Warnung: Hier drohen hohe Streaming-Rechnungen und Ärger – nicht zahlen – Aktuell: myusenet.de


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Sie möchten einen Kinofilm auf Ihrem Computer oder einem Smartphone anschauen? Dann könnten Sie bei einer Suche auf dubiose Streaming-Anbieter stoßen. Diese versuchen Sie mit fiktiven Webseiten und gefälschten Identitäten in eine Kostenfalle zu locken. Vor allem Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet. Denn auf den ersten Blick ist der Betrug nicht erkennbar.

Wir haben schon häufiger vor mysteriösen Streaming Plattformen gewarnt, die in den letzten Monaten wie Pilze aus dem Boden schießen. Dabei unterscheiden sich die Plattformen lediglich in der URL und teils in dem angegebenen Anbieter im Impressum. Das Design der Webseiten ist nahezu identisch. Alle haben gemeinsam, das kurz nach der Anmeldung eine Rechnung folgt. Angeblich hat der Nutzer ein Abo für die Nutzung der Streaming-Webseite abgeschlossen. Und tatsächlich, wer genau liest kann das auch erkennen. Dennoch scheint es sich bei diesen Angeboten um betrügerische Offerten zu handeln.

Die Onlineportale richten sich überwiegend an deutschsprachige Nutzer und bieten für Filmliebhaber genügend Stoff für einen gemütlichen Kinoabend auf der Couch. Neben einigen aktuelleren Filmen wie „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ sind in der Onlinevideothek auch ältere Streifen bis in das Jahr 2003 zu finden. Nach Angaben der Portale können alle Filme vollkommen legal angesehen werden. Diese Portale sind uns bisher bekannt:

Wichtig: Die genannten Firmen sind teils tatsächlich existent. Allerdings werden die Firmennamen missbräuchlich genutzt. Die echten Firmen haben mit dem Betrug nichts zu tun.

Haben Sie diese Videos schon gesehen?
Diese Webseiten gab es schon. Sie wurden bereits abgeschaltet.

