Verbraucherschutz möchte Ihnen Push-Benachrichtigungen schicken.

Bitte wählen Sie Kategorien die Sie abonnieren möchten.



E-Mail: Aktuelles Stellenangebot – Produkttester für Stiftung Warentest ist eine Fälschung


Bitte unterstützen Sie uns

Mit einmalig 3 € tragen Sie zur Erhaltung von Verbraucherschutz.com bei und erkennen unsere Leistung an. Jetzt 3,00 Euro per PayPal senden. So können Sie uns außerdem unterstützen.

Mit einem freiwilligen Leser-Abo sagen Sie Betrügern den Kampf an, unterstützen die Redaktion und bekommen einen direkten Draht zu uns.

Es befinden sich E-Mails mit dem Betreff „Aktuelles Stellenangebot – Produkttester “ im Umlauf. Diese suggerieren, dass die Stiftung Warentest  Produkttester sucht. Als Absender steht die Agentur für Arbeit. Doch Vorsicht! Diese E-Mails sind eine Falle.

Eigentlich soll die Stiftung Warentest mit ihren unabhängigen Tests dafür sorgen, dass Sie als Verbraucher schneller Antworten auf Ihre Fragen finden, zu welchem Produkt Sie greifen soll. Doch aktuell muss sich die Stiftung Warentest mit Betrügern herumschlagen. Kriminelle nutzen den Markennamen, um gefälschte Stellenangebote zu unterbreiten. Doch die Stiftung Warentest steht nicht allein da. Denn die gefälschte Nachricht kommt scheinbar von der Bundesagentur für Arbeit.

Gleich zwei hochkarätige Namen werden mit dieser E-Mail missbräuchlich verwendet. Sie sollen beim Verbraucher für Sicherheit sorgen. Wer denkt schon, dass eine E-Mail von der Arbeitsagentur gefälscht ist. Doch über falsche Stellenangebote im Namen der Agentur für Arbeit haben wir bereits berichtet.

Woran erkennen Sie das gefälschte Stellenangebot?

Ganz einfach sind die gefälschten Nachrichten nicht zu erkennen. Nachfolgend teilen wir Ihnen alle uns bekannten Daten mit. Sollten Sie eine Nachricht mit anderen Angaben erhalten, leiten Sie uns diese bitte an [email protected] weiter.

Folgende Daten sind uns bisher bekannt:

Betreff:

  • Aktuelles Stellenangebot – Produkttester

Absender:

  • Agentur für Arbeit

Text:

Stellenangebot

 

Die Bundesagentur für Arbeit informiert sie hiermit über folgendes Stellenangebot:

Aktuelle Anzeige:

 

Produkttesterin/er

 

Die Stiftung Warentest sucht Produkttester für die Kontrolle und Überprüfung der hauseigenen Smartphone Plattform. Die Tätigkeit umfasst das Überprüfen des Registrierungs- und Eröffnungsvorgangs. Innerhalb der Überprüfung müssen anhand einer vorgefertigten Kontrollliste die einzelnen Schritte bewertet werden. Dabei geht es um Kundenfreundlichkeit, Bedienbarkeit sowie einer deutlichen Kommunikation gegenüber dem Kunden.
Wöchentlicher Zeitaufwand: 5-10 Stunde
Vergütungs pro Stunde: 16,5 Euro

Pro abgeschlossenen Produkttest: 50 Euro zuzüglich Stundenvergütung
Geschätze monatliche Vergütung: 850 Euro

Ihr Profil:

– Deutschkenntnise
– min. 18 Jahre
– Im besitz eines Smartphones
– Fester Wohnsitz
– Internetanschluss

Wir bieten:

– Tätigkeit kann ortsungebunden ausgeführt werden
– schnelle Aufnahme der Tätigkeit (Tätigkeit kann sofort aufgenommen werden)
– 100% online Tätigkeit
– schnelle Bezahlung

Für Bewerbungen nutzen Sie bitte die E-Mail Adresse: [email protected]

Eine kurze formlose Bewerbung ohne Lebenslauf reicht aus.

Informationen zum Angebotsersteller:

Webseite: https://www.stiftung-warentest.online/

 

Impressum

Herausgeber:
Ihr Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitgeber-Servicenummer: 01801-664466*
Fax: 069/59769417
E-Mail-Postfach: [email protected]
Internet: www.arbeitsagentur.de

(* Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct / min.)

Produkttester Stiftung Warentest
(Quelle: Screenshot)

Heute aktuell: Das müssen Sie gelesen haben:

Was sagt die Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat sich auf ihrer Webseite test.de bereits zu diesen Nachrichten geäußert und eindeutig von den E-Mails distanziert.

