten, um ihre kriminellen Geschäfte abzuwickeln. Aber auch der Einkauf in einem seriösen Onlineportal, unter der Angabe Ihrer Bankverbindung, ist eine beliebte Betrugsmasche.


Woran können Sie erkennen, ob es sich um Betrug handelt?

Nicht nur für Laien ist es schwer, den Betrug hinter dieser Masche zu erkennen. Denn auf den ersten Blick sehen die Webseiten sehr seriös aus. Allerdings haben wir bei der Tiefenprüfung einige Ungereimtheiten festgestellt. So fehlt beispielsweise die Umsatzsteuer-ID im jeweiligen Impressum. Eine telefonische Erreichbarkeit suchen Sie oft ebenfalls vergebens. Und einige dieser Scheinfirmen haben gleich gar kein Impressum.

Generell meiden Betrüger den persönlichen oder auch telefonischen Kontakt. Spätestens wenn Sie auf ein Telefonat oder noch besser ein Video-Telefonat bestehen, wird der Kontakt abbrechen. Dabei soll es sich um IT-Firmen handeln, die damit gar kein Problem haben dürften.

Diese Unternehmen sollten Sie meiden

Auch die nachfolgend aufgelisteten Unternehmen sollten Sie meiden, da wir bei unserer Überprüfung festgestellt haben, dass etwas nicht stimmt:

  • markt.life
  • solution-pro.de
  • phoenix-consulta.eu, PHOENIX GmbH, Brotkoppel 5a, 22393 Hamburg
  • consulterama-gmbh.de sucht Treuhandmanager/in
  • treu-immo.de sucht Treuhandmanager/in
  • omegainvestment.de, Omega Global Fund GmbH, Riemerstrasse 12, 71263 Weil der Stadt
  • harschels.de, Harschels Auktions GbR, Oberer Auweg 132, 86169 Augsburg
  • crowd-apps.de, Funkerstrasse 9, 76227 Karlsruhe
  • ClickAndEarn.de, Dachsfeld 35, 45357 Essen
  • pollworkers.de, Rottbrinkweg 9, 32120 Hiddenhausen
  • prime-analytics.de, Am Mittelhafen 14, 48155 Münster sucht Usability-Tester
  • analytics-app.de, Pragerstraße 17, 10997 Berlin, Studienaufträge für Verfahrenstest’s
  • app-institutions.de, Altmarkstraße 4, 38110 Braunschweig sucht App-Tester
  • Web im Test GmbH, Teinacherstr. 38 , 71634 Ludwigsburg, www.web-im-test.de
  • ralyse.com aus Heilbronn, Müller & Kohl GbR, ralyse.com
  • appdoctor.me, AppDoctor GmbH, Stubengasse 8, 44135 Dortmund
  • appresearch.de, plain dot media GmbH, Schweimlerstraße 4, 22087 Hamburg, [email protected], Amtsgericht Hamburg, HRB 118002
  • protectsecure.de, Industriestr. 15, 91710 Gunzenhausen
  • famous-enterprise.de, Famous-Enterprise AG, Ludorffstraße 22, 58644 Iserlohn
  • snap-worker.de, Snap-Worker GmbH, Herriotstraße 24, 60528 Frankfurt am Main, Deutschland, Telefon: 015775127726
  • logistikdirekt.org sucht Assistenz für Logistikleitung in Heimarbeit, Logistik Direkt GmbH, Lerchenstraße 11, 27574 Bremerhaven

up2date-data.de sucht App-Tester

Es gibt wieder ein neues Unternehmen, welches über Kleinanzeigenportale und Stellenbörsen ahnungslose Opfer einsammelt. Angeboten wird eine Stelle als App-Tester. Doch dabei handelt es sich um Betrug. Sie sollen nämlich ein Konto bei einer Bank eröffnen, welches anschließend vermutlich für Straftaten verwendet wird. Lassen Sie sich auf solche Geschäfte nicht ein. Immer wenn Sie ein Konto als „Test“ eröffnen sollen, handelt es sich um Betrug.

Die als Firmierung verwendeten Daten werden missbräuchlich verwendet. Die genannte Firma hat mit der Webseite nichts zutun.

app-testino.de sucht App-Tester

Um Betrug handelt es sich auch bei der Webseite app-testino.de und deren Stellenangebot als App-Tester. Hier bekommen Sie keinen Job. Vielmehr geht es darum, dass Ihre persönlichen Daten missbraucht werden sollen. Die Daten im Impressum der Webseite werden missbräuchlich verwendet. Das dort genannte Unternehmen hat mit der Webseite app-testino.de also nichts zu tun. Demnach ist vollkommen unbekannt, wer app-testino.de betreibt.

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Bei apptester-24.de bis zu 50 Euro als Online-Tester verdienen

Einen traumhaften Verdienst von bis zu 50 Euro pro Test wird auf apptester-24.de angeboten. Doch auch hier hat unsere Sicherheitsanalyse ergeben, dass die Daten im Impressum vermutlich missbräuchlich verwendet werden. Zudem gibt es auf der Webseite Merkmale betrügerischer Webseiten, sodass Sie sich hier nicht bewerben und keine Daten eingeben sollten.

steadysmile.de sucht Investment-Treuhändler

Ganz unabhängig von den Schreibfehlern im Titel des Stellenangebotes sollten Sie sich niemals auf solche Geldgeschäfte einlassen. In der Regel handelt es sich um typische Geldwäsche. Am Ende sind Sie allerdings nicht nur das Opfer, sondern werden auch zum Täter. „Als Investment Treuhändler ist es deine Aufgabe Handelsgelder zu empfangen und diese anschließend weiterzuleiten und im System zu hinterlegen.“ Lassen Sie sich niemals auf Geld-Transaktionen ein. Nach kurzer Zeit werden die geschädigten Kunden auf Sie zukommen und Ihr Geld zurückfordern, welches Sie nicht mehr haben, da Sie es bereits weitergeleitet haben.

Das Unternehmen kann leider nicht haftbar gemacht werden. Dafür gibt es einen einfachen Grund. Die SteadySmile GmbH aus Zell u.A. ist vermutlich frei erfunden und existiert überhaupt nicht.


marketing-feature.de verlangt vorab Ausweiskopien

Update 22.06.2020 Nach einer Bewerbung auf marketing-feature.de werden Sie aufgefordert ein Selfie mit Ihrem Personalausweis und eine Kopie des Ausweises an die Firma zu senden. Im ersten „Job“ geht es dann um den Test eines Identverfahrens. Natürlich ist das auch bei diesem Angebot kein Test, sondern der Abschluss eines Vertrages oder die Eröffnung eines Kontos.

