Sättigungskapseln mit Glucomannan – Völlegefühl gegen Hunger – fragwürdiger Erfolg

Zwar erzeugt Glucomannan ein schnelles Sättigungsgefühl, ob Sie aber dauerhaft Gewicht verlieren, sei dahingestellt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Achtung: Haben Sie Schluckbeschwerden oder trinken Sie zu wenig, können Sie an dem Produkt ersticken!
  • Sie müssen viel Wasser trinken, da es sonst zu einer Verstopfung kommen kann.
  • Es ist fraglich, ob Sie damit auch Langzeiterfolge erzielen.
  • Glucomannan quillt im Magen auf, was zu einem schnellen Sättigungsgefühl führt, somit essen Sie weniger und können dadurch Gewicht verlieren.

Was sagt die Werbung?

Die Sättigungskapseln sollen für eine schnelle Gewichtsreduktion sorgen und sie werden auch als Abnehmhelfer beworben, zudem sollen Sie das Hungergefühl reduzieren.

Es gibt viele Hersteller, die auf die Glucomannan-Quellstoffe der Konjakwurzel setzen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit spricht sich sogar positiv auf die gewichtsreduzierende Wirkung aus. Jedoch nur für Menschen, die Übergewicht haben und sich zusätzlich zur Einnahme kalorienarm ernähren. Aus diesem Grund dürfen Sie auch mit einem Health Claim beworben werden: „Clucomannan trägt in Verbindung mit einer kalorienarmen Ernährung zu einer Gewichtsabnahme bei“.

Wobei diese Angaben nur gemacht werden dürfen, wenn Sie am Tag 3 Gramm auf drei Mahlzeiten verteilt einnehmen. Hierzu wurden bereits Verbraucherbeschwerden aufgegeben.

Ferner bestätigt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, dass die Ballaststoffe der Konjakwurzeln beim Abnehmen helfen, jedoch nur, wenn Sie sich auch konsequent kalorienreduziert ernähren. Auch gibt es keine Studien, die über einen Zeitraum von 3 Monaten geführt wurden.

Manche Hersteller dieser Sättigungskapseln verwenden auch eine andere Werbeaussage, die von der EU zugelassen ist: „Glucomannan hilft dabei, den normalen Cholesterinwert im Blut aufrecht zu erhalten“. Ferner gibt es wissenschaftliche Beweise dafür, dass der Quellstoff positiv auf den Cholesterinwert wirkt. Jedoch darf dieser Werbeaussage nur gemacht werden, wenn die Aufnahmemenge von Glucomannan bei 4 Gramm pro Tag liegt.

Verboten dagegen sind Werbeaussagen für eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel, einen normalen Stuhlgang, die Triglyceride im Blut oder die Verminderung von Darmbakterien. Hierfür gibt es keine wissenschaftlichen Beweise.

Worauf sollte man achten?

Wenn nicht anders angegeben, sollten Sie 1 bis 2 Kapseln vor den Mahlzeiten mit 1 bis 2 Gläsern Wasser einnehmen.

Sofern Sie zu viele Kapseln einnehmen, können die Ballaststoffe zu Bauchschmerzen, Völlegefühl oder Blähungen führen. Gerade dann, wenn Sie zu wenig trinken. Zudem laufen Sie Gefahr, dass sich Ihr Körper an das höhere Nahrungsvolumen gewöhnt.

Vorsicht:

  • Schlucken Sie die Kapseln ganz und kaufen, lutschen oder beißen Sie nicht darauf herum!
  • Der Gesetzgeber verlangt einen Warnhinweis auf der Verpackung. Dieser muss darauf hinweisen, dass bei Schluckbeschwerden oder zu wenig Flüssigkeitsaufnahme Erstickungsgefahr droht. Zudem muss die Empfehlung gegeben werden, die Kapseln reichlich Wasser zu nehmen, damit das Glucomannan auch im Magen ankommt.
  • Sofern Sie eine Überempfindlichkeit gegen Konjak oder Cellulose haben oder eine Magen-Darm-Erkrankung besteht, dürfen Sie die Kapseln nicht einnehmen.

Worum handelt es sich bei Sättigungskapseln?

Diese sind mit einem Quellmittel aus Ballaststoffen gefüllt.

