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News des Tages: Warnungen vom 6. Juli 2017 im Überblick


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Betrüger am Straßenrand, dubiose Mahnschreiben nicht existierender Firmen und die Schließung einer Kinderpornoplattform mit 87.000 Mitgliedern sind nur einige der Themen unserer News des Tages. Auch die gefälschten Anrufe des Microsoft-Supports waren heute Thema in den Polizeimeldungen.

In dieser Übersicht finden Sie eine Auswahl wichtiger News und Warnungen des heutigen Tages, auf die wir Sie unbedingt aufmerksam machen möchten. Aufgrund unserer Kapazität können wir nicht für jede Meldung eine eigene Warnung verfassen. Dennoch möchten wir unsere Leser zeitnah über Gefahren und sicherheitsrelevante News informieren. Das tun wir mit unseren News des Tages im Telegrammstil.

Heute aktuell: Das müssen Sie gelesen haben:

Autofahrer: Polizeiwarnung vor Betrügern am Straßenrand

Die Polizei Freiburg warnt vor einer Masche, nach der sich Betrüger Geld von Autofahrern holen. Dazu halten Sie am Straßenrand stehend, vorbeifahrende Fahrzeuge mit Gesten und Winken an. Anschließend erzählen die Betrüger dem anhaltenden Fahrzeugführer oft eine Geschichte, dass Sie in einer Notlage sind und dringend etwas Geld benötigen um heimzukommen. Natürlich wird versprochen, das Geld sofort zurückzuzahlen. Wer hier zahlt, ist das Geld los und sieht es nicht wieder. Die Polizei mahnt zur Vorsicht, zumal in aller Regel keine Notlage gegeben ist. 

Polizei warnt vor Mahnschreiben der DED Group aus Aachen

Im Zuständigkeitsbereich der Polizei meldeten sich am 5. Juli 2017 gleich drei Geschädigte, die ein Mahnschreiben von der DED Group aus Aachen bekommen haben. Versendet werden die Anschreiben mit der Überschrift „1. Mahnung – Außerordentliche Kündigung“. Die Polizei teilt mit, dass es die DED-Group oder auch DEC-Group gar nicht gibt. Bei den Zahlungsaufforderungen handelt es sich um Betrug. Versendet werden die gefälschten Mahnungen bundesweit. Die Polizei rät: Überweisen Sie in keinem Fall. In der Regel ist eine Bankverbindung im Ausland angegeben. Ist das Geld einmal weg, dann ist es nahezu unmöglich, dieses auf dem Rechtsweg zurückzuholen. Auf Onlinewarnungen.de finden Sie einen ausführlichen Bericht zur DED-Group beziehungsweise DEC-Group. (Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg)

Kinderpornoplattform mit 87.000 Mitgliedern abgeschaltet

Der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und dem Bundeskriminalamt ist ein Schlag gegen die Verantwortlichen der kinderpornographische Plattform ELYSIUM gelungen. Die Darknet-Plattform war seit Ende 2016 online, jedoch nur über das Darknet und nicht über das Internet erreichbar. Mehrere mutmaßliche Verantwortliche sowie Mitglieder der kinderpornographischen Plattform ELYSIUM aus Deutschland und Österreich wurden festgenommen und die Plattform abgeschaltet. Erschreckend ist, dass die Seite über 87.000 Mitglieder hatte und zum Austausch von kinderpornographischen Material und zur Verabredung zum sexuellen Missbrauch von Kindern diente. (Quelle: Bundeskriminalamt)

Anrufe von Microsoft-Support sind Fälschung

Seit Monaten rufen Kriminelle ahnungslose Computernutzer an und geben sich als Mitarbeiter von Microsoft aus. Angeblich ist der Computer des Nutzers mit einem Virus befallen. In Wahrheit wollen die Betrüger nur an das Geld des Kunden. Häufig wird ganz schamlos das Onlinebanking angegriffen. Heute warnt auch die Polizei Lippe vor der Gefahr. In der Polizeiwarnung heißt es:

