Warnung vor vergifteten Nahrungsmitteln in vielen Supermärkten – mutmaßlicher Täter verhaftet – Entwarnung (Update)


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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnt vor vergifteten Nahrungsmitteln in verschiedenen Super- und Drogeriemärkten wie Aldi, Rossmann, Lidl oder DM. Ein unbekannter Täter erpresst bundesweit mehrere Konzerne und droht bei Nichterfüllung mit vergifteten Lebensmitteln.

Ein unbekannter Täter erpresst bundesweit Konzerne, darunter nach Angaben der BILD-Zeitung auch Aldi, Rossmann, Lidl, DM, Müller, Edeka, Norma und Rewe. Wenn seine Forderung nicht erfüllt wird, droht der Erpresser damit, verschiedene nicht näher genannte Produkte in den verschiedenen Märkten im IN- und Ausland zu deponieren. Diese sind mit einer unter Umständen tödlichen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert.

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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnt mittlerweile bundesweit und ruft zur Vorsicht auf. Alle Warnungen des Bundesamtes finden Sie auch in der App NINA, welche auch für den Katastrophenschutz entwickelt wurde.

Aktuelle Berichterstattung der Tagesschau im Erpressungsfall des Lebensmitteleinzelhandels


Quelle: tagesschau.de

 

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Entwarnung, aber trotzdem Aufmerksamkeit empfohlen

Update 02.10.2017 Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat am Montagabend im Erpressungfall Entwarnung gegeben. Nach jetzigem Erkenntnisstand hat der festgenommene und geständige Täter allein gehandelt. Er hat angegeben, keine weiteren Produkte vergiftet und ausgebracht zu haben.

Trotz der Entwarnung wird der Bevölkerung weiter empfohlen, in den nächsten Tagen noch Aufmerksam durch die Supermärkte und Drogeriemärkte zu gehen. Das Zeugen- und Hinweistelefon wird am Dienstag, den 3. Oktober, um 8 Uhr eingestellt.

Wird die Bedrohung ernst genommen?

Ja. Die Behörden nehmen diese Drohung sehr ernst. Der Täter hat bereits in der vergangenen Woche in Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen platziert. Dort hatte er allerdings einen Hinweis gegeben, sodass die Artikel rechtzeitig gefunden und aus den Regalen genommen werden konnten.


Was rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe?

Damit Ihnen nichts passiert, rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu folgenden Maßnahmen:

  • Achten Sie auf beschädigte Verpackungen. Sollte Ihnen etwas auffallen, geben Sie das Produkt in dem jeweiligen Markt oder bei jeder Polizeidienststelle ab.
  • Achten Sie auf kleine Einstichstellen.
  • Neben beschädigten Verpackungen müssen Sie bei Gläschen auf das Fehlen des Unterdrucks achten. Gläschen haben beim Öffnen üblicherweise ein Knackgeräusch. Der Deckel bei ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weist eine Wölbung nach innen auf.
  • Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen ein und informieren Sie sich auch über alle anderen Medien
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Polizei veröffentlicht Fahndungsfoto

Die Polizei Konstanz fahndet mittlerweile gezielt nach einer Person. Auch ein Fahndungsfoto wurde mittlerweile veröffentlicht und die Bürger um Mithilfe gebeten. Auf dem Foto ist der vermeintliche Erpresser zu sehen. Der Mann wurde vergangene Woche in einem Lebensmittelmarkt in Friedrichshafen von einer Überwachungskamera erfasst. Sollten Sie den Mann kennen oder Hinweise zu seiner Identität geben können, so wenden Sie sich bitte an das Polizeipräsidium Konstanz unter der Telefonnummer 07531 995 – 3434 oder per E-Mail unter [email protected]

Auf der Webseite der Polizei Baden-Württemberg sehen Sie sogar eine kurze Videosequenz neben den Fotos des vermeintlichen Täters.


Innenministerium Baden-Württemberg sucht Tatverdächtigen via Twitter

Polizei Konstanz twittert zum Erpressungsfall

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Das berichten die Medien

Die Medien schreiben derzeit zum Teil unterschiedliche Informationen, auf welche Nahrung sich die Anschläge beziehen.

Update 30.09.2017 21:30 Uhr

Tagesspiegel.de: Mutmaßlicher Supermarkt-Erpresser gibt Tat zu

Laut dem Tagesspiegel.de hat der mutmaßliche Erpresser, welchen die Polizei am Freitagabend festgenommen hat, die Vorwürfe gegen ihn gestanden. Der 53-Jährige wurde bereits in die Justizvollzugsanstalt gebracht. Bei der Durchsuchung seines Hauses fanden die Ermittler eine verbliebene Giftmenge. Den Ermittlern zufolge weist der Mann psychische Auffälligkeiten auf. Er sein ein exentrischer Einzelgänger. Entwarnung gibt die Polizei der Bevölkerung dennoch nicht. Es gibt auch keine Erkenntnisse zum möglichen Motiv. 