Im Impressum auf der Webseite ist folgende Firma als Inhaber eingetragen:

Feature Marketing Ltd.
169 Grange St
Burton-on-Trent
DE14 2BA, UK
Niederlassung Deutschland
In der Kohlkaule 19
53340 Meckenheim

analysespro.de gehört auch zu den Fake-Unternehmen

Update 22.05.2020 Auch bei analysespro.de handelt es sich um ein mutmaßliches Fake-Unternehmen, welches gar nicht existiert. Das Ziel der Macher ist es, dass Sie sich per VideoIdent-Verfahren bei einer Bank identifizieren. Danach dürfte der Kontakt abbrechen. Geld gibt es natürlich keins, dafür aber viel Ärger. Optisch sieht die Webseite wie eine Kopie von pro-corporation.de, crowd-apps.de oder appdrow.de aus.

Im Impressum auf der Webseite ist folgende Firma als Inhaber eingetragen:

Analysespro

Grünspechtweg 25
63457 Hanau

Niederlassung Deutschland

Grünspechtweg 25
63457 Hanau

Kontakt
Inhaber: Martina Feuerhahn, Helmut Weiner, Matthias Grimm
Design & Konzept: sunzinet AG
Redaktion & Medien: [email protected]
Karriere: [email protected]

Kontakt: [email protected]

CEO & Ansprechpartner: Martina Feuerhahn, Friedrich Melner

Besonders interessant: Die Betrüger stellen so viele Seiten ins Netz, dass Sie beim Impressum schon gar nicht mehr merken, welchen Unsinn Sie da eigentlich eingeben.

appdrow.de sucht ebenfalls App-Tester

Update 22.05.2020 Auch bei appdrow.de handelt es sich um ein mutmaßliches Fake-Unternehmen, welches gar nicht existiert. Das Ziel der Macher ist es, dass Sie sich per VideoIdent-Verfahren bei einer Bank identifizieren. Danach dürfte der Kontakt abbrechen. Geld gibt es natürlich keins, dafür aber viel Ärger. Optisch sieht die Webseite wie eine Kopie von pro-corporation.de aus.

Im Impressum auf der Webseite ist folgende Firma als Inhaber eingetragen:

Appdrow GbR
125 High Road
N92RD London, UK

Niederlassung Deutschland
Liesenhoffweg 43
44147 Dortmund

Kontakt
Inhaber: Richard Hein
Design & Konzept: sunzinet AG
Redaktion & Medien: [email protected]
Karriere: [email protected]

Kontakt: [email protected]

CEO & Ansprechpartner: Lorenzo Hein

pro-corporation.de sucht App-Tester in Heimarbeit

Update 20.05.2020 Das Unternehmen sucht Mitarbeiter für das „Testen von Smartphone-Apps sowie die dazugehörige Bewertung“. Der Job ist besonders beliebt und demnach fallen auch viele Menschen auf die Falle herein. Immerhin sollen Sie pro Auftrag 30 bis 50 Euro Netto bekommen. Ein Lohn der absolut unrealistisch ist.

Im Impressum auf der Webseite ist folgende Firma als Inhaber eingetragen:

Pro-Corporation
125 High Road
N92RD London, UK

Niederlassung Deutschland
Köbelner Str. 25
02953 Bad Muskau

Kontakt
Inhaber: Gudrun Nagorka
Design & Konzept: sunzinet AG
Redaktion & Medien: [email protected]
Karriere: [email protected]

Webdesign & Marketing: Kim Diedering, Friedrichrodaerstr 38b, 12249 Berlin & Francisca Yanes Yanes, Lehenerstraße 102, 79106 Freiburg im Breisgau

CEO & Ansprechpartner: Robin Hagel

Uns erinnert das Impressum sehr an analytics-24.de. Eine Telefonnummer suchen Sie auf der Webseite vergebens. Wir gehen davon aus, dass die Firma im Impressum frei erfunden ist und raten deshalb von einer Kontaktaufnahme ab. Senden Sie keine Bewerbung mit persönlichen Daten an diese Firma.

analytics-24.de sucht Qualitätstester – Bewerben Sie sich nicht!

Update 18.05.2020 Ein neuer Arbeitgeber schreibt Stellenangebote in Heimarbeit aus. Diesmal sucht die Firma Qualitätstester in Heimarbeit als Minijob auf 450 Euro Basis. Versprochen wird ein lukrativer Job. Auch dabei handelt es sich vermutlich um eine Falle. Sie werden kein Geld sehen, dafür aber sehr viel Ärger bekommen. Folgende Daten sind im Impressum der dubiosen Firma angegeben:

Analytics-24 GmbH
Funkerstrasse 9, 76227 Karlsruhe

Niederlassung Bamberg
Ottostraße 2b, 96047 Bamberg

Kontakt
Inhaber: Ulrike Goller und Susanne Jung
Redaktion & Medien: [email protected]
Karriere: [email protected]

CEO & Ansprechpartner: Stefan Engel, Karla Smith

Besonders klug scheinen die Macher der Webseite nicht zu sein. Denn ein Blick in das Impressum zeigt, dass diese Informationen gar nicht stimmen können. Sie sind frei erfunden. Diese Firma gibt es nicht. Übermitteln Sie keine persönlichen Daten.

snap-sell.de sucht App-Tester

Update 14.05.2020 In Onlinestellenbörsen taucht ein neues Unternehmen auf. Die Snap-Sell® GmbH (snap-sell.de) sucht unter anderem App-Tester, Kundenbetreuer, Controller oder eBay-Verkäufer, die aus dem Homeoffice arbeiten. Fallen Sie auf die vollmundigen Versprechen nicht herein. Im Impressum ist folgende Firma als Verantwortlicher angegeben:

Snap-Sell® GmbH
Herriotstraße 12
60528 Frankfurt am Main, Deutschland
Fon: +49 162 8968324 (Snap-Sell-Support nur unter [email protected])
Fax: +49 611 959718-99
E-Mail: [email protected]
Verantwortliche: Manuel Naumann , Roland Erwin, Andrea Tolle, Sabine Neumann

Dieses Unternehmen existiert nicht. Nehmen Sie keinen Kontakt auf und versenden Sie an die Snap-Sell GmbH keine Bewerbungen!

phoenix-consulta.eu ist ebenfalls ein Fake-Unternehmen

Update 12.05.2020 Auch bei phoenix-consulta.eu können Sie sich über das Internet bewerben. Die in Kleinanzeigenmärkten wie eBay Kleinanzeigen ausgeschriebenen Stellenausschreibungen klingen zunächst erst einmal spannend und geheimnisvoll. Dort werden beispielsweise Mitarbeiter für folgende Jobs gesucht:

  • Support für Controlling von Payment-Gateways (m/w) Mini-Job
  • Engineer / Digital Marketing
  • Technical Recruiter

Allerdings wird es auch hier keine Jobs geben. Das Unternehmen hat nur Interesse an Ihren Daten, denn als Bewerber sollen Sie Ausweiskopien und Rechnungen zur Verifizierung hochladen. Wie üblich findet die Kommunikation per WhatsApp statt. Nach unseren Recherchen existiert dieses Unternehmen nicht.