Dadurch binden Sie eine bestimmte Menge Wasser und quellen dadurch auf. Dies löst dann das Sättigungsgefühl aus. Sie durchlaufen den Magen-Darm-Trakt und werden vom Körper nicht aufgenommen. Somit täuschen sie Ihrem Körper einen vollen Magen vor. Ferner habe Sie dadurch weniger Hunger und essen auch weniger.

Jedoch wird das Sättigungsempfinden über das Gehirn reguliert. Somit ist der volle Magen nicht ausreichend, um dem Zwischenhirn zu melden, dass Sie satt sind. Ihr Körper funktioniert über viele verschiedene Mechanismen, die zusammenspielen, wenn es um die Menge der Nahrungsaufnahme geht. Während der Verdauung produziert der Körper zum Beispiel Sättigungshormone, gibt Kohlenhydrate an das Blut weiter und diese melden dem Zwischenhirn über die Nervenbahnen und das Blut, dass Sie satt sind. Somit können Sättigungskapseln den Hunger nur dämpfen, aber nicht ganz abstellen.

Die Inhaltsstoffe

In den Kapseln befindet sich Glucomannan, welches stärkeähnlich ist und zu den wasserlöslichen Ballaststoffen gehört.

Das Glucomannan ist in der Lage, hohe Mengen Wasser zu binden und dadurch aufzuquellen. Es ist dann ein festes Gel. Gewonnen werden die Glucomannane aus der Wurzelknolle des Aronstabgewäschses Konjak. Die meist viele Kilo schwere Knolle muss hierfür zerkleinert, getrocknet und gemahlen werden. Danach extrahiert man das Glucomannan aus dem Mehl und trocknet es.

Tipp:
Wirklich gut und viel nehmen Sie nur ab, wenn Sie neben den Kapseln auch Ihre Kalorienzufuhr reduzieren. Dies hilft jedoch auch schon ohne Sattmacher beim Abnehmen. Für einen dauerhaften Gewichtsverlust sind die Kapseln eher ungeeignet.

Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Sättigungskapseln mit Glucomannan – Völlegefühl gegen Hunger – fragwürdiger Erfolg

1. Also würde ich auch ohne die Kapseln abnehmen, wenn ich beim Essen aufpasse?

Sofern Sie Ihre tägliche Kalorienzufuhr wirklich reduzieren, brauchen Sie die Kapseln nicht. Essen Sie weniger und achten Sie darauf, was Sie essen und schon purzeln die Pfunde von alleine.

2. Können die Kapseln einen Darmverschluss auslösen?

Wenn Sie zu wenig trinken ist dies tatsächlich möglich. Gerade Menschen die nicht an das Trinken denken, sollten deshalb bei der Einnahme vorsichtig sein.

3. Warum bringen die Kapseln keinen großen Erfolg?

Das Problem ist schon alleine das Gehirn. Ihr Magen gewöhnt sich irgendwann daran, dass er mehr Volumen hat und Sie essen dann auch automatisch mehr. Der Magen ist in der Lage, sich sehr zu dehnen. Viele Genussmenschen können einfach nicht mit dem Essen aufhören, wenn es zu gut schmeckt. Für den Magen ist das kein Problem, er dehnt sich einfach weiter aus. Somit haben Sie am Ende doch wieder zu viel gegessen und nehmen auch nicht ab.

4. Würde auch schon FdH reichen?

Eigentlich ja. Essen Sie nur noch die halbe Portion und trinken Sie über den Tag verteilt ausreichend Wasser. Dieses füllt den Magen ebenfalls und schon haben Sie keinen so großen Hunger mehr. Sie könnten sich die Kapseln dann auch sparen.

5. Ich habe oft Magenprobleme. Kann ich die Kapseln einnehmen?

Davon ist abzuraten, da die Kapseln die Magenprobleme verstärken könnten.

Fazit

Sättigungskapseln versprechen schnelle Erfolge, doch was ist, wenn Sie die Kapseln absetzen? Dann essen Sie wieder wie gewohnt zu viel. Versuchen Sie lieber eine kalorienreduzierte Ernährung anzustreben, dann brauchen Sie die Kapseln nicht einnehmen und gehen auch kein Risiko ein.