[…] Lippische Bürgerinnen und Bürger werden in englischer Sprache dazu aufgefordert, einen Wartungszugriff auf den eigenen Rechner zuzulassen, damit angeblich vorhandene Schadsoftware entfernt werden kann. Nach vorgeblicher Säuberung des Rechners wird sodann eine Rechnung gestellt und unmittelbar auf dem Monitor dargestellt. Die tatsächlich abgebuchten Beträge sind dann jedoch erheblich höher als zunächst angegeben. Es wird vor diesen Anrufen gewarnt. Die Firma Microsoft kontrolliert keine PC´s und ruft Sie auch nicht unaufgefordert an. Es handelt sich bei den Anrufern um Betrüger! Lassen sie keinen Fremdzugriff auf ihren Rechner zu und geben sie keine persönlichen und Bank- oder Kreditkartendaten preis. […] Polizei Lippe

Warnung vor Cash-Trapping an Geldautomaten

Vor manipulierten Geldautomaten warnt die Polizei Reutlingen. Beim sogenannten Cash-Trapping werden EC-Automaten manipuliert, um an das Geld ahnungsloser Bankkunden zu kommen. Dabei wird der Geldausgabeschacht der Geldautomaten von Kriminellen so manipuliert, dass der Automat zwar das Geld auszahlt, es aber bei dem vor dem Automaten stehenden Bankkunden nicht ankommt. Die Scheine bleiben dann buchstäblich an einer aufgebrachten Blende kleben. (Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen)

Hacker plündern Geldautomaten mit neuen Tricks

Geldautomaten sind immer wieder beliebte Angriffsziele für Hacker. Diese tüfteln neue Methoden aus, um an das Geld zu gelangen. Wir verraten Ihnen in diesem Artikel, welche Betrugsmethoden die Kriminellen aktuell häufig anwenden. Wie hilfreich fanden

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Spam-Mails für Amazon-Kunden

Kunden des Versandhändlers Amazon hatten heute vermehrt mit Phishing-Mails zu kämpfen. Besonders häufig haben unsere Leser die E-Mail mit dem Betreff „Ihr Konto wurde eingeschränkt / Zahlung abgelehnt“ gemeldet. Außerdem wurde im Namen von Amazon heute die Nachricht mit dem Betreff „Amazon – Sicherheitscenter von Amazon “ und „Vorsorgliche Konto-Sperrung von Amazon Kundenservice“ häufig versendet.

Gefälschte E-Mails im Namen von PayPal „Ihr Kundenkonto – Wichtige Informationen“ 

Sehr viele Leser haben heute von der Phishing-Mail berichtet, die eine EU-Gesetzesreglung thematisiert und zu einem Datenabgleich auffordert. In unserer Sammelwarnung finden Sie alle aktuellen E-Mails im Namen von PayPal. In diesen Nachrichten sollten Sie den Links auf keinem Fall folgen.

Spam-Nachrichten an Telekom-Kunden

Wer ein Postfach bei T-Online hat, musste heute ebenfalls wachsam sein. Eine gefälschte E-Mail kündigte an, dass der Speicherplatz nicht ausreicht und es Probleme mit eingehenden oder ausgehenden E-Mails gibt. Auch bei diesen Nachrichten mit dem Betreff „Warnung: Mailspeicher überschritten“ handelt es sich um Phishing.

Heute aktuell: Das müssen Sie gelesen haben:

Kontakt zu Onlinewarnungen.de

Sie haben eine Frage oder möchten einen Betrugsversuch melden? Oder haben Sie eine dubiose E-Mail bekommen oder eine Phishing-Nachricht in Ihrem Postfach. Leiten Sie diese Nachrichten einfach an [email protected] weiter, damit wir uns diese ansehen und bei Bedarf andere Leser warnen können.

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