Link nicht anklicken: SMS von Commerzbank ist Phishing


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Haben Sie eine dubiose und unerwartete SMS von der Commerzbank bekommen? Danach wurde Ihr Konto im Prüfungsprozess nicht freigegeben und Sie sollen sich beim Onlinebanking anmelden? Fallen Sie auf den Trick nicht herein. Das ist Betrug.

Vor gefährlichen E-Mails im Namen der Commerzbank haben wir schon häufiger gewarnt. In unserem Übersichtsartikel finden Sie beispielsweise alle Phishing-Mails im Namen der Commerzbank, die aktuell im Umlauf sind. Auch vermeintliche Einschreiben-Briefe mussten bisher als Aufhänger für gefälschte E-Mails herhalten. 

Jetzt wechseln die Betrüger offensichtlich das Medium und versenden statt E-Mails gefälschte SMS im Namen der Commerzbank. Diese haben den Vorteil, dass sie den Bankkunden direkt erreichen und oft nicht automatisch als Spam aussortiert werden können. Neu ist die Masche allerdings nicht. Bösartige SMS im Namen bekannter Banken kennen wir schon länger von den Fake-SMS im Namen der Deutschen Bank.

Wichtiger Hinweis: Die nachfolgend beschriebene SMS wird nicht von der Commerzbank AG versendet. Das Bankhaus ist selbst geschädigt, da der Name missbräuchlich verwendet wird.


Haben Sie das schon gesehen?

So sieht die SMS im Namen der Commerzbank aus

Derzeit liegt uns nur ein Text der gefälschten SMS vor. Allerdings können die Betrüger jederzeit neue Texte erfinden und versenden. Deshalb unsere Bitte: Falls Sie eine SMS mit einem anderen Text erhalten, dann senden Sie uns diese als Screenshot an [email protected] oder leiten Sie die SMS per WhatsApp an 03054909774 weiter. 

Ihr Commerzbankkonto wurde im Prüfungsprozess nicht freigegeben, Um die Aussetzung zu vermeiden melden Sie sich bitte bei Ihrem Konto an: http://bit.ly/35….

Wir warnen ausdrücklich davor, den Link in der SMS anzutippen und damit die Webseite zu öffnen.

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Was sollten Sie mit der Fake-SMS tun?

Da es sich um eine Fälschung handelt, müssen Sie der SMS keine Beachtung schenken. Sie sollten die Kurznachricht auf Ihrem Smartphone schnellstmöglich löschen, damit Sie den Link später nicht unbeabsichtigt verwenden. Die URL führt nicht auf die Webseite der Commerzbank. Vielmehr gelangen Sie auf eine gefälschte Webseite. Diese Phishing-Seite kann der Laie nur sehr schwer vom Original der Commerzbank unterscheiden. Alle dort eingegebenen Daten werden nicht an die Commerzbank, sondern direkt an Kriminelle versendet. Im nachfolgenden Video sehen Sie, wie so ein Phishing-Angriff abläuft.

Wie können Sie sich vor derartigen Angriffen schützen?

Grundsätzlich sollten Sie Ihren Computer mit einem aktuellen und hochwertigen Virenscanner ausstatten. Dieser sollte auch Phishing-Angriffe erkennen und abwehren können. 

Unabhängig vom Virenscanner ist gesunder Menschenverstand gefragt. Informieren Sie sich regelmäßig auf Onlinewarnungen.de über die neuesten Bedrohungen. Nützlich sind sicher auch unsere Ratgeber, in denen wir Ihnen beispielsweise zeigen, wie Sie gefälschte Webseiten identifizieren.

Zudem raten wir grundsätzlich davon ab, dass Sie Links in SMS nutzen, um das Onlinebanking der Commerzbank aufzurufen. Dieser Sicherheitshinweis gilt natürlich auch für andere Banken.


Haben Sie Ihre Daten bereits eingegeben?

In diesem Fall müssen Sie sehr schnell handeln. Setzen Sie sich sofort telefonisch unter 069/580008000 mit der Commerzbank in Verbindung und schildern Sie den Vorfall. Lassen Sie das Onlinebanking sperren, da die Kriminellen im Besitz Ihrer Zugangsdaten sind.

Falls Sie eine Banking-App heruntergeladen haben, sollten Sie das Smartphone schnellstmöglich ausschalten und nicht mehr nutzen. Lassen Sie die gefälschte Banking-App von einem Spezialisten entfernen. Nur so ist sichergestellt, dass im Hintergrund keine Daten ausgespäht oder Überweisungen umgeleitet werden.

Was Sie außerdem noch tun können, entdecken Sie in unserem Phishing-Ratgeber auf Seite 2.

 

Melden Sie betrügerische SMS und E-Mails

Sie sind sich unsicher, ob eine erhaltene SMS oder E-Mail echt ist? Wir prüfen das für Sie und geben Ihnen eine Rückinformation. Bitte senden Sie die zwielichtige Nachricht direkt an unsere Redaktion unter der E-Mail-Adresse [email protected]. Nur mit Ihrer Hilfe können wir schneller sein, als die Kriminellen.

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