Omega 3-Kapseln

Omega-3-Fettsäure-Kapseln sinnvolle Nahrungsergänzung? – Nüsse, pflanzliche Öle und Fisch sorgen für einen guten Omega-3-Fettsäure-Haushalt

Omega-3-Fettsäuren sind für den menschlichen Organismus sehr wichtig und beeinflussen die Gesundheit, aber ist das auch in Form von Kapseln möglich?

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Produkte mit Omega-3-Fettsäuren werden sehr oft mit der Aufrechterhaltung eines normalen Triglycerid- und Cholesterinspiegels im Blut beworben.
  • Gesunde Personen können auf die zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren verzichten, denn das ist nicht notwendig.
  • Es ist bewiesen, dass die handelsüblichen Fischölkapseln weder einem Herzinfarkt noch einem Schlaganfall vorbeugen können.
  • Sie müssen mit sehr großen gesundheitlichen Risiken rechnen, wenn Sie zu hoch dosierte Omega-3-Fettsäuren-Produkte zu sich nehmen.
  • Wenn Sie andere Medikamente einnehmen müssen, dann müssen Sie auch mit Wechselwirkungen rechnen.

Die Werbung mit Omega-3-Fettsäure-Produkten

Die Werbung besagt, dass Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren den normalen Cholesterin- und Triglyceridspiegel im Blut und Blutdruck erhalten können. 

Dazu sind nur 2 bis 3 g der Produkte notwendig und gleichzeitig soll die Einnahme von 250 mg am Tag die normale Gehirnfunktion, Sehkraft und Herzfunktion unterstützen. Bei diesen Aussagen handelt es sich um Health Claims, die erlaubt und vom Gesetzgeber zugelassen sind. Allerdings müssen die Produkte eine gewisse Mindestmenge an Omega-3-Fettsäuren enthalten, damit der Anbieter damit werben darf. Es ist bekannt, dass die erlaubten, gesundheitsbezogenen Aussagen sehr stark übertrieben werden und die Hersteller werben mit Aussagen wie „tragen zu einer normalem Herzfunktion bei“ oder „besitzen schützende Eigenschaften für ein gesundes Herz“.

Gerade im Internet finden sich zahlreiche werbende Aussagen rund um die Omega-3-Fettsäuren, wie

  • „zum Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall“
  • „Hilfe bei Arthritis und Gelenkbeschwerden“
  • „Schutz vor Brustkrebs“

Allerdings handelt es sich bei den Präparaten mit Omega-3-Fettsäuren um Lebensmittel und sie eigenen sich nicht zur Behandlung von Krankheiten.

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Belegte Aussagen für Omega-3-Fettsäure-Produkte

Es gibt heute zahlreiche Produkte mit Omega-3-Fettsäuren und dabei sind ein paar Aussagen wissenschaftlich belegt.

Für Kinder, Säuglinge und Ungeborene (Schwangeren-Produkte) sind die nachfolgenden Aussagen beweisbar:

  • Die Ausnahme von Docosahexaensäure (DHA) von 100 mg am Tag trägt zu einer normalen Entwicklung der Sehkraft bei Säuglingen bis zu einem Alter von einem Jahr bei.
  • Die Ausnahme von Docosahexaensäure (DHA) von 200 mg am Tag durch die Mutter trägt zu einer normalen Gehirn- und Augenentwicklung des Ungeborenen bei. Zudem hilft es bei gestillten Säuglingen.

Allerdings muss man auch sagen, dass diese Wirkungen nur möglich sind, wenn Sie die angegebenen Mengen täglich zu sich nehmen. Außerdem muss jedes Produkt in der Hinsicht einen gut sichtbaren Hinweis tragen.

Wenn in einem Produkt nicht nur die Omega-3-Fettsäure a-Linolensäure (0,2 % Gesamtenergie am Tag), sondern auch die Linolsäure (1 % Gesamtenergie am Tag) enthält, dann darf auch die folgende Aussage auf dem Produkt stehen:

  • a-Linolsäure und Linolsäure werden für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung bei Kindern benötigt.
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Gesetzlich verbotene Aussagen zu Omega 3

Einige Aussagen rund um die Omega-3-Fettsäuren sind allerdings auch vom Gesetz verboten, so dass die Hersteller keinen Zusammenhang zwischen

  • Beruhigung
  • Gelassenheit
  • Konzentration
  • Lernfähigkeit
  • Denkfähigkeit
  • geistigen Entwicklung von Kindern (1 bis 12 Jahre, auch in Zusammenhang mit ADHS)

schaffen dürfen.