dasflix.de, dasimax.de, dinoflix.de, dodoflix.com, doflix.de, domeflix.de (DOME ADVISORY LTD), domStream.de der MEDIA STREAM LTD, doxflix.de, DuckPlay.de (BABY DUCK LTD), euroflix.de, sadoflix.de (SADORA SERVICES LTD), saflix.de (SASSIT FILMS LIMITED), savaflix.de (SAVANNA FILMS LIMITED), segastream.de (SEGA WORLD LIMITED), sobastream.de, soflix.de, sogostream.de, soloflix.de, someflix.de (SOMERTON FILMS LTD.), sostream.de, sostream.de, soyaflix.de, streamago.de, streamaso.de (ASO HOLDINGS LIMITED), streamBa.de, streambull.de (BULL MEDIA LIMITED), StreamDay.de (BLIND SIDE FILMS LTD), streamdome.de, streamflix.de (nicht mehr online), streamfy.de, streamgogo.de, Streamim.de (BURATTA LIMITED), streamino.de, streamlox.com, streamex.de (STREAMEX LTD), streamex.de (STREAMEX LTD), streamnox.com, streamogo.de, streamoro.de, streamtime.de, streamtoto.de, streamzeit.de, tabflix.de (TAB MEDIA LIMITED), tapeflix.de, teleflix.de, TidePlay.de, tobiflix.de, toflix.de, tonoflix.de (FOXGLOVE FILMS LTD), topflix.de, tostream.de, toxflix.de, rayplay.de (RAYLEX LTD), rexflix.de, rexkino.com, rexplay.de (CINEMA REX LIMITED), rogostream.de, rostream.de, rotflix.de, roxflix.de, rubiflix.de, bagaflix.de (BAGATA LTD), bayplay.de (MEDIA COLLECT LTD), bedaflix.de (BEDAGRI LTD), bineflix.de (BINE LIMITED), birdflix.de (JACKDOR FILMS LIMITED), bogflix.de (BOGS LIMITED), buraplay.de (BURA GROUP LTD), zazaplay.de, zumaflix.de (ZUMA FILMS LIMITED), 24flix.de, yalastream.de (nicht mehr online), yobaflix.de (nicht mehr online), yoflix.de (nicht mehr online), yogostream.de (FILM ZOID LTD), laflix.de, lexplay.de (LEX MEDIA LIMITED), limaflix.de (LIMA SERVICE LIMITED), lionflix.de (LION FILMS LIMITED), LitePlay.de (LITE MEDIA LIMITED), lostream.de, lolostream.de, loxflix.de, loxostream.de, wayPlay.de (THE WAY 2 PLAY LTD), weflix.de, windflix.de, woPlay.de, wowflix.de, maraflix.de, [email protected] (MARA COMP LTD), matoStream.de, maxxflix.de, megaflix.de, meinkinowelt.com, mexflix.com, mexkino.com, migoflix.de, migoplay.de (MIGO SERVICES LIMITED), Mimiplay.de (FILM TAROSVAN LTD), mobiflix.de (MOBIXEE LIMITED), modflix.de (MOD DIGITAL MARKETING LTD, [email protected]), monoflix.de, momoflix.de, moroflix.de, myflixx.de, FlixFox.de (FILM SOHO LIMITED), flixking.de (CINESTRATA LTD), flexkino.com, flixabo.de, flixago.de, flixbay.de (BOLTER FILMS LTD), FlixDay.de (CINESTRATA LTD), Flixer.de (BITE FILMS LTD), flixguru.de (MOVIE PLATFORM LTD), FlixHD.de (HDB LONDON LTD), flixkino.com, flixland.de (MEDIA BANJO LIMITED), flixlist.de (FILM FRAMEZ LIMITED), flixman.de, flixme.de, flixmex.de (ASKANA FILMS LTD), FlixTown.de (FILM HARBOUR LTD), flixtv.de, Flixway.de, flixwolf.de (BOHO WOLF LIMITED), flixwood.de (LOXBOX LIMITED), fogostream.de, foxflix.de, frogplay.de (ALFORD FILMS LIMITED), TutoFlix.de, voxstream.de, gagastream.de, gigaflix.de, GogoFlix.de (SAXON FILMS LIMITED), Gomaflix.de, gonaflix.de, gonaPlay.de, gonastream.de, goxflix.de, grindplay.com (RON ADAMS LTD), guckflix.de (GUCK MAL PICTURES LIMITED, [email protected]), gudoFlix.de, aboflix.de (ABO AMER LIMITED), adostream.de, aloflix.de, amoStream.de, appleFlix.de, araplay.de (ARA IT LIMITED), AsoFlix.de (FOXRUSH FILMS LTD), hdflix.de, HDTime.de, hdwelt.de, hogostream.de, hugostream.de (LIGHT STREAM LIMITED), imaxcine.com, justhd.de (HD ANDERSEN LTD), ibostream.de, imaxdome.com, imaxFilme.com, imaxgo.de, imaxkino.com, imaxnet.de, imaxstream.de, imaxtv.de, imaxtime.com, imaxWelt.com, cinemadome.net, cinemaflix.de, cineplex24.de, coflix.de, triflix.de (TRICKSTER FILMS LTD), trimflix.de (TRIM FILMS LIMITED), tugaflix.de (LIB TUGA LTD), zunaflix.de (ZUNA WEB LIMITED), tinostream.de (TINOCLOUD LIMITED, [email protected]), Sostreams.de (JUST SO FILMS LIMITED), streamjuju.de (JUJU DIGITAL LTD), streamabi.de (ABIADE LTD), streameba.de (MEBA LIMITED), streamjuno.de (JUNO DIGITAL LIMITED), streamgun.de, streamosh.de (OXACUS LTD.), Streamofo.de, streamoxa.de (OXACUS LTD), streamrex.de (REX ETA LTD), Nubaflix.de (NUBEG LIMITED, [email protected]), Nubaflix.com (ALVIN LIMITED, ACTON LLP), nowflix.de (HOW NOW FILMS LIMITED), nonaflix.de (NONA FILM LTD), playmemo.de (MEMOFLEX LIMITED), Playmodo.de (MODON LTD)

Was ist mit den Firmen im Impressum?