Tagesschau.de: Festgenommener scheint der Erpresser zu sein

Im Raum Tübingen wurde am Freitagabend ein 55-Jähriger festgenommen, der als dringend tatverdächtig gilt. Die Staatsanwaltschaft will ihn sogar noch heute dem Haftrichter vorführen und einen Haftbefehl beantragen, so die tagesschau.de.

Update 29.09.2017 15:00 Uhr

DM: Drogeriekette ruft zur Vorsicht auf

Die Drogeriekette dm hat sich mittlerweile auf seiner Webseite zu dem Erpresserthema geäußert. So werden die Kunden zur Vorsicht aufgerufen. Auch die Mitarbeiter der märkte wurden instruiert, besonders aufmerksam zu sein und sich bei Auffälligkeiten an einer zentralen Stelle zu melden.

Rossmann informiert Kunden aus aktuellem Anlass

Auch die Drogeriekette Rossmann informiert seine Kunden aus dem aktuellen Anlass auf der eigenen Webseite. In der Meldung wird betont, dass Rossmann bisher nicht von einem Fund betroffen war. Die Kunden werden dennoch um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten und sollen Auffälligkeiten in den Rossmann-Filialen oder bei der Polizei zu melden.

Müller: Erhöhte Aufmerksamkeit beim Personal

Müller informiert seine Kunden ebenfalls darüber, dass die Drogeriemarkkette zum Anschlagsziel werden könnte. AUs diesem Grund werden nicht nur Kunden zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Auch das eigene Personal ist angehalten, die Augen offen zu halten. Sobald diese geöffnete Verpackungen sehen oder den Verdacht einer Beanstandung haben, sollen sie die Ware aus dem Verkauf nehmen.

Update 29.09.2017 10:00 Uhr

Deutschlandfunk: Fahndung auch im Ausland

Nach Angaben von Deutschlandfunk.de arbeitet eine Sonderkommission aus etwa 220 Ermittlern an dem Fall. Zusätzlich wird auch in Österreich und der Schweiz nach dem vermeintlichen Erpresser gefahndet. Grund dafür ist sicherlich die Nähe des Bodensee (Friedrichhafen), wo vergangene Woche Gläser mit vergifteter Babynahrung aufgetaucht sind.

News.de: So äußert sich eine Vergiftung mit Ethylenglycol

News.de berichtet auf seiner Webseite davon, welche Symptome Sie bei einer Vergiftung mit Ethylenglycol haben. So schreibt das Magazin, dass der Stoff nach der Einnahme zunächst das Zentrale Nervensystem, dann das Herz und schließlich die Nieren angreift. „Nach Schwindelgefühlen und Bewusstseinsstörungen sind nach zwölf bis 24 Stunden nach der Einnahme Organschädigungen zu beobachten, die bis zum Nierenkoma und akutem Nierenversagen führen können.“ Dabei ähnelt die Vergiftung einer Methanolvergiftung. Sollten sich Symptome einstellen, die einem Alkoholrausch gleichen und kommen Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen hinzu, sollten Sie möglichst schnell einen Notarzt informieren.

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Update 28.09.2017 21:00 Uhr

Laut Focus Online gibt es Hinweise auf Erpresser

Laut Focus Online handelt es sich bei dem Giftstoff um Äthylenglykol. Das ist eine klare, süß schmeckende Flüssigkeit. Äthylenglykol muss aber nicht tödlich sein, wenn rechtzeitig ärztlich dagegen vorgegangen wird. Außerdem berichtet das Magazin, dass nach dem Veröffentlichen des Fahndungsfotos bereits mehrere hundert Hinweise auf den vermeintlichen Erpresser bei der Polizei eingegangen sind.

MDR.de: Täter ist skrupellos – Täterbeschreibung

Auch der MDR hat sich mit dem Erpresser-Thema befasst. So schreibt das Magazin auf seiner Webseite, dass laut Polizeivizepräsident Uwe Stürmer der Täter skrupellos ist. Außerdem gibt es eine näher Täterbeschreibung. Der gesuchte Mann ist etwa 50 Jahre alt, mittlerer Größe mit schlanker, sportlicher Statur. Der Mann hat „eventuell zur Tarnung“ eine Brille getragen. Besonders auffällig ist ein weißer Sohlenrand an den Sportschuhen des Mannes.

SWR: Sonderkommission mit mehr als 200 Beamten

Nach Angaben des SWR sind laut dem Polizeipräsidium Konstanz zeitweise rund 200 Polizisten beschäftigt, dazu kommen unter anderem Mitarbeiter von Bundeskriminalamt und von Landeskriminalämtern anderer Bundesländer. Außerdem berichtet der SWR, dass die Polizei nicht ausschließt, dass der Täter Komplizen hat.

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