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Verschiedene Substanzen für Sportler sind teure, unnötige Zusatzprodukte


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Freizeitsportler und Leistungssportler setzen nicht nur auf ausreichend viele Trainingseinheiten und eine gesunde Ernährung, sondern auch auf verschiedene Substanzen. Kreatin, Aminosäuren und Magnesium sollen leistungssteigernd wirken, aber vertrauen Sportler zu Recht auf diese Substanzen?

Das Wichtigste in Kürze

  • Neben einer gesunden Ernährung achten Sportler auf die Zufuhr von zusätzlichen Substanzen, um die Leistung zu steigern, den Stoffwechsel zu aktivieren und die Energie zu steigern.
  • Nahrungsergänzungsmittel gibt es für diese Möglichkeit mit den verschiedensten Substanzen, so dass sich der Sportler die passenden Präparate frei aussuchen kann.
  • Viele Nahrungsergänzungsmittel mit speziellen Wirkstoffen werben mit zahlreichen Versprechen, aber leider hält die Einnahme diese Versprechen meistens nicht.

Kreatin wirkt ausdauersteigernd

Im Energiestoffwechsel der Skelettmuskulatur spielt Kreation die Hauptrolle und das vor allen Dingen bei kurzzeitigen Muskelarbeiten.

Kreatin wird vom menschlichen Körper aus eigenen Bausteinen produziert und muss nicht über die Nahrung aufgenommen werden. Er soll sogar einen Einfluss auf die sportliche Leistung haben, aber das hängt von verschiedenen Faktoren, wie dem Alter, der Sportart, der Dosierung und dem Fitnesslevel ab.

Die Hersteller der kreatinhaltigen Lebensmittel werben mit der Aussage „Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung“ und diese Aussage ist unter bestimmten Bedingungen sogar erlaubt. Allerdings muss der Sportler am Tag mindestens 3 g Kreatin zu sich nehmen und wichtig ist auch, dass der Hinweis auf dem Produkt nachzulesen ist.

Aber bislang liegen keine Studien zur Unbedenklichkeit von Kreatin vor, so dass es keine längeren Studien gibt, welche die Wirkung tatsächlich belegen. Eine hohe Dosierung kann sogar für eine gesundheitliche Gefahr sorgen, denn Durchfall, Erbrechen und Austrocknung zählen zu den Nebenwirkungen. Sogar Auswirkungen auf die Organe werden von Experten nicht ausgeschlossen.

Die Einnahme von Kreatin sorgt dafür, dass dem Körper Wasser entzogen wird und somit müssen Sie darauf achten, dass Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

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Eiweißpulver für das Muskelwachstum

Eine Proteinzufuhr von 1,2 bis 2,0g pro kg Körpergewicht am Tag wird für einen Sportler empfohlen, wenn er mindestens 5 Stunden in der Woche zum Training geht.

Der Trainingszustand und das Trainingsspiel spielen keine Rolle. Im Endeffekt kommt ein Sportler mit einem Gewicht von 80 kg auf eine Eiweißzufuhr von 100 bis 160 g täglich. Hierbei handelt es sich um eine angenehme Menge, die Sie ganz einfach über die Nahrung aufnehmen können. Wichtig ist, dass Sie gezielt die passenden Lebensmittel auswählen. Es gibt eiweißreiche Lebensmittel wie

  • Fleisch
  • Milchprodukte
  • Eier
  • Hülsenfrüchte.

Beim Eiweiß wird zwischen den tierischen und den pflanzlichen Proteinquellen unterschieden, aber die tierischen Quellen haben keinen nachweislichen Vorteil gegenüber den pflanzlichen Quellen.

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Sportler benötigen keine zusätzlichen Proteine

Durchschnittlich braucht der Sportler also keine Nahrungsergänzungsmittel mit zusätzlichem Eiweiß. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat ein Positionspapier zusammengefasst:

„Im Ernährungsalltag von Sportlern gibt es keinen physiologischen Grund, die Proteinzufuhr durch Supplemente zu ergänzen. Auch die Empfehlungen zur Proteinzufuhr vor und nach dem Workout lassen sich durch eine geeignete Lebensmittelzusammenstellung erreichen. Lediglich bei Lebensmittelunverträglichkeiten, Notwendigkeit zur Energierestriktion oder besonders intensiven oder neuen Trainingsinhalten kann eine Supplementation sinnvoll sein“.

Wichtig ist, dass zuerst die Nierenfunktion kontrolliert wird, denn wenn Sie zu viel Eiweiß zu sich nehmen, dann kommt es zu einer immens hohen Belastung der Nieren. Das überschüssige Eiweiß wird nicht gespeichert und als Harnstoff wieder ausgeschieden.

Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde hält eine dauerhafte Zufuhr von Eiweiß (1,66 g / kg Körpergewicht / Tag) für unbedenklich.