Teilweise werden die Angebote nach kurzer Zeit wieder entfernt und die Webseiten gehen offline. Das ist auch kein Wunder. Verbraucherschutz.com hat herausgefunden, dass einige Webseiten mit gestohlenen Identitäten publiziert wurden. Die im Impressum, in den AGB und in den Rechnungen genannten Firmen haben gar nichts mit dem Angebot zu tun und sind selbst geschädigt, da die Daten missbraucht werden.

So stand Onlinewarnungen.de mit dem Unternehmen ANMAMA LIMITED aus England in Kontakt. Dieses Unternehmen war in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen als Betreiber der Seite streamdome.de zu finden. Doch dies ist falsch. Die Daten des Unternehmens werden an dieser Stelle missbräuchlich verwendet. ANMAMA LIMITED fordert weder Geld von Nutzern für das Streaming noch hat das Unternehmen diese Streaming-Portale ins Internet gestellt. Wer eine Rechnung von dieser Firma bekommt, kann sich Anrufe und einen Schriftverkehr sparen, da das Unternehmen nicht helfen kann.

Und noch ein weiteres Unternehmen hat sich gemeldet. Die Firma Movies Darling Ltd. wird im Impressum des Streamingportals Sogostream.de missbräuchlich verwendet. Das wird auch in dem Schreiben des Unternehmens an Onlinewarnungen.de deutlich. Dort heißt es:

Movies Darling has no connection whatsoever with Sogostream.de or any other company. We are a small independent, established British music video business, and unfortunately our company and contact details have been used fraudulently on the Sogostream.de website.

Auch Movies Darling Ltd. hat rechtliche Schritte bei der Abteilung für Betrugsbekämpfung und Cyberkriminalität in Großbritannien eingeleitet. Genau wie bei ANMAMA LIMITED macht es wenig Sinn, dass Unternehmen zu kontaktieren. Denn Movies Darling kann Ihnen in Bezug auf die gestellten Rechnungen nicht weiterhelfen.

Da die Daten der Unternehmen missbräuchlich verwendet werden, kann man auch davon ausgehen, dass die Webseiten nicht konform mit dem Gesetz gehen. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Dort wo nachweislich falsche Firmendaten in den AGBs oder dem Impressum angegeben werden, handelt es sich um Betrug.

Unvollständige Informationen für Verbraucher auf den Streamingportalen

In Deutschland müssen Verbraucher vor Abschluss eines Vertrages umfassend über die Konditionen und die Bedingungen des Angebotes informiert werden. Dazu zählt neben dem Preis auch die Angabe einer möglichen automatischen Verlängerung des Angebotes. Das geschieht auf einigen Streaming-Plattformen nicht oder nicht in ausreichender Form. Maximilian Heitkämper, Rechtsreferent im Marktwächter-Team Digitale Welt der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, erklärt:

Bei einem seriösen Angebot erhalten Verbraucher zudem eine Vertragsbestätigung mit den gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zu den geltenden Konditionen per E-Mail. Und sie können auf die Inhalte des Streaming-Dienstes sofort zugreifen. Auf den hier betroffenen Webseiten sind aber offensichtlich gar keine Filme oder Serien zum Abruf vorhanden.Maximilian Heitkämper, Rechtsreferent im Marktwächter-Team Digitale Welt der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Haben Sie das schon gesehen?

