Virenalarm: Kosmetikprodukte als Keimschleudern


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Rötungen und Pickel im Gesicht können durch verunreinigte Kosmetikprodukte hervorgerufen werden. Diese sind in vielen Fällen nicht durch die Industrie verunreinigt. Vielmehr sollten Sie dafür sorgen, dass Schwämme und Pinsel regelmäßig gereinigt werden. Warum? Sie erfahren es hier.

Viele Frauen und mittlerweile auch Männer nutzen sie. Die Rede ist von kosmetischen Produkten und Hilfsmitteln. So nutzen Verbraucher Flüssig-Make up, Puder, Mascara, Lippenstift und Lidschatten, um sich für die Umwelt herauszuputzen. Um alles korrekt aufzutragen sind Schwämmchen, Pinsel und anderes Zubehör nötig.

Doch wussten Sie, dass Sie gerade eben dieses Zubehör regelmäßig reinigen sollten? Andernfalls können Sie sich durch diese Produkte Krankheiten zuziehen. Glauben Sie nicht? Dann sollten Sie unbedingt den Artikel lesen und/oder das Video schauen. Wir erklären, warum die Reinigung des Make Up-Zubehörs so wichtig ist.

Aber nicht nur in der Kosmetik lauern Keime. Auch die Obstsalate im Einzelhandel und die Pilze aus dem Discounter können Bakterien enthalten und sind oft nicht genießbar.

Video Player von Glomex (Datenschutzrichtlinien)

Pinsel und Schwämme enthalten Bakterien

Forscher der Aston University in Birmingham fanden heraus, dass viele Beauty-Utensilien echte Keimschleudern sind. Bei der Studie wurden verschiedene Kosmetik-Produkte genauer unter die Lupe genommen. Und auf vielen dieser Produkte lauern viele Darmbakterien. Insgesamt 467 Kosmetik Produkte wurden untersucht.

Die runden Make-Up Schwämmchen sind laut der Studie besonders häufig mit den Darmbakterien besiedelt. Auf 96 Prozent dieser Schwämme wurde ein besonders hoher Befall von krankmachenden Viren gefunden. Damit besteht hier ein erhöhtes Gesundheitsrisiko.

Grund für den Bakterienbefall

Als Grund für den hohen Bakterienfall wird angegeben, dass über 93 Prozent der befragten Studienteilnehmer sagten, dass sie ihre Schminksachen nicht reinigen. Und selbst 64 Prozent ziehen eine Reinigung noch nicht mal in Erwägung, selbst wenn das Produkt auf den Boden gefallen ist.

Wie kann der Virenbefall auf Kosmetikprodukten reduziert werden?

Dazu ist auf jeden Fall ein höheres Bewusstsein und eine bessere Aufklärung über die Risiken bei Kosmetik-Produkten notwendig. Die Dermatologin Julie Karren sagt dazu:

In schmutzigen Pinseln können sich Staub, Öl und Hautschuppen  ansammeln, die Rötungen auf der Haut und Akne hervorrufen können.

Deswegen sollten Sie Produkte, die beispielsweise für flüssiges Make up benutzt werden, in einer Schale mit warmen Wasser auswaschen. Am besten benutzen Sie für die Reinigung der Härchen Babyshampoo oder klassische Kernseife. Die Schwämmchen dagegen sollten Sie mit einem Reinigungsgel für das Gesicht säubern.

Für alle Utensilien gilt: Einmal pro Woche sauber machen, ist ein Muss.

Hersteller dagegen sollten darauf achten, dass die Verbraucher die auf den Verpackungen verwendeten Symbole wie beispielsweise das Verbrauchsdatum gut erkennen.

Diese Kosmetik-Produkte nie teilen

Auch sollten Sie vorsichtig sein, wenn Ihre Freundin mal Ihre Wimperntusche, den Lippenstift oder die Tagescreme nutzen möchte. Bei einigen Kosmetikprodukten besteht ein stricktes Teilen-Verbot.

  1. Cremes in Tiegeln
    Egal, ob die Hände gewaschen sind – in Ihre Tiegel dürfen auch nur Ihre Hände. Das gilt für Tages- und Nachtcremes, Lipbalm oder Augenserum. Ansonsten wächst in dem Tiegel ein Biotop von Bakterien, welches sich niemand mehr in das Gesicht schmieren möchte.
  2. Wimperntusche
    Auch die Mascara gehört nicht in andere Hände. Denn vorhandene Viren und Bakterien können übertragen werden und so beispielsweise eine Bindehautentzündung auslösen.
  3. Lippenstift
    Viele Leute sind Träger des Herpes-simplex-Virus und wissen dies nicht, weil der Virus bei Ihnen noch nicht ausgebrochen ist. Sie können den Virus beim Tausch des Lippenstifts aber weitergeben.
  4. Make up Pinsel und Schwämmchen
    Aufgrund der oben genannten Problematik mit den Bakterien und Viren sollten auch die Make up Pinsel und Schwämmchen nicht untereinander getauscht werden.
  5. Zahnbürsten
    Eigentlich erklärt sich das von selbst. Jeder hat Bakterien im Mund. Und wenn Sie die Bürste noch so doll abspülen. Sie werden nie alle Erreger los. Diese können dann Zahnfleischentzündungen verursachen oder sogar Karies begünstigen.
  6. Rasierer
    Auch Rasierer sollten sollten nicht geteilt werden. Durch die Nähe zum Mund können auch hier die Herpes-Viren übertragen werden. Auch Warzen können übertragen werden.


Wie ist Ihre Erfahrung

Haben Sie schon mal Kosmetikprodukte mit der besten Freundin getauscht? Reinigen Sie Ihre Utensilien regelmäßig? Wir sind auf Ihre Erfahrungen gespannt, die Sie gern in die Kommentare unter diesem Beitrag posten können.

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