Amazon: Woher kommt der Name des Versandhändlers und was bedeutet Amazon?


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Eine Bestellung bei Amazon ist schnell erledigt. Die wenigsten Kunden wissen jedoch, woher der Name Amazon kommt und warum Jeff Bezos sein Unternehmen ausgerechnet Amazon genannt hat. In diesem Artikel erfahren Sie mehr zur Herkunft des Namens Amazon.

Amazon gehört ohne jeden Zweifel zu den größten Versandhändlern weltweit. Wir berichten seit Jahren über das Unternehmen. Erfolgreiche Marken sind aufgrund der vielen Kunden auch für Kriminelle interessant. Deshalb warnen wir seit Monaten vor gefälschten E-Mails im Namen von Amazon. Und auch Spam-E-Mails mit Abofallen oder von Datensammlern nutzen Amazon immer wieder als Aufhänger für ihre dubiosen Nachrichten. Zuletzt haben wir über einen großen Datenmissbrauch bei Amazon berichtet. Geschädigt wurde sowohl der Versandhändler als auch ahnungslose Kunden.

Doch Amazon sorgt auch regelmäßig mit interessanten Aktionen für gute Nachrichten. So hat der Konzern in der Coronazeit kostenlose Hörbücher angeboten, um für etwas Ablenkung und Zeitvertreib zu sorgen. In Erinnerung ist uns auch noch die Märchenbuch-Aktion von Amazon. Der Versandhändler hat eine Million Märchenbücher mit dem Titel „Es war einmal – Neue und klassische Märchen“ verschenkt.

Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über die Herkunft des Namens Amazon. Im Internet wird teils wild spekuliert, woher der Name stammen könnte. Wir lösen auf, warum Jeff Bezos sein Unternehmen Amazon nannte.

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Erfolgsgeschichte von Amazon begann 1994

Kaum ein Kunde kann sich heute vorstellen, dass die Geschichte des Marktführers einmal in einer Garage begann. Doch genau so war es. Im Jahre 1994 gründete Jeff Bezos in seiner Garage Seattle einen Onlinebuchhandel unter dem Namen Amazon mit der Domain amazon.com. Damaliges Ziel des Gründers war es, dass Kunden an einer zentralen Stelle aus Millionen Büchern auswählen und diese bestellen können. Jeff Bezos suchte ein Synonym für die riesige und schier unerschöpfliche Auswahl, die seinen Versandhandel kennzeichnen sollte. Den Namen leitete Jeff Bezos von dem wasserreichsten Fluss der Erde ab, der die riesige Auswahl symbolisieren sollte. 1994 wurde aus dem Namen des Flusses Amazonas der Markenname Amazon abgeleitet.

Interessant ist, dass der Gründer in seiner Garage zunächst auf einer alten Tür arbeitete, die als Schreibtisch diente. Auch die späteren Schreibtische für die ersten Mitarbeiter des Unternehmens bestanden aus Türen, an die Beine angebaut wurden. Das war billiger, als der Kauf fertiger Schreibtische. Zudem befand sich auf der gegenüberliegenden Seite des Unternehmens ein Baumarkt, bei dem Amazon die Bauteile kaufen konnte.

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Amazon startet direkt durch und er Erfolg war nicht zu bremsen

Der Erfolg des Garagenunternehmens begann direkt nach der Gründung. Schon im ersten Monat wurde Amazon international und wickelte Aufträge für Kunden in 50 Bundesstaaten und 45 Ländern ab. Alle Bücher wurden aus der Garage von Jeff Bezos versendet. Das erste verkaufte Buch stammte von Douglas R. Hofstadters und trägt den Titel „Fluid Concepts and Creative Analogies“. Es befindet sich noch heute im Besitz des damaligen Käufers.

Ende der 1990er Jahre expandiert Amazon nach Deutschland und die heute bekannte Webseite amazon.de geht online. Neben Büchern kommen weitere Sortimente wie DVDs, Musik, Elektronik und weitere Sparten hinzu. Seit 2002 hat Amazon seinen Marktplatz auch für andere Händler geöffnet, die ihre Produkte über Amazon zum Kauf anbieten und teils auch die Infrastruktur von Amazon nutzen können. Heute gibt es kaum ein Produkt, was es auf Amazon in vergleichbarer Form nicht auch gibt. Mit Amazon Prime setzt der Onlinehändler 2007 neue Maßstäbe für die Lieferung im Onlinehandel. Der Versandhändler bietet mit Amazon Prime die unbegrenzte, kostenfreie Lieferung am nächsten Tag sowie weitere exklusive Inhalte für Prime-Kunden.

Für viele Verbraucher ist die von Amazon bekannte schnelle Lieferung heute zum Standard für den Onlinehandel geworden. Zum Leidwesen vieler anderer Onlineshops setzen die Kunden diese kurzen Lieferzeiten oft als selbstverständlich voraus, was sie allerdings nicht sind.

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Umsatz und Anzahl der Mitarbeiter steigt ständig

Amazon expandiert seit Jahren permanent. Das liegt offensichtlich daran, dass das Konzept des Versandriesen aufgeht und die Kunden das Angebot annehmen. Im Jahre 2007 beschäftigte Amazon noch rund 17.000 Mitarbeiter. 6 Jahre später arbeiteten bei dem Versandriesen bereits 100.000 Menschen mehr. Doch auch diese Zahlen klingen im Vergleich zu den heutigen Erfolgen des Unternehmens recht klein. 2019 erwirtschafteten rund 798.000 Mitarbeiter einen Gesamtumsatz von 280 Milliarden US-Dollar.

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Kritik an Amazon bleibt nicht aus

Immer häufiger wird auch Kritik an dem Versandriesen laut. Es gibt mittlerweile kaum einen Bereich, der nicht kritisiert wird. Besonders prominent und für den Verbraucher spürbar ist die Kritik an den Arbeitsbedingungen in deutschen Versandzentren von Amazon. Diese werden regelmäßig bestreikt. Auch das Produkttesterprogramm Vine wird mit Vorwürfen konfrontiert. Amazon wird unterstellt, dass durch die Abgabe kostenloser Produkte an eine Testergemeinschaft die Bewertungen beeinflusst werden. Für Spekulationen führt auch, dass die Auswahl der Teilnehmer an dem Vine-Programm undurchsichtig und nicht immer nachvollziehbar ist.

Auch der Datenschutz war in letzter Zeit Anlass zu Sorge. Betroffen war beispielsweise der intelligente Lautsprecher Amazon Echo, welcher auf den Namen Alexa hört. Hier wurde bekannt, dass externe Mitarbeiter außerhalb von Amazon im Homeoffice Sprachaufzeichnungen angehört und ausgewertet haben.

Weitere nützliche und aktuelle Informationen zu dem Onlinehändler finden Sie in unserer Amazon-Übersicht.

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