Handy Smartphone Symbolbild
Verbraucherwelt
Aufgepasst: Händler dürfen unsichere Smartphones verkaufen

Dürfen Händler mögliche Sicherheitslücken beim Verkauf eines Smartphones verschweigen, wenn ihnen diese bekannt sind? Gerade Laien ahnen nicht, dass auch neue Handys in Bezug auf die Sicherheit problematisch sein können. Ein Gericht hat jetzt entschieden.

Aggressive Zahlungsaufforderung nach kurzer Testphase von 5 Tagen

Die Angebote auf den Streaming-Portalen sind von einer sehr kurzen Testlaufzeit gekennzeichnet. Wer sich anmeldet, kann das Portal gerade einmal 5 Tage in Augenschein nehmen. In dieser Zeit soll sich der Vertrag auch kündigen lassen, was jedoch viele Verbraucher versäumen. Nach der fünftägigen Testphase flattert dem Streaming-Kunden eine Rechnung bzw. Mahnung per E-Mail in das Postfach. Die vermeintlichen Anbieter weisen den Kunden dann darauf hin, dass er ein Jahresabo abgeschlossen hat und einen Betrag in Höhe von 144 € bis 359 € zahlen soll. Schnell wird mit der gerichtlichen Durchsetzung der Ansprüche und einem Inkasso gedroht, wenn der Kunde sich mit dem Absender der Streaming-Mahnungen in Verbindung setzt.

Fake-Inkasso fordert Geld fuer Streaming-Seiten

(Quelle: Screenshot)

E-Mail von SIDNEY LTD – 1. Mahnung! vom Inkasso für Streamingportal – nicht zahlen

E-Mails der SIDNEY LTD, DARIUS LTD, RALPHY LIMITED, AUSTIN ACCOUNTS & TAX LIMITED, CHESTER A HOLDING LTD, AXEL LIMITED MERCUS TRADING LIMITED, KEVIN ABBOTT LIMITED, RIVER LP, CONOR LIMITED, HOLMES ADVISORY LIMITED, BAKER LIMITED oder

483 comments

Vor dem Inkasso-Schreiben mahnen die jeweiligen Schein-Unternehmen den angeblich fälligen Betrag selbst an. Das geschieht recht aggressiv, indem mit Anwalts-, Inkasso- bzw. Gerichtskosten gedroht wird. Versendet werden die Schreiben mit unterschiedlichen Absendern und Betreffzeilen. Aktuell sind uns folgende Betreffzeilen bekannt:

  • VERTRAGSVERLÄNGERUNG! Zahlungserinnerung/Mahnung
  • ⛔ Zahlungserinnerung/Mahnung
  • Verzichtsangebot Ihrer offenen Rechnung
  • Ihre 3-Tage-Testphase ist abgelaufen!

Folgende Firmennamen werden teils missbräuchlich als Absender der E-Mails verwendet:

  • MEDIAA ONE LTD
  • CLICK FLIX LTD
  • GOGO KENT LIMITED
Heute aktuell: Das müssen Sie gelesen haben:
Symbolbild Amazon
Warnungsticker
Amazon Fake: Diese E-Mails sind Spam, Betrug oder eine Falle

Im Namen des Versandriesen Amazon werden E-Mails versendet, in denen Einkaufsgutscheine, Gewinne oder Prämien in Aussicht gestellt werden. Teils sollen Sie dafür an einer Umfrage teilnehmen. Doch diese Fake-Mails werden nicht von Amazon versendet. Es

So lautet beispielsweise der Text der Mahnungen, auf den Sie nicht hereinfallen sollten:

Ihre 5-Tage-Testphase ist abgelaufen

Sehr geehrte(r) Herr/Frau …,Sie haben sich auf unserer Webseite am 04.10.2019 für eine 5-Tage-Testphase registriert.

Laut unseren Nutzungsbedingungen hatten Sie die Möglichkeit, Ihren Account während der gesamten Testphase aus Ihren Einstellungen zu löschen. Da Sie es nicht getan haben, wurde Ihr Account automatisch mit dem Premium-Status um 1 Jahr verlängert.