Bewerben Sie sich nicht bei neue-karriere.eu

Update 08.05.2020 Vollmundige Versprechen für Jobsuchende finden Sie auch auf der Webseite neue-karriere.eu. Doch auch dieser Webseite sollten Sie nicht trauen. Die Daten im Impressum werden vermutlich missbräuchlich verwendet. Wir gehen davon aus, dass Sie auch hier in eine gemeine Falle gelockt werden.

teste-gutscheine.de ist ebenfalls nicht seriös

Update 21.04.2020 Auf teste-gutscheine.de wird ein besonders interessanter Job angeboten. Angeblich werden Mitarbeiter gesucht, die Gutscheincodes testen. Außerdem werden andere Produkttests in Aussicht gestellt. Das zieht sicher viele Interessenten an. Doch es handelt sich um ein Fake-Angebot. Hier werden keine Tester gesucht, sondern Menschen die abgezockt werden können.

Das Impressum des Unternehmens ist gefälscht. Im Impressum werden Daten eines anderen existierenden Unternehmens genutzt, welches mit der Webseite gar nichts zu tun hat. Die HOPP Marktforschungs GmbH existiert in Deutschland überhaupt nicht. Letztlich läuft es auch hier wahrscheinlich darauf hinaus, dass Sie ein Bankkonto für Ihr Gehalt oder den Lohn – vielleicht auch als Test – eröffnen sollen. Dieses wird dann für Straftaten genutzt. Sie bekommen den Ärger.

testative.com bietet ebenfalls Jobs an

Update 20.04.2020 Immer wenn Sie als neuer Mitarbeiter ein Konto eröffnen oder sich aus fadenscheinigen Gründen per Video-Ident-Verfahren identifizieren müssen, sollen Sie vorsichtig sein. Die Webseite testative.com fällt aktuell auf. Auch dort können Sie Karriere machen. Wenn die Bilder der genannten Mitarbeiter nicht echt sind, dann ist Vorsicht angebracht. Hinzu kommt, dass das Impressum des vermeintlichen Unternehmens nicht den Rechtsnormen entspricht. Und natürlich wurde die Domain testative.com über einen Anonymisierungsdienst registriert. Der tatsächliche Inhaber möchte also namentlich nicht in Erscheinung treten. Wir raten, von Stellenangeboten bei dieser Firma Abstand zu nehmen.

Produkttester – Für DM-Drogerie Markt GmbH & Co. KG: Kein Angebot der Bundesagentur für Arbeit

Update 21.02.2020 Die Kriminellen ändern ständig ihre Vorgehensweise. Seit 2018  versenden sie immer wieder E-Mails, die scheinbar von der Bundesagentur für Arbeit stammen und ein Stellenangebot enthalten. Als Absender der E-Mail ist Agentur für Arbeit <[email protected]> oder Agentur für Arbeit <[email protected]> angegeben und im Betreff lesen Sie Einstellungssache: Produkttester DM Markt. Angeblich sucht eine renommierte Firma Produkttester für ihre Produkte. Auch hier wird der Name des Unternehmens missbraucht. Die Drogeriemarktkette dm sucht mit dieser E-Mail keine Tester. Es werden Konten eröffnet oder Kreditverträge abgeschlossen. Und so sieht die E-Mail aus:

Stellenangebot

Die Bundesagentur für Arbeit informiert sie hiermit über folgendes Stellenangebot:

Produkttesterin/er für in-APP Lösungen

Das Unternehmen IDnow GmbH sucht Produkttester für die Kontrolle und Überprüfung von produktübergreifenden Smartphone Plattformen. Die Tätigkeit umfasst das Überprüfen des Registrierungs- und Eröffnungsvorgangs. Innerhalb der Überprüfung müssen anhand einer vorgefertigten Kontrollliste die einzelnen Schritte bewertet werden. Dabei geht es um Kundenfreundlichkeit, Bedienbarkeit sowie einer deutlichen Kommunikation gegenüber dem Kunden.
Wöchentlicher Zeitaufwand: 5-10 Stunde
Vergütungs pro Stunde: 16,5 Euro

Pro abgeschlossenen Produkttest: 50 Euro zuzüglich Stundenvergütung
Geschätze monatliche Vergütung: 850 Euro

Ihr Profil:

– Deutschkenntnise
– min. 18 Jahre
– Im besitz eines Smartphones
– Fester Wohnsitz
– Internetanschluss

Wir bieten:

– Tätigkeit kann ortsungebunden ausgeführt werden
– schnelle Aufnahme der Tätigkeit (Tätigkeit kann sofort aufgenommen werden)
– 100% online Tätigkeit
– schnelle Bezahlung

Für Bewerbungen nutzen Sie bitte die E-Mail Adresse: [email protected]

Eine kurze formlose Bewerbung ohne Lebenslauf reicht aus.

Weitere Informationen zum Angebotsersteller: Hier

Impressum

Herausgeber:
Ihr Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitgeber-Servicenummer: 01801-664466*
Fax: 069/59769417
E-Mail-Postfach: [email protected]
Internet: www.arbeitsagentur.de

(* Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct / min.)

2018-10-23 Post - Ident
(Quelle: Screenshot)

Die Links in dieser E-Mail führen auf eine gefälschte Webseite. Diese sieht der echten Webseite von dm für Produkttester täuschend ähnlich. Geben Sie keine Daten ein. Diese werden direkt an Kriminelle übertragen.

umfrageteilnahmen.de sucht Umfrageteilnehmer

10.02.2020 Nicht immer geht es um Stellenangebote, bei denen Sie Geld nebenbei verdienen könnten. Auch Markt- und Meinungsforscher zahlen für eine Teilnahme an Umfragen. Die Namen der bekannten Unternehmen werden auch gern missbraucht, um einen seriösen Eindruck zu hinterlassen. umfrageteilnahmen.de ist so ein Fall. Auf der Webseite werden die Daten eines großen Marktforschungsinstitutes genutzt, um Interessierte anzulocken und sie in Sicherheit zu wiegen. Doch diese Daten werden missbraucht. Das auf der Seite genannte Unternehmen aus Hamburg hat mit umfrageteilnahmen.de nichts zu tun. Eine Kommunikation mit umfrageteilnahmen.de soll ausschließlich per WhatsApp unter der 015129644276 stattfinden.