Klar ist nur: Die Stiftung Warentest steht nicht hinter diesem Angebot und warnt ausdrück­lich davor. Sie sucht keine Privatpersonen als Tester.

Diese Mails sind ebensowenig echt wie die Webseite mit dem Angebot selbst. Die Seite wurde in Panama registriert. Wer sie einge­richtet hat, ist aktuell nicht bekannt. Die Stiftung Warentest prüft, ob und wie man gegen die Betreiber vorgehen kann.

Was hat es mit der Webseite auf sich?

Die in dem Schreiben genannte Domain stiftung-warentest.online ist nicht von der Stiftung Warentest. Sie wurde über einen Anonymisierungsdienst in Panama registriert. Das bedeutet, dass der Inhaber der Webseite sich nicht zu erkennen geben möchte. Das ist meist kein gutes Zeichen. Denn wer nichts zu verbergen hat, kann sich auch zu erkennen geben.

Fazit

Sie sollten auf der Webseite keinerlei Daten eingeben. Genausowenig sollten Sie Ihren Lebenslauf / Ihre Bewerbung an die angegebene E-Mail-Adresse senden. Denn tun Sie das doch, übermitteln Sie Ihre Daten direkt an Kriminelle. Was diese mit Ihren persönlichen Daten vorhaben, ist bisher noch nicht klar. Es ist zu vermuten, dass diese für weitere Straftaten genutzt werden. Lassen Sie sich von dem vermeintlichen (Job)Angebot nicht blenden.

Nützliche Links zu diesem Thema

Spendieren Sie eine Tasse Tee oder Kaffee?

Empfinden Sie unsere Arbeit als wertvoll und hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Möchten Sie uns unterstützen? Dann spendieren Sie dem Redakteur einen Kaffee oder Tee. Ihre Wertschätzung motiviert uns und erhält Verbraucherschutz.com als unabhängiges Verbraucherportal.

PayPal spenden | Überweisung | Weitere Möglichkeiten

Spendieren Sie eine Tasse Tee oder Kaffee?

Empfinden Sie unsere Arbeit als wertvoll und hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Möchten Sie uns unterstützen? Dann spendieren Sie dem Redakteur einen Kaffee oder Tee. Ihre Wertschätzung motiviert uns und erhält Verbraucherschutz.com als unabhängiges Verbraucherportal.

PayPal | ÜberweisungSonstige

Weitere interessante Meldungen

kioskcloth.com: Wie seriös ist der Onlineshop für Mode?

Zahlreiche reduzierte Textilien für Damen entdecken Sie in dem Onlineshop kioskcloth.com. Einige davon sind ausgefallen und nicht in jedem Webshop erhältlich. Doch ist der Onlineshop seriös oder sind Probleme zu erwarten? Wie hilfreich fanden Sie

7 comments
handelshaus-kruse.de: Wie seriös ist der Onlineshop?

Ob Apple AirPods Pro, Nintendo Switch Konsole oder SodaStream Crystal 2.0 titan – in dem Onlineshop handelshaus-kruse.de bekommen Sie viele verschiedene Produkte zum kleinen Preis. Einkaufen sollten Sie in dem Webshop aber nicht. Denn möchten

2 comments
Vorsicht beim Gebrauchtwagenkauf: Betrüger verkaufen geklaute Autos mit geklauten Papieren

Für einen Verbraucher ist der Kauf eines neuen Gebrauchtwagens zum ziemlichen Reinfall geworden. Am Ende verlor er nicht nur sein Geld, sondern auch noch das neu erworbene Auto. Wie Sie sich vor derartigen Betrug schützen

5 comments
WhatsApp: Netto vergibt Einkaufsgeschenkkarten im Wert von jeweils 250€ – Richtig oder falsch?

Nach H&M, Rewe, Aldi und Lidl feiert nun angeblich auch Netto einen Jahrestag. In diesem Fall das 33-jährige Jubiläum und vergibt Einkaufsgutscheine im Wert von jeweils 250 Euro. Deshalb werden Nachrichten per Facebook und WhatsApp

3 comments
Instagram: Amazon Gutschein geschenkt – Echt oder Fake?

In der Instagram-Story Ihrer Freundin oder Ihres Freundes sehen Sie, das diese einen geschenkten Gutschein von Amazon präsentieren. Den möchten Sie natürlich auch haben. Doch was müssen Sie dafür tun? Gibt es den Gutschein tatsächlich?

0 Kommentare
Verpassen Sie keine Warnung. Hier können Sie uns folgen:
Wie hilfreich fanden Sie den Artikel?
Sende
Benutzer-Bewertung
0 (0 Stimmen)

Schreibe einen Kommentar