PayPal-Mail mit Berichts-ID : …. – Ihr Konto wurde am 7. August 2019 begrenzt ! ist Phishing (Video)


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Eine aktuelle E-Mail im Namen von PayPal verwirrt die Nutzer. Die Nachricht mit dem Betreff „Berichts-ID : 80834 – Ihr Konto wurde am 7. August 2019 begrenzt !“ führt Sie am Ende auf eine gefälschte Seite, auf der Ihre Login-Daten abgefangen werden sollen.

Über Phishing-Angriffe sollen Ihre persönlichen Daten von Cyberkriminellen abgefangen werden. Als PayPal-Kunde kommen Sie mit den gefälschten E-Mails ziemlich häufig in Kontakt. Gut ist, wenn Sie dann genau wissen, woran Sie die Fälschung erkennen.

Aktuell im Umlauf sind gefälschte PayPal-Mails mit dem Betreff Berichts-ID : 80834 – Ihr Konto wurde am 7. August 2019 begrenzt ! In der Nachricht werden Sie mit einer pdf-Datei im Anhang informiert, dass Ihr Konto zu Ihrem Schutz eingeschränkt wurde, weil es die Vermutung gibt, das jemand Fremdes auf Ihr Konto zugreift. Sie sollen mit einem Klick auf den Link die Einschränkung entfernen.

Klicken Sie keine Links in der E-Mail an!

Übrigens: Falls Sie den Verdacht einer PayPal Fake Zahlung haben, dann sollten Sie sich unseren Artikel zu einer gängigen Betrugsmasche auf eBay Kleinanzeigen und anderen Anzeigenmärkten ansehen. Bei diesen E-Mails handelt es sich nicht um Phishing, sondern um eine Art des Vorschussbetrugs.

Eine Übersicht mit falschen PayPal-E-Mails finden Sie in diesem Artikel. Ebenfalls falsch ist die E-Mail zu einer vermeintlich erfolgreich aufgegebenen Bestellung.

Wie sieht die aktuelle Fake-Mail von PayPal aus?

Wir wissen, dass sich die Daten der Mails schnell ändern. Sollten Sie eine ähnliche Nachricht mit abweichenden Daten erhalten, leiten Sie diese bitte an [email protected] weiter. Alternativ ergänzen Sie die Daten in den Kommentaren unter dem Artikel und warnen so andere Leser noch schneller.

Betreff:

  • Berichts-ID : 80834 – Ihr Konto wurde am 7. August 2019 begrenzt !
  • Berichts-ID : 39497 – Ihr Konto wurde am 7. August 2019 begrenzt !

Absender:

Text:

Im Text der E-Mail selber steht derzeit nur Case-ID : 92373484. in der angehängten pdf-Datei lesen Sie folgenden Text:

Ihr Konto wurde eingeschränkt

Wir vermuten, dass jemand Ihr Konto ohne Ihr Konto verwenden könnte
Wir werden es zu Ihrem Schutz einschränken und den Betrug untersuchen
Aktivität

Normalerweise bitten wir Sie, eine oder mehrere Aufgaben zu erledigen, um Ihre zu entfernen
Konto Iimitation.

Was muss ich tun?

Klicken Sie unten auf die Schaltfläche „Einschränkung entfernen“, um sich in Ihrem Konto anzumelden und
Überprüfen Sie Ihre gültigen Informationen, um sicherzustellen, dass es sich um Ihr Konto handelt
sicher und alle Ihre Zahlungen sind sicher.

Bitte beachten Sie, dass Sie höchstwahrscheinlich weder senden noch senden können, wenn Ihr Konto begrenzt ist

Einschränkung entfernen


Gefälschte PayPal-Mails erkennen – aber wie?

Es gibt einige Kriterien, an denen Sie die gefälschte PayPal E-Mail erkennen können. Wir haben dafür einen separaten Ratgeber mit Merkmalen zusammengestellt.