Wie wir durch einen unserer Leser erfahren haben, sollen die Teilnehmer zu Beginn einen Identitätscheck durchlaufen. Dieser wird in Form einer Kontoeröffnung durchgeführt. Ist dieser erfolgreich, wird verlangt, die Zugangsdaten herauszugeben, um sie angeblich mit der Umfrageapp zu verknüpfen. Das ist natürlich nur ein Vorwand, um Zugriff zum Konto zu erlangen.

  • Der Server der Webseite steht in den USA, was für ein deutsches Unternehmen unüblich ist.
  • Die im Impressum als Inhaber verwendeten Daten werden missbräuchlich verwendet. Wir haben mit dem betroffenen Unternehmen telefoniert. Sie haben mit der Webseite und den Angeboten nichts zu tun.
  • Auf der Webseite sind Fehler zu finden, die in dieser Form nur Fake-Firmen passieren.
  • Die auf der Webseite vorgestellten Mitarbeiter existieren nicht. Die Fotos wurden vermutlich von anderen Webseiten gestohlen.

imaagi.co sucht neue Mitarbeiter

16.12.2019 Immer wieder schreiben dubiose Unternehmen Stellenangebote aus und gelangen auf diese Weise zu vertraulichen Daten. Auch der Anbieter imaagi.co sucht Mitarbeiter. Im Internet präsentiert sich das Unternehmen als seriöser Anbieter. Doch genau daran zweifeln wir. Aufgrund einiger Ungereimtheiten raten wir davon ab, dass Sie hier persönliche Daten eingeben oder sich damit bewerben.

  • Die Webadresse imaagi.co wurde über einen Anonymisierungsdienst registriert. Der Inhaber möchte namentlich nicht in Erscheinung treten. Doch das ist vollkommen sinnlos und wird wohl nur von Fake-Firmen praktiziert.
  • Der Server der Webseite steht in Malaysia, was für ein deutsches Unternehmen unüblich ist.
  • Die im Impressum als Inhaber verwendeten Daten werden vermutlich missbräuchlich verwendet oder sind frei erfunden.
  • Das Impressum entspricht nicht den deutschen Rechtsnormen.
  • Auf der Webseite sind Fehler zu finden, die in dieser Form nur Fake-Firmen passieren.
  • Die auf der Webseite vorgestellten Mitarbeiter existieren nicht. Die Fotos wurden vermutlich von anderen Webseiten gestohlen.

Jobangebot für App-Tester bei marktlyse.com ist vermutlich Betrug

03.12.2019 Leser berichten uns von unseriösen Stellenangeboten bei dem Internetportal Marktlyse. Danach bietet das Unternehmen unter anderem Jobs als App-tester an. Wie schon von anderen Fake-Firmen bekannt, erfolgt die gesamte Abwicklung via WhatsApp. Als eine Art Einstellungstest sollen die Bewerber ein fiktives Konto bei einer Bank eröffnen. Doch Vorsicht: Es handelt sich vermutlich um ein echtes Bankkonto und um kein Testkonto. Eröffnen Sie niemals ein Bankkonto auf Ihren Namen, ohne das Sie dies möchten. Die Bankverbindung kann für Straftaten verwendet werden, die dann auf Sie zurückgeführt werden.

Wir haben die Webseite analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass diese keinen seriösen Eindruck hinterlässt. Folgende Punkte sprechen dafür, dass Sie sich auf die Firma nicht einlassen:

  • Die Webadresse marktlyse.com wurde über einen Anonymisierungsdienst in Russland registriert. Der Inhaber möchte namentlich nicht in Erscheinung treten. Doch das ist vollkommen sinnlos und wird wohl nur von Fake-Firmen praktiziert.
  • Die im Impressum als Inhaber verwendeten Daten werden vermutlich missbräuchlich verwendet.
  • Der Server der Webseite steht in den USA, was für ein deutsches Unternehmen unüblich ist.
  • Auf der Webseite gibt es keine Telefonnummer, unter der Sie die Firma erreichen.
  • Auf der Webseite sind Fehler zu finden, die in dieser Form nur Fake-Firmen passieren.

SKG – Steuerberatungsgesellschaft mbH sucht Büroassistenten

02.12.2019 Offensichtlich funktioniert der Betrug unter dem Deckmantel von Steuerberatungskanzleien. Immer öfter sehen wir dubiose Webseiten im Gewandt einer Steuerberatung. Wie so oft werden dort Assistenten gesucht, die keinerlei Vorkenntnisse und Berufserfahrung benötigen. Das ist für eine Steuerkanzlei schon sehr untypisch. Doch eine genaue Prüfung der Webseite skg-steuerberatung.com zeigt, dass es sich hier vermutlich um Betrug handelt:

  • Die Webadresse skg-steuerberatung.com wurde über einen Anonymisierungsdienst beantragt. Der Inhaber möchte namentlich nicht in Erscheinung treten. Doch das ist vollkommen sinnlos und wird wohl nur von Fake-Firmen praktiziert.
  • Die im Impressum als Inhaber verwendeten Daten werden vermutlich missbräuchlich verwendet beziehungsweise sind nicht korrekt. In Berlin gibt es die SKG – Steuerberatungsgesellschaft mbH jedenfalls nicht.
  • Der Eintrag im Handelsregister Berlin mit der Registernummer HRB 231008 existiert nicht.
  • Der Server der Webseite steht in der Slowakei, was für ein deutsches Unternehmen unüblich ist.

treuhand-immo.de sucht Treuhand Assistenten

29.11.2019 Der Kreativität sind kaum Genzen gesetzt. Das Stellenangebot der Treuhand Immo klingt gut. Da die Macher die Identität einer echten Firma angenommen haben, ist der vermeintliche Betrug auf den ersten Blick nicht erkennbar. 17,35 Euro pro Stunde werden für zukünftige Treuhand Assistenten angeboten. Dafür sind sie für den Zahlungsverkehr der Klienten verantwortlich, sollen Zahlungen annehmen und nach Anweisung weiterleiten. Kenntnisse sind dafür natürlich nicht nötig.

Was hier nach einer leichten Assistenten-Stelle klingt, dass nennen wir Geldwäsche. Anzunehmen ist, dass Sie über ein Video-Ident-Verfahren noch zusätzlich abgezockt werden. Doch die Fakten sprechen gegen das Unternehmen, weshalb wir von einer Bewerbung abraten.