Diesbezüglich möchten wir Sie über eine offene Rechnung in Höhe von 395,88€ zzgl. MwSt pro Jahr (12 Monate zu je 32,99€) bei einer Vertragslaufzeit von 1 Jahr benachrichtigen.

Wir fordern Sie deshalb auf, die Ihnen ausgestellte Rechnung innerhalb von den nächsten 3 Arbeitstagen zu begleichen.

Bei Nichtbezahlung innerhalb der Ihnen gewährten Zahlungsfrist sind wir gezwungen, die Informationen über die nicht bezahlte Rechnung an unseren Anwalt bzw. an das Inkassobüro weiterzugeben. Danach erhalten Sie von uns ein offizielles Schreiben an Ihre Adresse.

Name: Max Mustermann
Land: Deutschland
Anschrift:  Musterort , , Musterstraße 1
Telefonnummer: +49172123456
IP-Adresse: 181.000.008.15
Browser: Chrome 77.0.3865.92
Betriebssystem: Android OS 9
Internetanbieter: Telekom
Breitengrad: …
Längengrad: …

Achtung! Falls Sie aber bei der Registrierung falsche Daten angegeben haben, wird von unserem Anwalt eine Anfrage mit Ihren Registrierungsdaten an die zuständige Behörde gesendet, solchen wie die IP-Adresse, Betriebssystem, Browser, Internetanbieter usw. damit Ihre Persönlichkeit sowie Ihre Anschrift identifiziert werden können. In diesem Falle kommen auf Sie ebenso zusätzliche Kosten zu.

Um jegliche Anwalts-, Inkasso- bzw. Gerichtskosten zu vermeiden, möchten wir Ihnen ausdrücklich empfehlen, die Ihnen ausgestellte Rechnung während der dreitägigen Zahlungsfrist zu begleichen.

Einzuzahlender Betrag: 395,88€

Rechnung mit Zahlschein oder Online bezahlen

Kundenhotline: +49 1523 623 46 60

Senden Sie uns nach der Zahlungsleistung die Quittung bzw. einen Screenshot an die folgende E-Mail-Adresse: [email protected]

Copyright 2018 © Okflix.de All rights reserved.CLICK FLIX LTD, Cotswold, 170 Thornhill Road, Sutton Coldfield,West Midlands, United Kingdom, B74 2EH

Über diese fiktiven Inkassounternehmen soll das Geld eingetrieben werden, wenn Sie aufgrund dieser E-Mail nicht freiwillig bezahlen.

Alle Unternehmen haben etwas gemeinsam. Sie haben nicht nur eine nahezu identische Webseite, sondern besitzen auch alle keine Zulassung als Inkassounternehmen in Deutschland. Vermutlich handelt es sich um frei erfundene Firmenbezeichnungen.

YouTube-Videos sollen die Seriosität des Angebots bescheinigen

In letzter Zeit haben die Betrüger aufgerüstet und senden zahlungsunwilligen Kunden einen Link zu einem scheinbar unabhängigem Video auf YouTube zu. Darin wird das Angebot scheinbar unter die Lupe genommen und die Rechtslage eingeschätzt. Natürlich kommt dabei heraus, dass der Nutzer die Kosten für das Jahresabo zahlen muss. Allerdings ist hier zu vermuten, dass die Betrüger die Videos selbst erstellt haben, um Ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen.

Verbraucherzentrale schaltet die Ermittlungsbehörden ein

Die Verbraucherzentrale hat ihre Erkenntnisse nun an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet, da die Verbraucherschützer an der Richtigkeit der Firmenangaben auf den Webseiten zweifeln.

Wir bezweifeln, dass die in den Impressen genannten Firmenangaben stimmen. Vielmehr scheinen sich Betrüger hinter diesen falschen Angaben zu verstecken. Daher ist dies ein Fall für Polizei und StaatsanwaltschaftMaximilian Heitkämper, Rechtsreferent im Marktwächter-Team Digitale Welt der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Das deckt sich mit den Recherchen von Verbraucherschutz.com, nach denen die Angaben im Impressum und den AGB auf einigen Streaming-Portalen missbräuchlich verwendet werden.