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L-Arginin wirkt Durchblutungssteigernd

Die L-Arginin-Aminosäure wird in Eigensynthese vom Körper hergestellt, so dass die Versorgung in der Regel gesichert ist und zusätzlich nehmen wir auch L-Arginin mit der Nahrung auf.

Es gibt zahlreiche Untersuchungen und diese haben gezeigt, dass eine sehr hohe medizinische Dosierung der Aminosäure für einen Einfluss auf Gefäße und Blutdruck sorgt.

In den normalen Nahrungsergänzungsmittel ist zwar L-Arginin vorhanden, aber die dort enthaltenen Tagesdosierungen gelten eher als wirkungslos. Auch bei einer längeren Einnahme der Aminosäure konnten die Studien keinen Effekt auf die Ausdauerleistung herausfinden und auch in Bezug auf die Sauerstoffaufnehme oder die Wachstumshormone hat L-Arginin keine Auswirkung. Keine wissenschaftlichen Belege sind vorhanden, wenn es um die versprochene Durchblutungssteigerung (NO-Booster) geht. Potenz- und Erektionsstörungen lassen sich mit der Einnahme auch nicht beheben.

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BCCA für eine Verzögerung der Muskelermüdung

BCAA steht für Branched-Chain Amino Acids, die verzweigten Aminosäuren und hinter den Fachbegriffen stehen Leucin, Valin und Isoleucin (essentielle Aminosäuren).

Die essentiellen Aminosäuren werden vom Körper selber produziert und gleichzeitig mit der Nahrung aufgenommen.

Bei einer längeren intensiven Belastung des Körpers sinkt der Spiegel der verzweigtkettigen Aminosäuren im Blut und durch die Einnahme von speziellen Nahrungsergänzungsmitteln soll die Muskelermüdung oder der -abbau sich verlangsamen. Häufig fehlen die wissenschaftlichen Beweise.

Die Eiweiße aus der Nahrung enthalten hohe Mengen der oben genannten Aminosäuren und somit wird eine zusätzliche Dosis mit Nahrungsergänzungsmittel unnötig.

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L-Glutamin zur Muskelregeneration

Im menschlichen Stoffwechsel hat die Aminosäure Glutamin zahlreiche Funktionen, so dass sie im Immunsystem und auch in den Muskeln gebraucht wird.

Der Glutaminspiegel sinkt nach einer erschöpfenden körperlichen Belastung um rund 20% ab, aber auch wenn Sie dann Nahrungsergänzungsmittel mit Glutamin zu sich nehmen, konnten keine eindeutigen positiven Ergebnisse nachgewiesen werden. Im Grunde kann also eine Einnahme für den Freizeitsport nicht empfohlen werden.

L-Carnitin – der Fettverbrenner

L-Carnitin ist eine Aminosäure-Verbindung, welche der Körper in der Leber aus einzelnen Aminosäuren produziert.

Die Aminosäure-Verbindung kann aber auch über die Nahrung aufgenommen werden, wobei Fleisch eine hohe Dosierung enthält. Gebraucht wird L-Carnitin als Fettsäure-Transporter, damit in der Zelle Energie gewonnen wird. Im Grunde liegt die Vermutung nah, dass die Aminosäure-Verbindung als Fettverbrenner wirkt.

Studien haben gezeigt, dass eine zusätzliche Einnahme von L-Carnitin weder die Geschwindigkeit der Muskelverbrennung steigern kann, noch einen Einfluss auf den Körperfettanteil hat.

Wichtig ist, dass überflüssiges L-Carnitin mit dem Urin ausgeschieden wird.

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Fettverbrenner gegen Fettpölsterchen

Fatburner sind sehr beliebt und die Versprechen der Hersteller sind unbeschreiblich, denn nur mit Hilfe der Fatburner sollen die Kilos schmelzen, ohne Sport und ohne Ernährungsumstellung.

Durch die Einnahme eines Fettverbrenners soll die körpereigene Fettverbrennung angekurbelt werden und die Kilos purzeln, aber für die angeblichen Wunder gibt es keine wissenschaftlichen Belege.

Sie sollten vorsichtig sein, denn Kontrollen haben gezeigt, dass in vielen Schlankheitsmittel illegale oder gesundheitsschädliche Substanzen enthalten sind.

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Magnesium gegen Muskelkrämpfe

Magnesium wird von vielen Sportlern eingenommen, um Muskelkrämpfe zu vermeiden oder zu lindern.

Allerdings kann ein Magnesium-Mangel nur eine Ursache für einen Muskelkrampf sein, denn in der Regel sorgt auch ein Flüssigkeitsdefizit für einen Muskelkrampf nach dem Sport.