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Omega-3-Fettsäuren haben einen kardiovaskulären Nutzen

Frühe Studien konnten nachweisen, dass die Omega-3-Fesäuren einen gewissen kardiovaskulären Nutzen haben, aber nur eingeschränkt.

Aus dem Grund kommen Omega-3-Fettsäure-haltige Arzneimittel auch heute noch als Sekundärprophylaxe bei einem Herzinfarkt zum Einsatz. Eine Dosis von 1 g am Tag wird dazu genommen. Der Ausschuss für Humanarzneimittel der europäischen Zulassungsbehörde hat eine Prüfung durchgeführt und anhand der aktuellen Datenlage eine Entscheidung in der Hinsicht getroffen, so dass die Menge von 1 g am Tag nicht vor weiteren kardiovaskulären Problemen hilft. Für diese Indikation sollen die Omega-3-Fettsäure-haltigen Arzneimittel nicht mehr zum Einsatz kommen. Eine Anpassung der Fach- und Gebrauchsinformationen wird in Zukunft stattfinden, denn die Empfehlung ist schon ausgesprochen.

Ein aktueller Test der Stiftung Warentest hat gezeigt, dass Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren sehr wenig Nutzen haben, aber die Hersteller machen zumindest auf den Verpackungen keine falschen Versprechungen.

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Die Verwendung der Omega-3-Fettsäure Produkte

Bei der Inhaltsstoffkennzeichnung muss nur der Gesamtgehalt an Omega-3-Fettsäuren (Tagesdosis) angegeben werden, so dass keine Unterscheidung zwischen EPA, DHA oder ALA notwendig ist. 

Somit wird ein Vergleich der einzelnen Nahrungsergänzungsmittel in Bezug auf die Gehalte unmöglich, aber es gibt eine Ausnahmen, nämlich, wenn ein Produkt mit „mit DHA“ beworben wird, dann muss auch der entsprechende Gehalt in der Nährwerttabelle zu finden sein.

Neben- und Wechselwirkungen sind bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Omega-3-Fettsäuren nicht ausgeschlossen, aber genannt werden müssen Sie laut Gesetzgeber nicht. Gemäß der europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde sind Produkte mit einer empfohlenen Tagesmenge von bis zu 5 g EPA und DHA (in Kombination) oder 1,8 g EPA als Einzeldosis für Erwachsene unbedenklich. Für Nahrungsergänzungsmittel und angereicherte Lebensmittel ist ein Warnhinweis notwendig, wenn die tägliche Menge von 4 g am Tag nicht überschritten werden soll und bei einer Dosierung ab 2 g am Tag. Wichtig ist, dass eine zu hohe Dosierung Einfluss auf die Fleißeigenschaft des Blutes haben kann und somit steigt natürlich auch das Blutungsrisiko.

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Nebenwirkungen durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren

Übelkeit und Erbrechen können bei einer zu hohen Dosierung der Omega-3-Fettsäuren auftreten und bei Diabetikern kann die Blutzuckereinstellung erschwert werden.

Gleichzeitig kann das Immunsystem einen Nachteil erhalten und gerade bei älteren Personen kommt es dann zu einem erhöhten Infektionsrisiko. Wenn Sie also eine vorliegende Infektionserkrankung haben, dann sollten Sie sich unbedingt mit Ihrem Arzt unterhalten, bevor Sie Omega-3-Fettsäure-Produkte einnehmen.

Ein erhöhter LDL-Cholesterinspiegel ist bei einer gesteigerten EPA-Aufnahme möglich, so dass es zu Problemen mit dem Fettstoffwechsel kommen kann. Dadurch, dass die Risiken so umfangreich sind, gibt das BfR Informationen zu den Höchstmengen raus, aber leider sind die Hersteller der Produkte nicht verpflichtet sich daran zu halten. Die Behörde ist der Ansicht, dass Sie nicht mehr als 1,5 g zu sich nehmen sollten und zwar aus allen Quellen (Fisch, Margarine, Nüsse).