  • Die im Impressum als Inhaber verwendeten Daten werden vermutlich missbräuchlich verwendet.
  • Die im Impressum angegebene Rufnummer ist nicht vergeben.
  • Der Server der Webseite steht in der Slowakei, was für ein deutsches Unternehmen unüblich ist.

bidwala.de sucht Mitarbeiter

28.10.2019 Im Internet präsentiert sich das Unternehmen Bidwala Frankfurt GmbH als große und internationale Firma. Die Mitarbeiter des Unternehmens arbeiten angeblich von zuhause. Allerdings darf hier bezweifelt werden, ob es überhaupt Mitarbeiter gibt. Warum? Ganz einfach, weil es die Bidwala Frankfurt GmbH überhaupt nicht gibt. Viel Mühe haben sich die Macher zudem mit der Webseite nicht gegeben. Das kann freilich auch an fehlenden Fachkenntnissen liegen. Fakt ist aber, dass die Webseite den rechtlichen Anforderungen in Deutschland nicht genügt. Bewerben Sie sich auf keinen Fall bei der Bidwala Frankfurt GmbH.

gutscheintester.biz – Diese Firma existiert nur virtuell

09.10.2019 Einen Stundenlohn von 14 – 20 Euro bietet die Firma Gutscheintester GmbH aus Stuttgart. Das lukrative Stellenangebot, welches Sie bei freier Zeiteinteilung von zuhause erledigen können, hat nur einen Haken. Die Firma gibt es überhaupt nicht und demnach auch keine zu besetzende Stelle. Vielmehr sollen Sie auch hier nur abgezockt werden.

Für den scheinbar lukrativen Job müssen Sie zunächst ein Video-Ident-Verfahren absolvieren, um ein angebliches Verrechnungskonto zu eröffnen. Dazu nutzen die Betrüger auch die App ID Now. Das zukünftige Opfer wird vorher allerdings genau eingewiesen. Schließlich muss das Opfer seinen Text wissen, wenn die Kontrollfragen im Laufe des Video-Ident-Verfahrens kommen. Am Ende eröffnen Sie hier ein Bankkonto, über das ahnungslose Menschen betrogen werden. Fallen Sie auf den Unsinn nicht herein.

2019-05-28 E-Mail Bundesagentru für Arbeit Produkttester Fake

(Quelle: Screenshot)

Identitätsdiebstahl: Jobangebot als Produkttester – Für DM-Drogerie Markt GmbH & Co. KG

Wir warnen vor einer E-Mail, die im Namen der Bundesagentur für Arbeit versendet wird. Mit dem Betreff „Jobangebot: Qualitätskontrolleur zur Produktsicherung“ wird ein Job als Produkttester für die DM-Drogerie Markt GmbH & Co. KG angeboten. Es

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arbeit-zuhause.com und worker.arbeit-zuhause.com wollen an Ihre persönlichen Daten

Arbeiten von Zuhause mit freier Zeiteinteilung? Klingt zunächst sehr verlockend. Chat-Operator klingt auch spannend und eine kurze Schulung von 2 bis 3 Stunden im Bereich Skype schafft man sicher problemlos. Doch wenn Sie sich hierfür interessieren und die Firma mit Sitz auf den Seychellen und dem Serverstandort in Koppenhagen/Dänemark kontaktieren, sollen Sie plötzlich Ihren Personalausweis und die Bankdaten zusenden. Wir raten dies nicht zu tun. Die Webseiten sind beide über einen Anonymisierungsdienst registriert. Sie wissen also gar nicht, wem Sie Ihre Daten senden. Die unbekannten können Ihre Daten nach dem Senden missbräuchlich verwenden.

Was sollten Sie tun, wenn Sie auf die Masche hereingefallen sind?

Jobscamming sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Haben Sie „nur“ Ihre Daten an die Kriminellen übermittelt, sollten Sie zu Ihrer zuständigen Polizeidienststelle gehen und eine Anzeige erstatten. Lesen Sie zuvor bitte unsere Tipps zur Erstattung einer Anzeige, damit Sie gut vorbereitet sind.

Haben Sie bereits am Postident-Verfahren oder dem VideoIdent-Verfahren teilgenommen, müssen Sie sich zusätzlich mit dem Geldinstitut in Verbindung setzen, für das das Formular ausgestellt war. Hier müssen Sie den Betrug melden. So kann eine Sperrung des Kontos und vorhandener EC- und Kreditkarten veranlasst werden. Das sollte den Schaden minimieren.

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87 Gedanken zu „logistikdirekt.org und Andere suchen Mitarbeiter: Seriöses Stellenangebot im Homeoffice oder Betrug?“

  1. Bin leider auch darauf reingefallen. Diesmal war es eine Firma namens River Review für das Testen von Trading Softwares. Webseite war professionell gemacht, UmsatzsteuerID existierte und war gültig, sah alles legitim aus. Leider wusste ich von dieser Betrugsmasche nichts. Sie haben mir „Auslagen“ überwiesen auf mein Bankkonto, die ich in eine legitime Trading Webseite einzahlen musste und in Bitcoin umwandeln musste und an ein Bitcoin-Konto von denen zurücküberweisen musste, screenshots machen und notieren welche Fehler auftauchen usw. War leider sehr naiv und hab das 4 mal gemacht, jetzt kamen 2 Strafanzeigen, weil das Geld auch aus einem Betrug kam. Polizei meinte höchstwahrscheinlich wird das Verfahren eingestellt, weil ich alle Screenshots und E-Mails eingereicht habe, aber sie können es nicht versprechen, weil es auf den Staatsanwalt ankommt. Hab jetzt einen Rechtsanwalt eingeschaltet, damit er für mich auch ne gute Anzeige erstellen kann und mich verteidigen kann. Alles war insgesamt mehr als 8000€. Hatte jemand einen ähnlichen Fall und wie wurde die Sache bei euch geregelt?

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  2. Hallo, hab das hier leider auch viel zu spät gelesen.
    Hab quasi meinen ersten Testauftrag abgeschlossen, die Bezahlung sei in spätestens 2 Werktagen auf meinem Konto. Ich wollte das auf Minijob Basis machen. Einen Vertrag hatte ich noch nicht unterschrieben, wurde mir bisher auch noch keiner zugeschickt. Ich sollte noch einen weiteren Testauftrag machen.

    Jetzt lese ich das hier und bin fix und fertig. Hoff das noch nichts mit de. Konto passiert ist, hab es vorhin sofort sperren lassen. Die Kontodaten hatte ich. Soll ich das Konto auch gleich kündigen?

    Ich schäme mich unglaublich, normal bin ich so vorsichtig mir schien das seriös.
    Die Seite hieß Starn-Analytics.
    Danke schon mal für die Antworten.

