Inkasso Aleksander & Co KG: Mahnschreiben an Stromkunden sind Betrug


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Aktuell befinden sich Mahnungen des Inkassobüros Aleksander & Co KG im Umlauf. Die Mahnungen werden derzeit an Stromkunden von eprimo, Eon Energie Deutschland und der Paderborner Stadtwerke versendet. Doch die Schreiben sind eine Fälschung. Zahlen Sie nicht.

Immer wieder berichten wir von Inkassounternehmen, die Mahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen versenden. Doch die meisten dieser Inkassounternehmen existieren gar nicht. Auch die Sammelklagen mit der Ankündigung der Zwangsvollstreckung sind die Ergebnisse von Kriminellen.

Doch eine neue Dimension nehmen Inkassoschreiben an, wenn Namen bekannter Unternehmen in die Sache mit reingezogen werden. So ist das jetzt den Stromanbietern eprimo, Eon Energie Deutschland und den Paderborner Stadtwerken passiert. Diese Namen tauchen im Zusammenhang mit einer 3. Mahnung des Inkassobüros Aleksander & Co KG auf. Doch bei den Schreiben handelt es sich um eine Fälschung.

Wichtiger Hinweis: eprimo, Eon Energie Deutschland und die Paderborner Stadtwerke haben mit dem Versand der Mahnungen nichts zu tun. Der Name der Unternehmen wird hier missbräuchlich verwendet.

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Inkassobüro Aleksander & Co KG gibt es nicht

Eprimo schreibt auf seiner Webseite, dass das Inkassobüro dazu auffordert, angeblich offene Stromrechnungen zu bezahlen. Weiter teilt das Unternehmen mit, dass die in dem Schreiben aufgeführten Forderungen nicht existieren. Eine Nachfrage beim BDIU (Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen) bestätigt, dass es das Inkassobüro Aleksander & Co KG nicht existiert und die Firma damit auch keine Forderungen eintreiben darf.

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Vorsicht ist geboten

Fakt ist, dass die Schreiben auch schnell im Namen anderer Unternehmen, die nichts mit Strom zu tun haben, versendet werden kann. Auch könnte sich der Name des Inkassounternehmens ändern. Sie sollten in jedem Fall prüfen, ob so eine Forderung tatsächlich bestehen kann. Im Zweifelsfall müssen Sie bei dem Unternehmen anrufen und nachfragen.

Vermeiden Sie es, die Inkasso-Unternehmen als erstes anzurufen. Die „Mitarbeiter“ werden Sie einlullen und alles daran setzen, dass Sie die Rechnung begleichen. Denn nur so bekommen die Betrüger Ihr Geld.

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Fake-Inkasso-Schreiben erkennen

Dabei sind gefälschte Inkassoschreiben relativ einfach zu erkennen. Je mehr Punkte auf das Schreiben zutreffen, desto sicherer handelt es sich um eine Fälschung. In unserem ausführlichen Ratgeber erfahren Sie, woran Sie seriöse Inkassoschreiben erkennen und können unerwartete Inkasso-Post mit unserer Checkliste überprüfen.


Warnung kommt zu spät?

Wenn Sie bereits Geld überwiesen haben, sollten Sie schnell aktiv werden. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Dies ist auch online möglich. Wer selber zu Polizeiwache geht, sollte im Vorfeld wissen, was es beim Erstatten einer Anzeige zu beachten gibt. Nur mit der Vorgangsnummer der Polizei können Sie im Anschluss zu Ihrer Bank gehen und versuchen, das bereits überwiesene Geld zurückzuholen.

Haben Sie auch eine Mahnung vom Inkassobüro Aleksander & Co KG bekommen?

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