Kettenbrief auf Facebook: EILMELDUNG Neue Droge in Schulen – Panikmache oder echt?


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Der Facebook- Kettenbrief, welcher mit „EILMELDUNG Neue Droge in Schulen…“ beginnt, verunsichert derzeit die Facebook-Nutzer. Was ist an der Meldung zu den Drogen dran, die angeblich in Schulen verteilt werden? 

Immer wieder kommt es im sozialen Netzwerk Facebook und in WhatsApp zu Meldungen, die rasant die Runde machen. Diese Kettenbriefe spielen in den meisten Fällen mit der Angst der Nutzer. Mal wird vor Viren wie dem Martinelli-Virus gewarnt, der das Smartphone lahmlegen soll. Ein anderes Mal sollen Sie keine Freundschaftsanfragen bestimmter Personen annehmen.

Im aktuellen Fall werden Sie gewarnt, dass Drogen in bunten Farben an Schulen verteilt werden und Ihre Kinder in Gefahr bringen. Doch stimmen diese Meldungen oder hat sich hier mal wieder jemand einen üblen Scherz erlaubt? Müssen Sie den Kettenbrief ernst nehmen? Oder ist es besser, diese Statusmeldungen auf Facebook zu ignorieren?

Übrigens besteht die Gefahr, dass diese Meldung aufgrund ihrer Brisanz in den WhatsApp-Messenger überschwappt.

Verpassen Sie keine Warnung. Hier können Sie uns folgen:

Wie sieht der Kettenbrief zu der Eilmeldung mit der neuen Droge aus?

In den meisten Fällen sehen Sie einen Text und darunter ein Bild mit einer Hand voll bunter Pillen. In dem Text ist zu lesen (Rechtschreibfehler haben wir absichtlich übernommen):

EILMELDUNG Neue Droge in Schulen … Bitte geben Sie dies weiter, auch wenn Sie keine Kinder in der Schule haben. Eltern sollten über diese Droge wissen. Dieses ist eine neue Droge, die als „Erdbeere schnell“ bekannt ist. Es gibt eine sehr beängstigende Sache, die in den Schulen jetzt gerade geschieht, dass wir uns alle bewusst sein müssen. Es gibt eine Art Kristallmethod, das herumgeht das sieht aus wie Erdbeer-Pop-Steine ​​(die Süßigkeiten, die brutzeln und in deinen Mund „knallen“). Es riecht auch nach Erdbeere und wird Kindern auf Schulhöfen ausgehändigt. Sie nennen es Erdbeere Meth oder Erdbeere schnell. Kinder nehmen dieses Denken auf, dass es Süßigkeiten ist und ins Krankenhaus in einem schrecklichen Zustand gebracht werden. Es kommt auch in Schokolade, Erdnussbutter, Cola, Kirsche, Traube und Orange.Bitte anweisen Sie Ihre Kinder nicht, Süßigkeiten von Fremden zu akzeptieren und sogar nicht akzeptieren Süßigkeiten, die so von einem Freund aussieht (wer kann es gegeben haben und glaubte es ist Candy) und alles, was sie haben, sofort zu einem Lehrer, Schulleiter, etc. zu bringen. Senden Sie diese E-Mail an so viele Menschen wie möglich (auch wenn sie keine Kinder haben), damit wir das Bewusstsein erhöhen und hoffentlich verhindern Sie Tragödien .. !!

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Facebook Kettenbrief Droge Schulen
So sieht das Bild zu dem Facebook-Post mit den Drogen an den Schulen aus.(Quelle: Screenshot/facebook.com)
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Ist die Meldung wahr?

Die aktuelle Droge soll nun „Erdbeere schnell“ heißen. Allerdings sind Zweifel angebracht. Denn der gesamte Text wirkt, als wenn er durch ein schlechtes Übersetzungsprogramm gelaufen ist. Demzufolge scheint es sich eher um Fake-News zu handeln.

Es wäre nicht das erste Mal, dass mit Drogen und Kindern per Facebook Panik gemacht wird. Wir hatten in der Vergangenheit bereits über die Bärchendroge berichtet.

Geschichte des Drogen-Posts

Begibt man sich ein wenig auf Recherche, so landet man im Internet schnell bei Berichten zu den Methamphetamin, die nach Erdbeere riechen und in brasilianischen Schulen verteilt werden sollen. Zunächst wurde der Text per E-Mail vom Absender „Memorial Physican Services” weitergeleitet, da die sozialen Netzwerke in dem Jahr 2007 noch nicht so verbreitet waren. Doch mit Eintritt in das digitale Zeitalter, macht auch diese Nachricht immer wieder die Runde.

2008 ist ein Polizist auf die Meldung hereingefallen und hat 80 Schulen in seiner Gegend alarmiert. Am nächsten Tag gab es aber bereits einen Widerruf des Alarms. Leider hatte der Polizist im Vorfeld nicht zwei Mal geprüft, ob die Nachricht echt ist.

Auch das Onlinemagazin 24brasil.com hat über die Nachricht mit den Erdbeer-Drogen berichtet. Obwohl an verschiedenen Schulen in verschiedenen Ländern die Drogenproblematik sehr wohl eine Rolle spielt, sollten Sie die Kinder nicht mit diesem Facebook-Post / dieser WhatsApp-Nachricht nerven. Denn hier handelt es sich um einen Fake. Trotz Hoax sollten Sie Ihren Kindern die Problematik mit den Drogen aber sensibel beibringen und die Kids aufklären.


Was sollen Sie mit der Nachricht anfangen?

Sehen Sie diese als Facebook-Post auftauchen, ignorieren Sie diese einfach. Alternativ können Sie Ihre Freunde auch über die Falschmeldung informieren, indem Sie diesen Text mit ihnen teilen. Wenn Sie die Nachricht per WhatsApp bekommen, sollten Sie den Absender ebenfalls informieren, dass es sich um einen Fake handelt. Die Nachricht an sich können Sie einfach löschen.

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