Verbraucher sollten sich nicht registrieren

Die Marktwächter der Verbraucherzentralen raten Verbrauchern, sich auf diesen Internetportalen nicht zu registrieren. Generell sollten sich Nutzer vor der Eingabe ihrer persönlichen Daten die Bedingungen des jeweiligen Angebotes genau ansehen. Der Ärger im Nachhinein ist sehr groß, wenn sich das Angebot als unseriös herausstellt.

Wie sollten Sie auf die Mahnungen reagieren? 

Lassen Sie sich von diesen E-Mails nicht einschüchtern. Überweisen Sie kein Geld. Die Nachricht und die Webseite sehen sehr professionell aus. Aber lassen Sie sich nicht täuschen. Der Schein trügt. Ignorieren Sie diese E-Mails, die in betrügerischer Absicht versendet werden. Auch die teils angedrohten Besuche vom Gerichtsvollzieher oder der Polizei sind nur Drohgebärden.  Bisher ist uns kein Fall bekannt geworden, bei dem auf Grund dieser „Mahnschreiben“ tatsächlich gepfändet wurde.

Mittlerweile ändern die Betrüger Ihre Bankkonten und Telefonnummern so oft, wie andere mit ihrem Auto an die Tankstelle fahren. Leider versuchen die Kriminellen immer wieder ihre Opfer zu einer Kommunikation zu animieren. So sollen Sie beispielsweise per Telefon oder E-Mail eine Ratenzahlung vereinbaren. Rufen Sie die Telefonnummern nicht an und schließen Sie keine Ratenzahlungsvereinbarung ab. Weder telefonisch, noch per E-Mail.

Legale Streaming-Angebote. die Sie teils sogar kostenlos nutzen können, finden Sie in unserem Übersichtsartikel zum Thema Video on Demand.

Lesen Sie auch diese Warnungen:
Symbolbild Amazon

(Quelle: pixxabay.com/geralt)

Amazon Fake: Diese E-Mails sind Spam, Betrug oder eine Falle

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Symbolbild Onlineshop vs. Fakeshop

Symbolbild Onlineshop vs. Fakeshop. (Quelle: pixaybay.com/geralt)

shopovia.de: sicherer Onlineshop für Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik?

Und wieder begegnet uns mit shopovia.de ein Onlineshop, dessen Layout uns sehr bekannt vorkommt. Dazu kommen Fragen von Lesern bezüglich des Webshops. Für uns genügend Gründe, uns shopovia.de einmal genauer anzusehen und nachzuhaken.

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Phishing beim Onlinebanking und der Nutzung von Kreditkarten ist erschreckend. (Quelle: andreaskrone/stock.adobe.com)

Volksbanken Raiffeisenbanken: Aktuelle Phishing-Bedrohungen (Update)

Kunden der Volksbank werden massiv mit Phishing-Mails angegriffen. Aktuell wird mit dem Betreff „Ihr Konto gilt nicht länger als sicher“ die Sicherheit des Onlinebankings thematisiert. Es geht in den Volksbank Phishing-Mails wie immer um Ihre persönlichen

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2017-10-13 Neue Streamingportale mit Rechnung nach 5 Tagen

(Quelle: Screenshot/streamago.de)

Warnung: Hier drohen hohe Streaming-Rechnungen und Ärger – nicht zahlen – Aktuell: myusenet.de

Sie möchten einen Kinofilm auf Ihrem Computer oder einem Smartphone anschauen? Dann könnten Sie bei einer Suche auf dubiose Streaming-Anbieter stoßen. Diese versuchen Sie mit fiktiven Webseiten und gefälschten Identitäten in eine Kostenfalle zu locken.

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Fakeshop Symbolbild

Symbolbild (Quelle: fotohansel/stock.adobe.com)

tuffio.de: Ist der Onlineshop für Haushaltsgeräte seriös?