Besonders vorsichtig sollten Sie sein, wenn Sie Medikamente einnehmen müssen. Eine Kombination zwischen Omega-3-Fettsäure-Produkten und gerinnungshemmenden Mitteln kann die Wirkung des Arzneimitteln verstärken. Sie sollten also auf jeden Fall vor der Einnahme einen Arzt aufsuchen und sich ausführlich informieren, so dass es zu keinen Problemen mit den normalen Medikamenten kommt.

Fehlinformation und Irreführung auf Lebensmitteletikettierungen

Auf Etiketten von Lebensmitteln stehen zahlreiche Informationen. Doch sind diese immer vollumfänglich und enthalten alle notwendigen Informationen? Oder ist das Kleingedruckte manchmal auch irreführend oder fehlen sogar wichtige Angaben?

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Tagesbedarf am Omega-3-Fettsäuren decken

Grundsätzlich nehmen gesunde Menschen mit Hilfe einer vollwertigen und ausgewogenen Ernährung ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu sich, so dass Sie auf die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit den Fettsäuren verzichten können. 

Wenn Sie keinen Fisch zu sich nehmen, dann wird kaum Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) aufgenommen. Außerdem ist die Umwandlung der n-3 Fettsäure alpha-Linolensäure (ALA) zu EPA und DHA im menschlichen Organismus limitiert. Dann können EPA und DHA über speziell angereicherte Lebensmittel aufgenommen werden und dazu bieten sich angereichertes Öl oder Margarine an.

Vorsicht, Herkunftsbezeichnungen – geschützte Originale

Die Welt ist globalisiert, theoretisch und praktisch kann jeder Artikel überall produziert werden. Dennoch werden viele Produkte mit einer bestimmten Region und / oder einer bestimmten Herstellungsmethode verbunden. Zumindest in der EU sorgen diverse Schutzmechanismen

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Wichtige Tipps!

  • Essen Sie 1 oder 2x in der Woche eine Portion Fisch und nehmen Sie dafür einen fettreichen Seefisch. Dazu nutzen Sie Raps-, Walnuss-, Lein- oder Sojaöl, aber auch eine kleine Menge an Walnüssen oder Mandeln sind hilfreich.
  • Die fettreichen Fischen (Hering, Thunfisch, Makrele, Bückling, Sardinen) gibt als Konserve, so dass auch ein Brot belegt werden kann.
  • Sie können einen normalen Triglyceridspiegel erreichen, indem Sie nicht nur auf eine gute Ernährung achten, sondern auch körperliche Bewegung haben, zuckerarm essen und auf Alkohol verzichten.
  • Zur Deckung des Omega-3-Fettsäurebedarfs können Veganer auf DHA-reiche Öle aus Mikroalgen (Schizochytrium, Ulkenia) setzen.
  • Eine cholesterinbewusste Ernährung bedeutet, dass Sie weniger tierische Fette zu sich nehmen und mehr Ballaststoffe essen. Setzen Sie auf Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Um den Cholesterinspiegel leicht zu senken sollten Sie auf Haferflocken, Haferkleie, Beeren- und Zitrusfrüchte und Äpfel setzen.
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Omega-3-Fettsäuren

Die Omega-3-Fettsäuren zählen zu den sogenannten langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sie sind ein Biomembranbestandteil der Körperzellen und Vorläufer von biologisch wirksamen Substanzen (Eicosanoide).

Zu den Omega-3-Fettsäuren zählen

  • alpha-Linolensäure (ALA), eine lebensnotwendige Fettsäure, die der Körper nicht selber bilden kann und somit über die Nahrung aufgenommen werden muss.
  • Eicosapentaensäure (EPA) kann mit Hilfe von ALA im Körper hergestellt werden.
  • Docosahexaensäure (DHA) kann mit Hilfe von ALA im Körper hergestellt werden.

Die fettreichen Fische Hering, Thunfisch, Lachs und Makrele sind gute EPA- und DHA-Lieferanten. Als Veganer können Sie auf DHA-reiche Öle aus Mikroalgen setzen, um den Omega-3-Fettsäure-Haushalt zu unterstützen. ALA ist in erster Linie in pflanzlichen Ölen enthalten, aber auch in Nüssen, Chia-Samen und grünem Blattgemüse.