    Viele Grüße

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  3. Ich bin gestern auch auf App-Institutions reingefallen.
    Die seite sah sehr Seriös aus. Da habe ich mir nichts bei gedacht.
    Gestern zwei Aufträge erfüllt und heute morgen ein komisches Bauchgefühl gehabt und nachgegoogelt.
    Resultat: ich bin reingefallen und schäme mich dafür zutiefst

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  4. Hallo, ich bin leider auf App-Institutions.de reingefallen und habe mich da mit einem Bild meines Personalausweises registriert. Ich habe dann eine Mail erhalten das meine Bewerbung akzeptiert sei und bisher nichts weiteres unternommen. Eine Anzeige habe ich bereits Online gestellt. Kann mir etwas passieren obwohl ich keine weiteren Schritte unternommen habe?
    Vielen Dank.
    Lg

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  5. Ich bin ebenfalls hereingefallen. RALYSE.COM heißt die Seite. Konto bei der Gls-Bank mittels PostIdent eröffnet, dann kamen die Login-Daten und Pin für das Online-Banking, das ich dem „Personalleiter Herrn Bäcker“ per WhatsApp übermitteln sollte. Da überkam mich ein ungutes Gefühl und ich rief direkt die Gls-Bank an. Die gute Dame klärte mich direkt über die Betrugsmasche auf. Die Polizei meint für eine Anzeige sei es noch zu früh.

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    • Hallo,

      ich würde auf eine Anzeige bestehen. Das sind keine straffreien Vorbereitungshandlungen mehr, nur weil Sie so schlau waren, die Daten nicht zu übermitteln?! Hier hat es mindestens einen Versuch gegeben und der ist auch schon strafbar. Sie sollten die Anzeige auf jeden Fall erstatten. in unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen: https://www.verbraucherschutz.com/tipps/eine-anzeige-bei-der-polizei-erstatten-wie-verhalten-sie-sich-richtig/

      Viele Grüße aus der Redaktion
      T.S.

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    • Hallo, ich bin dummerweise auf Institutions-App reingefallen und habe Fotos von meinem Ausweis Hochgeladen. Bisher gab es nur eine Mail das meine Bewerbung akzeptiert wurde. Muss ich was befürchten? Was kann ich tun? Danke

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    • Ich bin ebenfalls auf Ralyse hereingefallen, obwohl ich so vorsichtig bin… zum Glück wollte ich ein bisschen über Ralyse recherchieren und fand diesen Artikel – Danke!
      Meine Personalausweisdaten hat „Herr Bäcker“ leider schon. Das Schreiben von der (in meinem Fall) Sparkasse ist noch nicht da.
      Ich werde morgen zur Polizei gehen und sicherheitshalber Anzeige erstatten. Und mich auch gleich an die Sparkasse wenden, wenn das Schreiben da ist.

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    • bin leider auch reingefallen – habe diese Seite leider nicht rechtzeitig gefunden. Wann ist es noch nicht zu früh für eine Anzeige bei der Polizei? Welcher Schaden / was muss vorgefallen sein?

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  6. Hallo,
    ich bin leider auch auf die Masche von crowd-apps.de reingefallen. Anzeige ist bereits erstattet. Die Website sah wirklich recht seriös aus, wie ein anderer Nutzer hier schon schrieb. Normalerweise bin ich sehr skeptisch und teile noch nicht einmal Fotos von mir in den sozialen Medien. Das zeigt wie ausgeklügelt diese Masche ist … Hätte auch nicht gedacht, jemals auf so etwas reinzufallen. Anzeige ist bereits erstattet. Eine Frage habe ich aber noch: Würde es etwas bringen, wenn ich einen neuen Personalausweis beantrage, sodass der alte nicht mehr gültig ist? Dann könnte der alte ja auch nicht mehr genutzt werden oder? Jeder Perso hat ja eine andere Nummer. Außerdem wollte ich sowieso mein Foto und die Unterschrift ändern.

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    • Leider bringt das Beantragen eines Ausweises nicht viel. Sie sollten aber in jedem Fall Anzeige erstatten, damit später nachvollzogen werden kann, was passiert ist.

      Beste Grüße

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  7. Hat jemand schon Erfahrungen mit Prime Analytics gemacht? Ich bekomme gerade sehr viel Angst.
    Bei mir meldet sich auch seit gestern keiner mehr. Sollte Postident Verfahren testen. Arbeitsvertrag habe ich auch schon erhalten.
    Jedoch meldet sich jetzt nach den 2 Aufträgen keiner mehr.

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    • Sie sind vermutlich auch ein Betrugsopfer. Gehen Sie schnellstmöglich zur Polizei und informieren Sie den Anbieter, für den Sie das Postident-Verfahren gemacht haben.

      Beste Grüße

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      • Ich habe jmd erreicht von Prime Analytics. Auch telefonisch. Lohn soll nächste Woche drauf sein.
        Jetzt ist es aber merkwürdig, ich soll ein Bild von der TAN Liste senden, die mir zugesandt worden ist. Ich sagte, kann ich machen. Aber so, dass die Nummern nicht sichtbar sind. Der Lohn wird dann zurück gebucht, wenn ich das so mache. Ich werde mich bei der Polizei jetzt informieren. Angeblich bräuchte das ihr System, damit die den Auftrag als erledigt machen können. Die müssen alles prüfen.
        Zum Schluss schrieb man mir noch, man wünsche mir weiterhin alles gute. Vertrag werde ich dann natürlich kündigen.
        Der Bank werde ich jetzt eine Mail schreiben und fragen, ob mein Konto da gelöscht worden ist.
        Ich hatte bereits vorher schon um Löschung des Kontos gebeten mit einer Erklärung

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        • Hallo,
          Die TAN-Liste wird gebraucht, um Geld abzuheben. Das stammt meist aus anderen Betrugsarten (Fakeshops etc.). Sie sollten die Zugangsdaten sofort ändern und auf keinen Fall die TAN-Liste versenden.

          Viele Grüße aus der Redaktion
          T.S.

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  8. ich wurde auch betrogen ich habe mein konto gestellt damit ich etwas dazu verdiene. auch einen arbeitsvertrag unterschrieben alles hat seriös gewirkt. leider war es so nicht der fall.
    „https://consultify-ag.de/“

    diese betrüger haben mich ausgenutzt und ich habe auch kein geld erhalten

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  9. Leider bin ich auch reingefallen, auch wenn ich im Bereich IT arbeite und früher als Webmaster tätig war. Schäme mich. 🙁 Die Webseite crowd-apps.de sieht sehr professionell aus. Keine Grammatikfehler (was oft der Fall ist). Hab mal nachgeschaut mit welchem Provider die verbunden sind und kommen aus Bratislava (Slovakei). Bingo! Ich habe aber „nur“ mein Passport gesendet (Vorderseite und foto von mir und passport zusammen), ohne Wassermarke.

