Fake: Edmundo Garcia sucht Erben per E-Mail


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Eine E-Mail von Edmundo Garcia aus Spanien verspricht Ihnen ein hohes Erbe. Man soll sich nur mit dem Rechtsanwalt in Verbindung setzen und schon bekommen Sie ein größeres Vermögen. Wir sagen: Achtung, fallen Sie nicht darauf herein.

Bereits Davis P. Gomez hat per E-Mail nach Erben gesucht. Aber er war nicht der Einzige. Weitere dubiose Schreiben erreichen die Verbraucher Tag für Tag. Manchmal schreiben sogar vermeintliche Bekannte von (ehemaligen) Staatsoberhäuptern. Auch die Kanzlei von Delgado Schwarzmann war lange Zeit aktiv und hat derartige Schreiben unter die Internetnutzer gestreut.

Aktuell sind vermehrt Schreiben von Edmundo Garcia Associates unterwegs. In den E-Mails geht es um den Nachlass des verstorbenen Mandanten des Rechtsanwalts. Kurios ist, dass die Schreiben personalisiert sind und auch die Mandantennamen jeweils Ihrem Nachnamen angepasst werden.

Sie können sich aber sicher sein. Diese Schreiben sind eine Fälschung und die Betrüger dahinter wollen nur an Ihr Geld. Denn am Ende sollen Sie in Vorleistung (Vorschussbetrug) gehen.

Wie sehen die Schreiben aus?

Aus unserer Erfahrung heraus wissen wir, dass der Absender auch ganz schnell wieder geändert werden kann. Deshalb ist es wichtig, dass Sie uns helfen. Haben Sie ein Schreiben mit anderen Daten erhalten, leiten Sie uns dieses bitte an [email protected] weiter.

Absender:

  • Edmundo Garcia <[email protected]>
    Edmundo Garcia Associates
    Calle del Aguacate 6,
    28044 Madrid, Spain
    Telefon: +34 602 821 436
    Fax: +34 911 333 452
  • Edmundo Garcia <[email protected]>

Betreff:

  • Nachlass von Herrn Max Mustermann

Antwortadresse:

Text:

Sehr geehrte(r) Herr Max Mustermann,

ich möchte mich erstmals gerne vorstellen. Mein Name ist Edmundo Garcia, die persönliche Rechtsanwalt meines verstorbenen Mandanten Herr Max Mustermann Er war als privater Geschäftsmann im internationalen Bereich tätig. Im Jahr 2008 erlag mein Mandant an einen schweren Herzinfarkt. Mein Mandant war ledig und kinderlos.

Er hinterließ ein Vermögen im Wert von €14.255.000 (Vier Zehn Millionen, zweihundertfünfzig Fünftausend Euro), das sich in einer Bank in Spanien befindet. Die Bank ließ mir zukommen, dass ich einen Erbberechtigen, Begünstigten vorstellen muss. Nach mehreren Recherchen erhielt ich keine weiteren hilfreichen Informationen, über die Verwandten meines verstorbenen Mandanten. Aus diesem Grund schrieb ich Sie an, da Sie den gleichen Nachnamen haben. Ich benötige Ihre Zustimmung und Ihre Kooperation um Sie als den Begünstigten vorzustellen.

Alle meine Bemühungen Verwandte meines verstorbenen Mandanten zu finden, waren erfolglos. Infolgedessen würde ich vorschlagen das Vermögen aufzuteilen, Sie erhalten 50% Prozent des Anteils und 35% Prozent würde mir dann zustehen. 15% Prozent werden an Gemeinnützige Organisationen gespendet,

Alle notwendigen Dokumente beinhalten sinngemäß auch das Ursprungszeugnis, um demnach Fragen von der zuständigen Bank zu vermeiden. Die beantragten Dokumente, die Sie für das Verfahren benötigen, sind legal und beglaubigt. Das Vermögen enthält kein kriminellen Ursprung. Das Verfahren wird einwandfrei ohne Komplikationen erfolgen, die Geldüberweisung wird rechts gemäß abgeschlossen. Alles was ich von Ihnen benötige ist Ihr Vertrauen und eine gute Zusammenarbeit. Kontaktieren Sie mich bitte unter der privaten Telefonnummer: +34602821436 anbei private Faxnr: +34911333452 und Email-Adresse. [email protected]

Die geplante Transaktion wird durch legale Rechtsmitteln für Ihren rechtlichen Schutz geführt.

 

Mit Freundlichen Grussen
Edmundo Garcia

 

Edmundo Garcia Associates
Calle del Aguacate 6,
28044 Madrid, Spain
Tel.: +34 602 821 436
Fax.: +34 911 333 452

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Datenmissbrauch möglich

Wenn Sie auf diese Nachricht antworten, werden wahrscheinlich als nächstes Daten von Ihnen benötigt. Denn um zum Erbe zu gelangen, müssen verschiedene Dokumente eingereicht werden und dies kostet den Anwalt angeblich Geld. Sie sollen dann das Geld überweisen, damit der vermeintliche Anwalt alles in die Wege leiten kann. Von einer Überweisung raten wir Ihnen dringend ab. Denn Sie bekommen hier kein Erbe ausgezahlt und sind zusätzlich Ihr Geld los. Auf den sogenannten Vorschussbetrug (Scamming) fallen dennoch immer wieder Verbraucher herein.

Ein weiteres Problem ist, dass in der Regel alle persönlichen Daten samt Ausweiskopien und Kopien von Urkunden angefordert werden. Bei einer echten Erbschaft ist das normal. Sitzt am anderen Ende der Internetverbindung jedoch ein Betrüger, dann ist das ein Problem. Die Dokumente können für einen Identitätsdiebstahl verwendet werden. Das kann Ihnen viel Ärger einbringen. Deshalb raten wir, auf derartige E-Mails nicht zu reagieren.

Immer häufiger werden Erben auch per Telefax gesucht. Das jeweilige Spam-Fax von vermeintlichen Rechtsanwälten, häufig aus Spanien oder England (UK), kommt ohne Vorankündigung und unterscheidet sich inhaltlich kaum von den unseriösen Texten in Form von Spam-Mails. Reagieren Sie auch nicht auf die Faxnachrichten.

Was sollten Sie mit diesen E-Mails tun?

Diese Nachrichten können Sie bedenkenlos löschen. Lassen Sie sich von den teilweise sehr hohen genannten Geldsummen nicht beeindrucken. Denn am Ende verlieren Sie Ihr Geld. Auch wenn es die Anwaltskanzleien teilweise in der Realität gibt, haben diese nichts mit den E-Mails zu tun. Vielmehr werden die Namen der Kanzleien missbraucht.

Übrigens erfahren Sie in unserem Spam-Ratgeber, wie Sie Spam-Nachrichten schnell erkennen können. Der Phishing-Ratgeber verrät, woran Sie gefälschte Mail erkennen.

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