Folgende Punkte treffen auf viele PayPal-Fälschungen zu:

  • Unpersönliche Anrede
  • Gefälschte Links
  • Persönliche Daten abfragen
  • Rechtschreibfehler
Video Player von Glomex (Datenschutzrichtlinien)

Aktuelle PayPal-Phishing-Seite erkennen

Gefälschte Internetseiten sind auch für Laien erkennbar. Derzeit erkennt Google Chrome zwar die Bedrohung vieler Phishing-Seiten, aber Virenscanner haben die neuesten Fälschungen teils noch nicht auf dem Schirm. Insofern dürfen Sie sich nicht nur auf Ihren Virenscanner verlassen. Zudem ändern sich die URLs häufig, sodass die Phishing-Webseite schon bald nicht mehr erkannt werden könnte. Vielmehr sollten Sie checken, ob Ihnen Ungereimtheiten an der Webseite auffallen, auf die Sie aus der E-Mail heraus weitergeleitet wurden.

Auf die meisten PayPal-Phishing-Seiten treffen die folgenden Punkte zu:

  • falsche URL, (paypal.konten00x030-kunden-00aktualiseren.com/)
  • keine verschlüsselte Übertragung mit HTTPS
  • Links funktionieren nicht (führen immer wieder auf die gleiche Seite)
  • Anmeldung funktioniert auch mit ausgedachten Daten
  • Abfrage der konkreten Adresse und des Geburtstags sowie dem Zahlungsmittel

Oft wollen die Kriminellen nicht nur an Ihre PayPal-Zugangsdaten. Die Betrüger versuchen hier Ihre kompletten Daten zu erhaschen.

Geben Sie niemals persönliche Daten auf dubiosen Webseite ein!

PayPal Spam melden

Phishing-Mails und andere betrügerische Nachrichten können Sie an PayPal melden. Senden Sie diese dazu an [email protected] Leider veröffentlicht PayPal selbst keine Warnungen vor Betrugsnachrichten. Möchten Sie auch andere Nutzer vor der Gefahr warnen, dann senden Sie die Spam-Mail zusätzlich an [email protected]. Wir prüfen die Nachricht, geben Ihnen auf Wunsch eine Rückmeldung und warnen andere Leser vor der Gefahr. So profitieren alle.

Übrigens: An [email protected] können Sie auch zwielichtige E-Mails von anderen bekannten Unternehmen weiterleiten. Für Fragen erreichen Sie unseren E-Mail-Support.

Was passiert, wenn Sie die Daten doch eingeben?

Wenn Sie den Link in der angehängten pdf-Datei anklicken, landen Sie auf einer gefälschten Webseite. Dort sollen Sie Ihre Zugangsdaten für PayPal eingeben. Tun Sie das nicht!

Den Hackern stehen mit den erfassten Daten Tür und Tor offen. Neben der Übernahme Ihres PayPal-Kontos und einem ungehinderten Einkaufen auf Ihre Kosten, können die Verbrecher mit Ihren Daten weitere Straftaten begehen. So könnten die Gauner beispielsweise mit Ihren gestohlenen Daten einen Fakeshop im Internet eröffnen.

Im schlimmsten Fall haben Sie also nicht nur einen finanziellen Schaden, sondern Ihr Name wird in Zusammenhang mit weiteren Straftaten gebracht.

Wenn Sie Ihre Daten bereits eingegeben und die Falle nicht erkannt haben, sollten Sie schnell reagieren. Was im Einzelnen zu tun ist, lesen Sie in unserem Phishing-Ratgeber auf der Seite 2.

Außerdem können Sie Ihr PayPal-Konto vor dem Zugriff von Hackern mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung schützen. Wie Sie die Login-Bestätigung auf PayPal aktivieren, erfahren Sie auf Onlinewarnungen.de.

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Sind Sie auf die Nachricht hereingefallen?

Uns interessiert, ob Sie den Fake erkannt und die Nachricht gleich gelöscht haben? In den Kommentaren unter diesem Artikel können Sie mit anderen Lesern über diese E-Mail diskutieren. Um anderen Lesern zu helfen, veröffentlichen Sie am besten abweichende Betreffs und Absender sowie Text-Inhalte in den Kommentaren. So werden Sie quasi zum Team von Onlinewarnungen und tragen mit dem Frühwarnsystem dazu bei, andere Nutzer rechtzeitig zu schützen.

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