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Jeder benötigt Omega-3-Fettsäuren

In kleinen Mengen sind Omega-3-Fettsäuren nicht nur gesund, sondern auch lebensnotwendig. Sie

  • verbessern die Fließeigenschaften des Blutes
  • hemmen die Blutgerinnung
  • wirken Blutdruck senkend
  • sind entzündungshemmend
  • beeinflussen den Triglycerid-Stoffwechsel positiv.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hält 0,5 % Omega-3-Fettsäuren (bezogen auf die Kalorienmenge am Tag) für angemessen. Bei einem normalen Erwachsenen,  mit einem Kalorienbedarf von 2.400 sind das 1,3 g ALA und das ist ein Esslöffel Rapsöl.

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Die Inhaltsstoffe in Omega-3-Fettsäuren

Im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel werden Omega-3-Fettsäure-Produke in erster Linie in Form von ölgefüllten Kapseln angeboten.

In den Kapseln befinden sich

  • Fischöl
  • ALA-reiche Pflanzenöle
  • EPA- und DHA-reiche Öle

Die europäische Nahrungsergänzungsmittel-Richtlinie besagt, dass die Omega-3-Fettsäuren unter „sonstige Stoffe“ fallen und der Zusatz ist in Nahrungsergänzungsmitteln bislang nicht eindeutig geregelt. Dadurch ist die Dosierung der einzelnen Produkte recht unterschiedlich und lässt sich kaum vergleichen.

In einigen zugelassenen, geprüften Arzneimitten sind hohe Omega-3-Fettsäuren enthalten, obwohl es in der Hinsicht noch keine einheitlichen Vorschriften rund um die Reinheit und die Wirksamkeit gibt. Auch unterwünschte Wirkungen sind noch nicht in Untersuchungen festgestellt worden. Die gesundheitlichen Risiken sind demnach also sehr hoch und aus dem Grund setzt das BfR darauf, dass Sie sich an die Festlegung der Höchstmengen an Omega-3-Fettsäuren halten und auf angereicherte Lebensmittel setzen.

Seriöse Versandapotheken erkennen – so geht`s

In der Apotheke erhalten Sie nicht nur Arznei, die Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat. Pflegeprodukte, Hygieneartikel oder rezeptfreie Medikamente finden Sie hier auch im Sortiment. Immer mehr Verbraucher vertrauen beim Einkauf dieser Produkte den Onlineapotheken.

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Ein sehr hoher Omega 3-Anteil hat auch Nachteile

Bei der Werbung muss nur auf den Omega-3-Fettsäuren-Gehalt geachtet werden, so dass nicht zwischen ALA, DHA und EPA unterschieden wird. Ein Vergleich der Produkte wird somit eher unmöglich.

Besonders oxidationsanfällig sind die Öle mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, so dass sie schnell ranzig werden. Durch Antioxidantien wird das verhindert und aus dem Grund ist in vielen Nahrungsergänzungsmitteln mit Omega-3-Fettsäuren auch Vitamin E enthalten. Auch andere Vitamine kommen zum Einsatz, aber bisher gibt es keine vorgeschriebenen Höchst- und Mindestmengen in Bezug auf die Vitamine in Nahrungsergänzungsmitteln. In der Regel unterschreiten die Produkte die Vitaminmengen, denn das hat die Untersuchung von Ökotest gezeigt und das kann gesundheitlich sehr ernste Folgen haben.

Alternative Vertriebswege für Arzneimittel – Versandapotheke oder doch Filialapotheke?

Medikamente werden heute auf unterschiedlichen Wegen angeboten, egal ob über eine Apotheke vor Ort, den Versandhandel oder einer Drogerie. Jeder Weg bietet Ihnen Vor- und Nachteile.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Omega-3-Fettsäuren

1. Wo sind viele Omega-3-Fettsäuren enthalten?

Die Liste mit Omega-3-Fettsäuren ist sehr lang, aber ganz oben stehen die fettreichen Fischsorten Lachs, Thunfisch, Hering und Makrele. Darunter kommen Leinöl, Walnüsse, Avocados und Mandeln.

