Vorsicht Mac-Nutzer: E-Mail mit Malware im Umlauf – Fragen zu der Steuererklärung


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Trojaner, Viren und andere Schädlinge treffen nur Windows-Nutzer? Falsch gedacht. Auch Mac-Nutzer müssen aufpassen, dass sie auf fiese Spam-Nachrichten mit Schadsoftware nicht hereinfallen. Denn aktuell treibt eine E-Mail mit dem Betreff „Fragen zu der Steuererklärung“ vor allem in der Schweiz ihr Unwesen.

Spam-Nachrichten werden heutzutage auch oft im Namen von bekannten Institutionen versendet. So haben wir bereits über die E-Mail mit der Benachrichtigung über Steuerrückerstattung informiert. Auch hier wurde eine vermeintliche Behörde als Absender missbraucht, um den Anschein von Seriosität zu erwecken. Auch die in der Schweiz im Umlauf befindliche Nachricht nimmt sich einen Institutionsnamen als Absender, nämlich gleich das Land selber. 

Was an der Nachricht mit dem Absender “Schweizerische Eidgenossenschaft” so gefährlich ist und was Sie mit dieser E-Mail tun sollten, erfahren Sie im Artikel.

Wie sieht die E-Mail mit der Schadsoftware aus?

Laut blog.botfrei.de wurden bisher alle gemeldeten Phishing-Nachrichten im Namen der “Schweizerische Eidgenossenschaft” von einem „Stefan Bormann“ versendet. Der Betreff lautet in allen Fällen „Fragen zu der Steuererklärung“.

Doch das gefährliche an der E-Mail ist nicht die Nachricht selber, sondern viel mehr der Anhang, welcher von einem Seven Muller signiert wurde. Es handelt sich dabei um ein ZIP-Archiv, welches ein gültiges Entwicklerzertifikat enthält und von Apple authentifiziert wird.

Öffnen Sie das ZIP-Archiv im Anhang der Nachricht auf keinen Fall.

Im Anhang wartet ein Virus darauf, aktiviert zu werden.

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Was passiert, wenn Sie den Anhang öffnen?

Zunächst einmal schaut es so aus, als wenn das Öffnen nicht geklappt hat. Denn Sie erhalten laut blog.botfrei.de eine Fehlermeldung. Das ist aber nur eine Ablenkung. Im Hintergrund wird die Malware auf Ihren Mac kopiert.

Anschließend sollen Sie noch Ihr Passwort eingeben, um ein angebliches Sicherheitsupdate zu autorisieren. Tun Sie dies, bekommen die Cyberkriminellen erweiterte Zugriffsrechte und können auf alle Daten und die Kommunikation via Mac zugreifen. Anmeldeinformationen sind nicht mehr sicher. Außerdem können die Angreifer den Internet-Verkehr manipulieren und so weiter Schaden anrichten.

Wie können sich Mac-Nutzer schützen?

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Angriffe ausschließlich Windows-Systeme betreffen. Bleiben Sie achtsam, gerade bei Nachrichten, welche Ihnen unaufgefordert zugesandt werden und Anhänge enthalten. Damit Sie Spam- und Phishing-Nachrichten rechtzeitig selber erkennen, empfehlen wir Ihnen unsere Ratgeber zu diesen Themen:

Außerdem sollten Sie auch auf einem Mac einen Virenscanner nutzen. Auch wenn diese im aktuellen Fall den Schädling noch nicht zuverlässig erkennen, können die Antivirenprogramme eine gute Hilfe sein. Oft schützen diese beispielsweise auch vor Phishing-Webseiten, die mittlerweile fast zum Alltag von Internetnutzern gehören.


Daten eingegeben und nun?

Sollten Sie auf den Betrug hereingefallen sein und haben den Anhang geöffnet, dann ist schnelles Handeln erforderlich. Gehen Sie die folgenden Schritte durch, um weiteren Schaden zu vermeiden:

Haben Sie eine ähnliche Nachricht erhalten?

Haben Sie diese oder eine ähnliche E-Mail erhalten? Leiten Sie uns die Nachricht bitte an [email protected] weiter. Wir ergänzen neue Informationen in dem Artikel oder veröffentlichen bei Bedarf eine neue Warnung. Nur mit Ihrer Hilfe können wir das Internet sicherer machen.

Nützliche Links zu diesem Thema

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3 Gedanken zu „Vorsicht Mac-Nutzer: E-Mail mit Malware im Umlauf – Fragen zu der Steuererklärung“

  1. Ich bin dämlicherweise leider in Eile auf diese E-Mail hereingefallen und haben den Anhang mit einem Iphone 5S geöffnet. Öffnen hat allerdings nicht funktioniert und nach einer Autorisierung für ein Update wurde ich auch nicht gefragt. Was mache ich jetzt am besten? Funktioniert der Virus auf iOS und kann er sich ggf. über das Heimnetz auf ein Mac übertragen?

    Danke schonmal für Tipps und Hinweise!

    Antworten
    • Nach unseren bisherigen Erkenntnissen, dürften auf dem iPhone keine Probleme zu erwarten sein. Das iPhone kann diese Dateien in der Regel nicht öffnen. Es ist ebenso unwahrscheinlich, dass der Virus sich vom iPhone über das WLAn auf des Mac überträgt. Allerdings entwickeln sich Viren ständig weiter, wie man an diesem Artikel sieht. Deshalb ist keine fundierte Ferndiagnose möglich.

      Viele Grüße

      Antworten
      • Ok. Vielen Dank für die schnelle Antwort! Können Sie denn sagen, um was für eine Art von Malware es sich bei diesem Virus handelt oder wo man hierzu genauere Informationen findet? Bislang habe ich dazu nicht wirklich viel finden können.

        Antworten

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