Haushaltsgeräte, Gartengeräte und Geräte rund um das Heizen und Klima bekommen Sie in dem Onlineshop tuffio.de. Das Layout des Webshops kommt uns allerdings sehr bekannt vor. Aus diesem Grund haben wir uns den Shop tuffio.de

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694 Gedanken zu „Warnung: Hier drohen hohe Streaming-Rechnungen und Ärger – nicht zahlen – Aktuell: myusenet.de“

  1. Hey zusammen
    Ich habe das auch gekriegt, ich habe leider geantwortet um raus zu finden was das genau ist. Wie soll ich jetzt weiterfahren?
    Einfach Ignorieren und die Mail direkt Löschen?
    Und wie bekommt man die Leute wieder weg?
    Werden die Irgendwann nicht mehr schreiben und es passiert wirklich nichts?

    Tut mir leid ich habe einfach Angst

    Bei mir hiess er auch Manuel Fuchs und es kam von MyUsenet.de

    Antworten
  2. Hallo, ich hab mich angeblich auch auf playvidy.com angemeldet, kann mich allerdings nicht daran erinnern. Habe die Mails dann ignoriert, da alles wie oben aufgelistet in der Mail vorhanden war. Vor ein paar Tagen habe ich jetzt allerdings Mails von einer vermeintlichen Versicherungsfirma bekommen, wobei mir die Daten ziemlich komisch vorkommen. Jetzt wollte ich fragen ob ich da die einzige bin oder ob das noch jemanden betrifft.

    Antworten
  3. Hallo
    mir ist gleiches geschehen über die Seiten „https://kkiste.io“ und „https://filmara.de“
    Die Rechnungsmail kam über MyUsenet, ob das mit der folgenden Seite zu tun hat? „https://myusenet.de/index.html“
    Habe alles zusammen an „Verbraucherschutz“ geschickt.
    Im folgenden der Abspann der Emails, die TelefonNr. hat mich auf diese Seite geführt.
    Interessant der russische Text am Ende….

    Einzuzahlender Betrag: 384,00 €
    Rechnung mit Zahlschein oder Online bezahlen
    Kostenlose Hotline: Mo – Fr von 10:00 – bis 19:00
    Tel. +49 1525 298 19 85
    Copyright 2018 © Myusenet.de All rights reserved.
    USENET SERVICES LIMITED
    3rd Floor 11-12 St. James’s Square, London, United Kingdom, SW1Y 4LB

    Вы получили это письмо потому, что выразили свое согласие получать сообщения от „EWEKA LTD“.
    Если Вы хотите отказаться от получения писем, нажмите здесь.

    Antworten
  4. Hello

    Ich habe von playbat.de vor 3 Tagen eine Mahnung bekommen das ich ein Jahres Abo zahlen muss, weil ich kostenlose Testphase überschritten habe…5 Tage später habe ich von Sidney Inkasso.eu eine Mahnung bekommen von 650 eur zu bezahlen usw…dann hat mir ein Mann namens manuel Fuchs geschrieben das ich diesen Betrag zahlen muss…nun zu meiner Frage…das,dass ganze sehr dubios und unseriös klingt ist mir klar aber wie bekomme ich diese Leute wieder los??

    Mit freundlichen Grüßen

    Manuel

    Antworten
  5. Hallo Leute, ich habe große Bitte. Mein Sohn hat auch dieses Email bekommen und weil er Angst hatte (Anwalt usw., na, 16 Jahre alt Jung, entschuldigung…), leider bezahlt. Weil er keine Informationen finden kannte (Server war Playmeta.de). Ich weiß nicht… Aber denke, dass diese Information kann auch wichtig für jemanden sein. Welche möglichkeiten haben wir jetz, Polizei kontaktieren und hoffen, oder 400€ ist weg und das ist alles? Oder für die Sicherheit Konto in der Bank löschen? Vielen dank!