2. Wie viele Walnüsse am Tag für einen guten Omega-3-Fettsäuren Haushalt?

Nehmen Sie einfach eine Handvoll Walnüsse am Tag zu sich und Ihr Omega-3-Fettsäuren Haushalt ist ausgeglichen.

3. Wie schädlich sind zu viele Omega-3-Fettsäuren?

Ein zu hoher Konsum von Omega-3-Fettsäuren kann negative Einflüsse auf den Cholesterinspiegel haben, die Blutungsneigung erhöhen und die Immunabwehr bei älteren Menschen schwächen.

4. Welche Menge an Omega-3-Fettsäuren sollte man täglich zu sich nehmen?

Gesunde Menschen sollten 300 mg bis 600 mg EPA/DHA am Tag und 1.100 bis 1.600 mg ALA am Tag zu sich nehmen.

5. Wirken die Omega-3-Fettsäuren wirklich entzündungshemmend?

Im Körper werden Omega-3-Fettsäuren in hormonähnliche Substanzen umgewandelt. Hierbei handelt es sich um Botenstoffe und diese gelten als entzündungshemmend.

Gesundheits-Apps: medizinische Anwendungen auf Rezept – Sie sorgen für eine verbesserte Behandlung und unterstützen Arzt und Patient

Mittlerweile gibt es nicht nur zahlreiche Ernährungs- und Fitness-Apps, sondern auch medizinische Apps. Die medizinischen Apps sind Programme, die einen medizinischen Zweck erfüllen und bei Krankheiten wie Diabetes zum Einsatz kommen. Seit Anfang Oktober 2020

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Fazit

Ein gesunder Mensch nimmt die Omega-3-Fettsäuren mit Hilfe der Nahrung zu sich und braucht keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel. Zudem sind viele versprochene Wirkungen nicht wissenschaftlich belegt und eine zu hohe Dosierung kann ernste negative Auswirkungen haben. Aus dem Grund essen Sie lieber ein- oder zweimal in der Woche Fisch, greifen Sie zu einer Handvoll Mandeln oder Walnüsse und verwenden Sie zum Kochen pflanzliche Öle!

Onlineshop Einkauf Erschrocken Symbolbild

mister-tech.shop: Shop für Elektronik oder Fakeshop?

Als Technikberater bietet sich der Betreiber des Onlineshops auf mister-tech.shop an. Technik finden Sie im Shop auf jeden Fall. Allerdings sollten Sie vor einer Bestellung den Faktencheck beachten, den unsere Spezialisten nach der Sicherheitsanalyse erstellt haben.

Einkaufen und ein Schnäppchen machen? Das gelingt schon häufiger im Internet. Allerdings brauchen Sie dafür nicht nur ein glückliches Händchen. Denn bei den vielen Internetshops wartet auch der ein oder andere Fakeshop auf Sie. Und wer in solch eine Falle tappt, für den wird das vermeintliche Schnäppchen bald zur Abzockfalle. In unserer Fakeshop Liste erfahren Sie, welche Shops Sie besser meiden sollten. Da diese Liste immer wieder aktualisiert wird, besteht dort kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Eher ist Ihre eigene Aufmerksamkeit beim Onlinekauf gefragt. Sie müssen vor einem Einkauf im Webshop genau prüfen, ob Sie diesem Shop vertrauen können. Dafür empfehlen wir unseren Ratgeber für einen sicheren Einkauf. Dieser zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem neuen Onlineshop achten sollten. Wachsam sollten Sie vor allem dann sein, wenn Sie per Vorkasse bezahlen müssen und keine Alternativen zur Banküberweisung angeboten werden. Zudem ist eine Zielgruppe besonders gefährdet: Schnäppchenjäger.

Aktuell sorgt der Onlineshop mister-tech.shop für Aufsehen im Netz. Unsere Leser haben gefragt, ob es sich um einen seriösen Webshop oder einen Fakeshop handelt. Da das auf den ersten Blick oft nicht erkennbar ist, haben wir die Webseite einer Sicherheitsanalyse unterzogen.

Welche Probleme gibt es auf mister-tech.shop?