    Ich habe nichts anderes gemacht. Muss ich mich trotzdem sorgen machen? Soll ich mein Passport sperren lassen (italienisches Passport)?

    Danke im Voraus

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    • Ja, Sie müssen sich Sorgen machen. Leider können Sie gegen den möglichen Missbrauch des Ausweises nicht viel unternehmen. Sie sollten in jedem Fall Anzeige erstatten.

      Beste Grüße

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  10. Haha ich bin auch reingefallen so dumm, Die Ideed hat mir den Job Sogar per email vorgeschlagen🤦🏼 Hab schon eine anzeige am laufen jetzt hab ich loch nochmal bei der Polizei gemeldet mein Gott schon das zweite mal und keiner tut dagegen was.

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  11. Ich hatte mich bei Phoenix Consulta beworben, hatte meinen Lichtbildausweis hochgeladen, allerdings mit Wasserzeichen. Sie wollten, dass ich einen BitCoin Account erstelle für deren Treuhandgeschäfte. Ich habe das gesamte Internet durchwühlt und nichts gefunden, was für einen Betrug sprechen würde und jetzt dies. Ich hatte schon so eine Vermutung. Es klang dann doch alles sehr nach Pyramidensystem.

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  12. Hallo, bin nochmal davon gekommen. Suchte einen Minijob und stieß auf eine Anzeige von Treu Immo. Hat sich alles gut angehört. War alles sehr gut formuliert. Mein Bewerbungsschreiben verfasse ich so, dass es mit dem Stellenausschreibung überein stimmt. Bei dieser Firma habe ich allerdings z. B. Keinen Ansprechpartner gefunden. Da wurde ich stutzig. In dem Impressum stand keine Umsatzsteuer ID. Da war es mir klar – eine Betrugsfirma!!!

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  13. Ich selbst habe mich bei der Firma imaagi GbR als Mitarbeiter beworben und habe auch sehr schnell einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten. Bis dahin war eigentlich kein Verdacht von Betrug oder Identitätsdiebstahl zu merken, bis dann einige Vorgaben zur Ausübung der Home Officearbeit erfolgten, man sollte ein Verrechnungskonto eröffnen, auf die Frage warum erfolte, da dieses steuerlich leichter zu berechnen sei?! Diese machte ich nicht stattdessen habe ich mich an den Geschäftsführer dieses Unternehmens über einen anderen Weg gewandt und hier wurde mir dann bestätigt, dass dieser für das Unternehmen gar nicht tätig sei und so wußte ich das ist BETRUG und Identitätsdiebstahl. Weiteres habe ich sofort gegen diesen Anbieter Strafanzeige erstattet, da ich diesem ja auch bereits meine gesamten Bewerbungsunterlagen übersandt hatte und wer weiß was diese Menschen damit noch für berügereien machen?!!
    Also kurz gesagt, Finger weg von imaagi GbR dieses ist BETRUG!!!!

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  14. Leider bin ich auch reingefallen bei Imaagi, die haben jetzt mein Lebenslauf und Ausweis Kopie, Vertrag habe ich nicht unterschrieben und heute Anzeige erstattet. ;(

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  15. Auch ich bin Opfer der Betrugsmasche geworden, allerdings über eine Anzeige von Rate & Research auf einem Jobportal.
    Ich bin immer vorsichtig, doch dieses Mal hab ich nicht aufgepasst …

    Auch ich hab vorab Ausweisfotos übermittelt und danach das Video-Identverfahren durchlaufen. Durch Zufall habe ich erfahren, was da wirklich abgeht und gleich am Montag (12.8.) Anzeige erstattet. Was die Kontoschließung anbelangt, reagiert N26 überhaupt nicht, da der Test über andere Zugangsdaten durchgeführt wurde und ich keinen Zugriff darauf habe. Was mache ich jetzt. Habe den Sachverhalt per E-Mail übermittelt und die sofortige Löschung des Kntos und Sperrung aller dazugehörigen Karten etc. gefordert. Bisher keine Reaktion – nur eine automatische Eingangsbestätigung für meine E-Mail erhalten.
    Das Problem: Ich kann weder Kontonummer angeben noch sonstige Zugangsdaten nachweisen …

    An wen kann ich mich telefonisch bei N26 wenden damit dieses Konto schnellstmöglich gesperrt wird?

    So ein Scheiß – einmal nicht aufgepasst und dann sowas!!

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    • ich glaube telefonisch wirst du gar keine Chance haben bei der N26 Bank. Leider habe ich die Erfahrung auch gemacht. Ich habe es mehrmals über den onlinechat versucht. Mir wurde erst ein Rückruf zugesichert. Nachdem dieser auch nicht erfolgte, habe ich wieder über den onlinechat Kontakt aufgenommen. Man sagte zwar, dass alles eingeleitet wird und das Konto gesperrt wird, ob dies wirklich rechtzeitig geschehen ist, wage ich zu bezweifeln. Ich habe denen auch mehrmals mitgeteilt, dass ich bereits Anzeige erstattet habe. Scheinbar hat die Bank das nicht groß interessiert. Laut Polizei hat die Bank schon etwas lange gebraucht. zum Glück habe ich alle Verläufe aufgehoben und gespeichert, so dass ich alles im Fall der Fälle vorlegen kann. Die Bank scheint sehr unseriös zu sein, meiner Meinung nach.

      Ich drücke uns allen Betroffenen/Opfern ganz fest die Daumen, dass alles ohne Konsequenzen ausgeht.

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      • Du kannst hier einen Support-Chat eröffnen und Sie kümmern sich darum:
        „https://support.n26.com/de-de/probleme-beheben/sonstiges/wie-kontaktiere-ich-n26?device=c&gclid=EAIaIQobChMI8c7fqJO55AIVFON3Ch1GgQwiEAAYASAAEgLiAvD_BwE&loc_physical_ms=9043283&matchtype=e&utm_campaign=1417258051&utm_content=70916572691&utm_medium=br&utm_source=google&utm_term=n26“

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  16. Leider ist man immer später schlau. Ich bin auch betrogen worden und habe unwissend ein Bankkonto bei der Fidor Bank eröffnet. Es ging um die angebliche Firma marktvision.de und die Person Marie Schach von Buyl… . Bitte aufpassen, die Web Seite ist novh aktiv. Ich denke, dass sind die gleichen Leite. Ich habe per Whats App die ganz gleiche Nachricht bekommen wie bei tegel.gmbh. Habe auch Anzeige bei der Polizei gestellt und Konto gesperrt aber Geld wurde leider schon überwiesen. Echt schlimm…

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  17. Hallo zusammen,
    bin leider auch auf diese Masche reingefallen. Scheinarbeitgeber war store-analytics.de
    Durch googlen bin ich noch auf die Seite tkl-Analyse gestossen. Webseite ist ähnlich aufgebaut
    und mit gleicher Telefonnummer im Impressum. Bitte Vorsicht!