    Antworten
    • Sie sollten auf jeden Fall Anzeige bei der Polizei erstatten. Die 400 Euro werden aber leider weg sein. Da gibt es sicher wenig Hoffnung. Trotzdem können Sie sich mit Ihrer Bank in Verbindung setzen.

      Antworten
  6. Hallo Zusammen,

    zur Langen Liste der DOMAINS darf noch eine hinzu gefügt werden:

    „www.playnity.de“ (NITYA LONDON LIMITED, +49 1525 298 19 81, 19.11.2020).

    Als E-Mail-Server wird justeml.com verwendet, mit zufällig generierten Accounts: „[email protected]

    Mails von „Manuel Fuchs“ kommen mit dem gleichen Duktus wie oben beschrieben. Auf Rückmails wird innerhalb von Minuten mit einem Standard-Text geantwortet:

    Guten Tag,

    Widerrufsrecht für digitale Inhalte

    Eingeführt wurde ein Widerrufsrecht für digitale Inhalte (Art. 246a § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 14 EGBGB).

    Digitale Inhalte sind Daten, die in digitaler Form her- und bereitgestellt werden. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Daten auf einem Datenträger oder per Download bezogen werden.

    Grundsätzlich gilt auch beim Kauf digitaler Inhalte ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Ein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts ist aber möglich, wenn der Verbraucher

    1. ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrags beginnt und

    2. bestätigt, dass ihm bewusst ist, dadurch sein Widerrufsrecht mit Beginn der Vertragsausführung zu verlieren.

    Sie haben eine Registrierungsbestätigung direkt auf unserer Seite nach Ihrer Anmeldung erhalten, alle Informationen waren darin enthalten. Sie hatten die Möglichkeit, diese Bestätigung einmalig zu verwenden und sie dann weg zu klicken, oder sie zu speichern. Diese Bestätigung haben Sie geöffnet und akzeptiert. Demnach haben Sie kein Widerrufsrecht.


    Mit freundlichen Grüßen

    Manuel Fuchs
    PlayNity.de
    Tel.: +49 1525 298 19 81
    E-Mail: „[email protected]

    Antworten
  7. Hallo,
    ich habe den Emailserverdienst von playdist.de und playvido.de angeschrieben, nachdem ich aus dem Emailheader die Internetadresse des Dienst herausbekommen habe.
    Resultat, Antwort von unisender.com:
    „Our apologies for this situation. The account of our client who sent these spam messages is blocked now. We’ll prevent sending spam messages further.
    We’re waiting now for information from our user about the source of his email list. We’ll provide you more information as soon as possible.
    Best regards,
    Yxxxxx“
    Somit ist dieser Manuel Fuchs erst ein Mal bei seinem Emailserver gesperrt, bzw. rausgekickt worden.
    Schreibt mir in die Kommentare ob ihr noch Mails von ihm bekommt.

    Ebenfalls solltet ihr aufpassen, dass ihr die Email nicht im Posteingang öffnet, da er sonst sehen kann das ihr die Emails gelesen habt und dabei auch die IP- Adresse, usw. herausbekommt.
    Der Link dafür ist im Bild oben in der Mail versteckt und sieht so aus.
    Im Bereich xxxxxxx ist die User-Id versteckt, über die er eure Emailadresse dann zuordnen kann!
    „https://img.hiteml.com/en/v5/user-files?userId=xxxxxxx&resource=himg&disposition=inline&name=618s7cqt5xszyypkifmmwaaxn6t4nm9pj8q91ihre7itywqywbq897orsmae5qh1xa11hoxuw39grq>“

    Ihr solltet auch sämtliche Mails oder Anrufe ingnorieren und nicht darauf antworten.
    Die Firmen im Impressum der Webseiten existieren nicht und werden von Manuel Fuchs missbraucht.
    Ich habe ebenfalls eine Anzeige bei der Internetwache in Berlin geschaltet.
    Hoffe das hilft euch!

    Antworten

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