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Deutsche Post: E-Mail „deutsche Post“ ist Fälschung und Kostenfalle


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Erneut wird eine gefälschte E-Mail im Namen der Deutschen Post AG versendet, welche direkt in eine Kostenfalle führt. In der E-Mail mit dem Betreff „deutsche Post“ kündigen Betrüger ein Paket an. Um dieses zu erhalten, sollen Sie den Kundenservice anrufen. Doch das ist eine Falle. Wir sagen Ihnen, woran Sie die gefälschte Nachricht erkennen und wie Sie nicht in die Kostenfalle tappen.

Je größer und erfolgreicher Unternehmen sind, desto eher werden die Namen dieser Firmen auch für Betrug verwendet. Hintergrund ist, dass viele Verbraucher die Unternehmen vom Namen her kennen und diesen auch vertrauen. So haben es Kriminelle einfacher, Schadsoftware und Fallen unter den Leuten zu verteilen. So auch bei der Deutschen Post AG. Wir haben bereits über die Sendungsbenachrichtigung mit einem Link zu Schadsoftware, über die Zustellungsnachricht mit Virus und über die Phishing-Mail im Namen von DHL Express Kurier berichtet. Ebenso haben wir Sie über die falschen Paketzusteller informiert.

Auch in der E-Mail mit dem Betreff „Sie haben ein Paket bei der Post“ und „deutsche Post“ wird das Unternehmen Post für den Betrug missbraucht. Denn eines ist klar: Die Deutsche Post AG hat mit dem Versand dieser E-Mails nichts zu tun. Ganz im Gegenteil – der Name des Unternehmens wird missbräuchlich verwendet, wodurch die Deutsche Post selber geschädigt ist. 

Und dass es mit dem Betrug wirklich jedes Unternehmen treffen kann, zeigt unser aktueller Artikel zum Thema einer neuen Spam-Welle mit E-Mails ohne Betreff, die zur Trading-App The Trader führen.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie die aktuelle Spam-E-Mail im Namen der Deutschen Post aussieht und worauf Sie achten sollten.

Verpassen Sie keine Warnung. Hier können Sie uns folgen:

Das ist die Spam-E-Mail im Namen der Deutschen Post AG

Die gefälschte E-Mail im Namen der Deutschen Post erkennen Sie an den folgenden Merkmalen:

  • Betreff: 
    • Sie haben ein Paket bei der Post.
    • Sie senden den Bestätigungscode nicht
    • deutsche Post
  • Absender:
    • Deutsche Post
  • Empfänger-E-Mail aus dem Text:
  • Verwendete Premium-Rufnummer:
    • 09003102257
    • 09003104404

Neben dem Logo der Deutschen Post wird Ihnen der folgende Text in der E-Mail präsentiert:

Deutsche Post: E-Mail "Sie haben ein Paket bei der Post" ist Kostenfalle - Vorsicht
So sieht die E-Mail aus. (Screenshot)

Sehr geehrter Kunde

Sie haben ein Paket bei der Post.
Sie haben 48 Stunden, um Ihre Paket zu erhalten, wenn nicht, wird es an den Absender zurückgeschickt werden.
Bitte bestätigen Sie das Paket zu Ihnen nach Hause zu senden, indem Sie die folgenden Schritte:

1- Rufen Sie unser Kundenservicenummer : 0900 310 2257
2. Holen Sie den Bestätigungscode .
3- Senden Sie den Bestätigungscode an die folgende E-Mail-Adresse:

[email protected]

* Wenn Sie den Code nicht empfangen kann, bitte versuchen Sie es zu 7-mal die Nummer aufrufen.
* Nachdem Sie die Bestätigung erfolgreich, eine E-Mail wird an Ihre E-Mail-Adresse mit allen notwendigen Informationen über Ihr Paket übergeben .
Danke.

Dass diese Nachricht nicht von der Deutschen Post kommt, bekommen Sie mit, wenn Sie den Text genau lesen. Diese ist in gebrochenem Deutsch geschrieben. Wahrscheinlich kommen die Betrüger aus dem Ausland.

Sie haben die E-Mail mit einem anderen Betreff, Absender oder Text erhalten? Dann leiten Sie uns die Nachricht per E-Mail an [email protected] weiter. Bei Bedarf ergänzen wir den Artikel.

Zum Thema Spam haben wir auf Onlinewarnungen.de einige Ratgeber zusammengefasst.

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Wo lauert die Falle in der E-Mail?

Nein, diesmal ist es nicht der Link. Das ist eine einfache E-Mail-Adresse, an die Sie Nachrichten senden können. Die Falle lauert viel mehr in der 3-Schritte-Anleitung. Dort sollen Sie nämlich eine 0900er Nummer anrufen, um sich einen Bestätigungscode zu holen. Es wird mit keinem Wort in der E-Mail erwähnt, dass es sich bei einer 0900er Nummer um eine teure Premiumnummer handelt. Zu vermuten ist auch, dass Sie bei einem Anruf auf der Nummer hingehalten werden, um so lange wie möglich am Telefon zu bleiben. Welche Kosten der Anruf auslöst ist vollkommen unklar, da der Anbieter den Preis bestimmt. Da dieser an der Rufnummer nicht angegeben ist, kann hier eine sehr böse Überraschung warten.

Vorsicht Abzocke

Je länger Sie auf der 0900er Nummer anrufen, desto teurer wird es für Sie. Wir raten von einem Anruf auf einer solchen kostenpflichtigen Rufnummer ab. Da es sich um eine gefälschte E-Mail handelt, bekommen Sie so oder so kein Paket.

Sollten Sie diese E-Mail ebenfalls in Ihrem Postfach finden, löschen Sie diese sofort. Auf Sie wartet in diesem Fall kein Paket.

Reingefallen – was nun?

Falls Sie auf die billigen Tricks der dubiosen Geschäftemacher reingefallen sind, sollten Sie die Kosten auf der Telefonrechnung reklamieren und nicht zahlen. Die Abrechnung des Anrufes erfolgt nämlich über Ihre Telefonrechnung. Ansprechpartner für Reklamationen ist nach der neuesten Gesetzgebung der Telefonanbieter, von dem Sie die Rechnung erhalten.

Außerdem sollten Sie möglichst unverzüglich eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur einreichen. Das passende Beschwerdeformular finden Sie auf dieser Seite der Behörde. Warten Sie nicht, bis Sie die Rechnung in den Händen halten, sondern reichen Sie die Beschwerde ein, sobald Sie den Betrug feststellen.

Auch eine Strafanzeige bei der Polizei ist zu empfehlen, wenn Sie geschädigt wurden. Das sollten Sie online erledigen.

Ihre Erfahrungen mit der Spam-Mail der Deutschen Post AG

Haben Sie den Betrug nicht bemerkt und wurden mit dieser Nachricht abgezockt? Uns interessiert, was passiert, wenn Sie die kostenpflichtige Nummer angerufen haben. Landen Sie in der Warteschleife, bekommen Sie gleich einen Code genannt oder mussten Sie gar mehrmals anrufen, um den Code zu bekommen? Nutzen Sie die Kommentare unter diesem Artikel, um Ihre Erfahrungen mit uns und anderen Lesern zu teilen. Durch Ihre Hilfe können sich die Leser ein umfassendes Bild dieser Betrugsmasche machen.

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Aktualisierungen

21.04.2017 Wir haben die Warnung an die neue Spam-Welle angepasst.
20.03.2017 Warnung aktualisiert, da neue Version im Umlauf.
13.03.2017 Artikel wurde erstellt.

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