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  18. Hallo,

    auch ich bin leider auf das Stellenangebot der Cebit GmbH, Florian Strauch reingefallen. Leider verkaufen diese nun über ebay-Kleinanzeigen über meinen Namen irgendwelche Dinge. Leider habe ich das Video-Ident-Verfahren durchgeführt, so dass nun auch ein Bankkonto existiert, welches aber nachdem sich der erste Käufer bei mir gemeldet hat und ich davon kenntnis gelangt habe, sofort gesperrt wurde. Anzeige habe ich auch direkt im Anschluss erstattet.

    Nun geht es um insgesamt knapp 12.000 €. Ich habe alles in die wege geleitet. Anzeige erstattet, bin mit ebay-kleinanzeigen in Kontakt getreten und habe das Konto sperren lassen. Laut Polizei habe ich wohl strafrechtlich nichts zu erwarten und er geht davon aus, dass die Verfahren gegen mich eingestellt werden.

    Hat jemand schon Erfahrungen gemacht?
    Ist noch jemand betroffen und fühlt sich so scheiße wie ich mich?

    Das die Käufer zivilrechtlich auf mich zukommen können, ist mir bewusst. Laut Anwältin soll ich mich dann melden und sie will die Ansprüche zurückweisen. Mit den Käufern, mit denen ich gesprochen habe, die waren zum Glück alle recht kooperativ und haben zugesagt nichts weiter zu unternehmen. Allerdings habe ich strafrechtlich totale Angst.

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    • Hallo, ich habe genau das gleiche Problem wie du. Bin auch auf ein zunächst seriöses Angebot eingegangen. Habe dann meine Daten übermittelt, da ich dachte diese wären für einen Arbeitsvertrag notwendig. Nun noch das Videoident durchlaufen und ein Konto bei der N26 eröffnet. Nach dem ich das getan habe, war mir das ganze etwas suspekt und ich habe ca. 1 Std drauf sofort Strafanzeige gestellt und versucht die Bank zu kontaktieren um das Konto sperren zu lassen. Das war alles an einem Samstag, wo ja eigentlich keine sogenannten Banktage sind. Am Mo. wurde mir mitgeteilt über die Chatfunktion der Bank, dass es an die Fachabteilung weitergeleitet wird und ich mich an die Behörde wenden soll. Die Polizei teilte mir mit das jenes Konto nun gesperrt sei, aber leider bereits eine Einzahlung und ein Transfer von 1300 Euro stattgefunden haben. Nun 5 Monate später hat der Geschädigte Anzeige wegen Warenbetrug erstattet. Also der Polizist meinte, dass in strafrechtlichen Dingen nichts auf mich zukommt, aber was zivilrechtlich passiert kann er nicht sagen. Kam bei dir noch was raus? Also ich weiß erst seit heute, dass Anzeige erstattet wurde und wie es jetzt weiter geht mal sehen.

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      • Ich habe bisher nichts weiter gehört. Ich hab leider zu spät Anzeige gemacht
        Am 06.03 war das alles und am 01.04 habe ich erst die Anzeige erstattet. Wusste ja von dem ganzen Mist auch nichts. Laut Polizei habe ich auch nichts zu erwarten, aber am Ende entscheidet der Staatsanwalt. Ich hab nach wie vor schiss. 🙁 habe inzwischen eine Anwältin eingeschaltet, die sich auch um das zivilrechtliche kümmert.

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        • Ja ich glaub das diese Angst erst in einem Jahr nicht mehr so groß sein wird bzgl. Schadensersatzklage. Bei mir war es jetzt so, dass der Ganze Vorfall sich am 23.02. Samstagabend um 20 Uhr ereignet hat und ich Glück hatte, dass ich es sofort bemerkt hab und noch am selben Tag Anzeige erstattet wurde. Letztendlich hat es trotzdem gereicht, dass 1300,- Euro auf das Konto eingingen und sofort weiter transferiert wurden. Obwohl die Bank am Mo. den 25.02. um 7:59 mir bestätigte, sofortige Maßnahmen einzuleiten. Schon sehr fragwürdig, wann diese Maßnahmen tatsächlich eingeleitet worden sind. Also nun habe ich 5 Monate später einen Anruf von der Polizei erhalten, dass erst jetzt Anzeige wegen Warenbetrug erstattet wurde in Köln. Habe aber bereits das Schreiben der Staatsanwältin erhalten, dass Sie das Verfahren gegen mich einstellen wird. Ja bleibt abzuwarten ob noch was kommt, aber sollte es so sein, werde ich definitiv auch einen Anwalt hinzuziehen und die Bank hier nochmals genau unter die Lupe nehmen lassen, wann das Konto tatsächlich gesperrt wurde. Gehe nämlich davon aus, dass dies erst am Mo. den 25.02. im Laufe des Tages geschehen ist. Somit trägt diese auch eine Teilschuld an der ganzen Misere. Viel Glück für all diejenigen, die auch auf solche Betrüger reingefallen sind und selbst zum Opfer wurden.

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          • Also ich weiß, dass die Sache wohl bei der Staatsanwaltschaft liegt, habe aber bisher auch nichts weiter gehört.
            Das wird sich wohl alles in die Länge ziehen laut Polizei. Es bleibt abzuwarten. Ja, die Bank ist auch so eine Sache. Die wollten mich mehrmals deswegen zurück rufen und nie kam was. Es wurde immer in die Länge gezogen.

            Letzten Endes haben die wohl alles dicht gemacht, aber meines Erachtens nach auch viel zu spät.

            Ich bin gespannt, wie die ganze Sache bei und ausgehen wird.

    • Hallo, mir ist auch so was ähnliches passiert. Meine Anwältin hat gegen die Betrüger keine Anzeige eingeleitet, weil sie keine Schlafenden Hunde wecken wollte. So ein Mist. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt , aber zivilrechtlich kam es mit einem Kunden zum Vergleich. Das wurde für mich richtig teuer!!! Der Richter war voreingenommen. Den hat nicht interessiert, das ich auch „Opfer“ war. Ich sei unberechtig bereichert gewesen. Ich finde es echt schlimm das im Netz nicht gegen diese Verbrecher vorgegangen wird. Man vermutet ja auch nicht hinter jedem einen Kriminellen! Schon traurig! Das Internet ist nicht nur Bereicherung sondern auch ein Fluch

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