ZAC: Zentrale Ansprechstelle Cybercrime der Polizei – Was ist das?


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Jedes Unternehmen kann Opfer eines Cyberangriffes werden. Deshalb sollten Sie als Unternehmer, Freiberufler oder Selbständiger die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) der Polizei kennen. Wir erklären, was es damit auf sich hat und wann Ihnen die ZAC hilft.

Die Kriminalität in Verbindung mit dem Internet nimmt stetig zu. Unter dem Begriff Cybercrime werden alle Formen der Computerkriminalität zusammengefasst, bei denen Straftaten mit Hilfe der Informationstechnologie begangen werden. Dazu gehören etwa die Eigentumskriminalität (Phishing und Fakeshops), Gewaltkriminalität (Cybermobbing, Cyberstalking) oder das Darknet mit seinen kriminellen Angeboten. Aber auch direkte Angriffe auf Netzwerke von Unternehmen und Privatpersonen gehören zum Deliktsbereich Internetkriminalität/Cybercrime. Den Kriminellen geht es darum, die Kontrolle zu übernehmen, vertrauliche Daten einzusehen und zu stehlen, Systeme zu kapern oder lahmzulegen. Und gegen eine Geldzahlung wird das System schließlich freundlicherweise wieder aktiviert.

Das Internet: Öffentlich oder privat? 

Das Bewusstsein der Nutzer für die Gefahren des Internet ist immer noch mäßig entwickelt. Der heimische Computer suggeriert, man sei nur privat unterwegs, denn das Internet findet doch ausschließlich auf dem eigenen Monitor statt – in der heimischen Umgebung. Dabei sollte für Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen klar sein: Das Internet ist ein öffentlicher Raum, mit allen Chancen und Vorzügen, aber auch mit Gefahren, die sich von Zeit zu Zeit in der Öffentlichkeit ergeben.

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Angriffe auch durch Mitarbeiter in Unternehmen

Die Wirtschaft ist von den Angriffen auf ihre IT mehr und mehr betroffen. Durch eigene Mitarbeiter oder auch von außen werden in letzter Zeit gehäuft Computersysteme von Unternehmen angegriffen. Oft wird Hinweisen durch die Firmenleitung nicht konsequent nachgegangen, und eine Anzeige wird nach Möglichkeit vermieden. Denn man will verhindern, dass die Probleme öffentlich werden, um keinen weiteren Schaden für das Unternehmen entstehen zu lassen.

Aber genau dies macht es in der Folge für andere umso schwieriger, weil die Datenlage für die Strafverfolgung lückenhaft bleibt. Für Unternehmen gibt es bei Straftaten im Bereich der Internetkriminalität einen festen Ansprechpartner, der sowohl in Bezug auf die Auswirkungen berät als auch erste Hilfe leistet. Und das oft deutlich schneller und individueller als es über die nächste Polizeidienststelle und die Kriminalpolizei möglich wäre. Die Rede ist von den „Zentralen Ansprechstellen der Polizei für die Wirtschaft“ , kurz ZAC. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der Ansprechpartner in den einzelnen Bundesländern (Nur für Unternehmen):

Nach einem Cyberangriff auf Ihr Unternehmen sollten Sie so schnell wie möglich Kontakt mit der ZAC aufnehmen. Privatpersonen können die zentrale Ansprechstelle Cybercrime nicht nutzen und müssen sich auch zukünftig nach Cyber-Angriffen an die nächste Polizeidienststelle wenden oder eine Anzeige über das Internet erstatten.

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Um Unternehmen für das Thema Sicherheit zu sensibilisieren, wurde eine Broschüre mit dem Titel „Cybercrime – Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft“ vom Bundeskriminalamt herausgegeben.

Wir raten außerdem, dass sich Unternehmen regelmäßig über aktuelle Angriffe und Sicherheitsrisiken über unseren Warnungsticker informieren.

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