Wenn Sie Magnesium in hohen Dosierungen zu sich nehmen, dann kann Durchfall die Folge sein und wenn Sie besonders empfindlich sind, dann kann die Nebenwirkung schon nach 500 ml eines magnesiumhaltigen Sportgetränks auftreten.

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Extra-Vitamine für Sportler

Die Werbung schürt die Angst der Menschen und häufig wird behauptet, dass ein Vitaminmangel bei zu viel Sport gefährlich ist und die freien Radikale den Körper überschwemmen.

Aber das ist nicht der Fall, denn nur weil Sie einen gesteigerten Energiebedarf haben, bedeutet das nicht, dass Sie auch einen höheren Vitaminbedarf haben.

Wenn Sie einen erhöhten Energiebedarf haben, dann essen Sie in der Regel auch ein wenig mehr und somit nehmen Sie auch mehr Vitamine zu sich. Ein wenig anders sieht es bei Sportarten mit verschiedenen Gewichtsklassen und dem restriktivem Essen aus, aber dann kann eine Sport-Ernährungsberatung helfen.

An der Sporthochschule in Oslo wurden Studien durchgeführt und es wurde rausgefunden, dass gerade bei den Antioxidantien äußerste Vorsicht geboten ist. Kraftsportler haben Vitamin C und E zu sich genommen und die Muskelzellen haben weniger Proteine produziert. Aber die Proteine sind wichtig für das Krafttraining und um die Muskeln auszubauen und zu reparieren.

In der Regel steigt die Menge der Mitochondrien-Proteine an, wenn Sie Sport machen oder sich generell mehr bewegen. 2014 gab es eine Studie mit Ausdauersportlern und da wurde rausgefunden, dass mit der Einnahme von Antioxidantien der Anstieg ausbleibt. Die Muskelausdauer verbessert sich also nicht.

Es besteht also die Möglichkeit, dass die Einnahme beider Vitamine den bisherigen Trainingserfolg schnell zu Nichte macht. Daher empfehlen Experten, dass Sie eher auf Obst, Gemüse, Nüsse und Pflanzenöle setzen sollten.

Gefährliche Keime: Obstsalate aus dem Einzelhandel oft ungenießbar

Wenn Sie sich in der Frühstücks- oder Mittagspause gesund ernähren möchten, könnten Sie sich für einen Obstsalat aus dem Supermarkt entscheiden. Allerdings wurde bei Stichproben festgestellt, dass neben Vitaminen oft auch gefährliche Keime enthalten sind.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Substanzen für Sportler

1. Muss jeder Sportler spezielle Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen?

In vielen Fällen ist eine zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zur Leistungssteigerung oder zum Muskelaufbau nicht notwendig, denn alle wichtigen Substanzen produziert der Körper in ausreichender Menge selber oder werden über die Nahrung aufgenommen.

2. Wie wichtig sind Vitamine für den Sportler?

Vitamine sind nicht nur für den Sportler wichtig, sondern auch für alle anderen Menschen. Sie sorgen für eine optimale Funktion vieler Körperprozesse, so dass Sie auf eine ordentliche Vitaminzufuhr achten sollten.

3. Wo gibt es Nahrungsergänzungsmittel für Sportler zu kaufen?

Der erste Anlaufpunkt für Sportler ist das Internet, denn im Internet finden sich nicht nur die verschiedenen Nahrungsergänzungsmittelhersteller, sondern auch Verkaufsportale mit einer großen Auswahl an Produkten.

4. Braucht man einen Arzt zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln?

Grundsätzlich sollten Sie immer vorab einen Arzt aufsuchen bevor Sie irgendwelche Präparate zu sich nehmen. Vor allen Dingen, wenn Sie schon Medikamente nehmen ist ein Beratungsgespräch sehr wichtig.

5. Kann die Vitaminzufuhr über die normale Nahrung erhöht werden?

Mit einer speziellen Ernährung können Sie die Vitaminzufuhr auch einfach über die Ernährung steuern. Proteinreiche Lebensmittel sorgen für ausreichend Eiweiß und Vitamine nehmen Sie über Obst und Gemüse zu sich.

Fehlinformation und Irreführung auf Lebensmitteletikettierungen

Auf Etiketten von Lebensmitteln stehen zahlreiche Informationen. Doch sind diese immer vollumfänglich und enthalten alle notwendigen Informationen? Oder ist das Kleingedruckte manchmal auch irreführend oder fehlen sogar wichtige Angaben?

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Fazit

Sportler gehören zu den Menschen, die leistungssteigernde und muskelaufbauende Präparate einnehmen, aber bis heute gibt es keinen Beweis dafür, dass diese speziellen Substanzen in den Nahrungsergänzungsmittel wirklich halten was sie versprechen. Im Endeffekt handelt es sich um teure Zusatzprodukte, die man nicht braucht.

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