Die Preise der Produkte auf mister-tech.shop sind niedrig und die Auswahl an Artikeln ist groß. Diese beiden Fakten sind die einzigen, die nach unserer Sicherheitsanalyse positiv ausfallen. Die angepriesene Zahlung auf Rechnung wird, wie nicht anders zu erwarten war, vom „System abgelehnt“. Es bleibt also nur die Zahlung per Vorkasse. Die Angaben zur Firma im Impressum werden missbraucht und stammen aus einem Identitätsdiebstahl. Die dort genannte GmbH hat mit diesem Shop nichts zu tun und ist selbst Geschädigte.

Faktencheck für mister-tech.shop
  • Die im Impressum angegebenen Daten zum Unternehmen werden missbraucht. Sie wissen daher nicht, bei wem Sie einkaufen und wem Sie Ihr Geld senden.
  • Der Server des Webshops steht in den USA oder der Standort soll verschleiert werden.
  • Die Domain mister-tech.shop wurde über einen Anonymisierungsdienst registriert.
  • Auf der gesamten Webseite ist keine Telefonnummer zu finden, unter der der Onlineshop erreichbar ist.
  • Sie können nur per Vorkasse via Überweisung auf ein Konto in Irland oder per Kreditkarte bezahlen. Damit übernehmen Sie das vollständige Risiko.
  • Auf der Webseite sind Fehler zu finden, die sonst nur Fakeshops passieren.
Ganz ungefährlich ist der Einkauf in einem Fakeshop nicht. Denn unabhängig von dem verlorenen Geld geben Sie dem Onlineshop-Betreiber auch jede Menge persönliche Daten. Wir erklären ausführlich, welche Risiken, Probleme und Folgen der Einkauf in einem Fakeshop mit sich bringen kann.

Unser Fazit zu mister-tech.shop

Da Sie bei mister-tech.shop keinen Ansprechpartner haben, gegenüber dem Sie Ihre Verbraucherrechte geltend machen können, raten wir von einem Einkauf auf Vorkasse ab. Wir haben den Verdacht, dass es sich hier um einen Fakeshop handelt. Denn aktuell ist vollkommen unbekannt, wer diesen Onlineshop überhaupt betreibt und für mister-tech.shop verantwortlich ist.

Einkauf im Fakeshop: So bekommen Sie Ihr Geld zurück

Sie haben in einem Fakeshop eingekauft und bekommen gerade mit, dass Sie womöglich betrogen wurden? In diesem Fall ist guter Rat teuer. Bei uns erhalten Sie diesen jedoch kostenlos. Wir erklären konkret, was Sie nach

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Widerrufsrecht im Fakeshop

Viele Leser fragen uns, ob Sie den Kaufvertrag im mutmaßlichen Fakeshop widerrufen sollen. Grundsätzlich ist das möglich, jedoch wenig aussichtsreich. Da es das Unternehmen im Falle eines Fakeshops nicht gibt, gibt es auch keinen Kaufvertrag. Hinzu kommt, dass die betrügerischen Onlineshops auf den Widerruf des Kaufvertrages in der Regel nicht reagieren. Geld wird natürlich auch nicht erstattet. Schaden kann ein vorsorglicher Widerruf jedoch nicht, vor allem für den Fall, dass es sich doch um keinen Fakeshop handelt. Weitere Informationen zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema Widerrufsrecht.

Ihre Erfahrungen mit mister-tech.shop

Da wir aktuell nicht sicher sagen können, ob der Webshop Ware liefert und mit welcher Qualität, benötigen wir Ihre Hilfe. Haben Sie auf mister-tech.shop eingekauft und warten noch auf die Ware? Bitte berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen in den Kommentaren unterhalb des Artikels. Durch Ihren Praxisbericht helfen Sie anderen Lesern, die aktuell noch unsicher sind. Sind Sie selber auf einen merkwürdigen Onlineshop gestoßen, bei dem Sie sich nicht ganz sicher sind? Dann senden Sie uns die URL (Webadresse) per E-Mail an [email protected]. Wir prüfen den Webshop dann durch unsere Experten und verfassen bei Bedarf eine Warnung. Haben Sie diese Videos schon gesehen?

Ich habe in einem Fakeshop bestellt, aber noch nicht bezahlt. Was nun?

Wenn Sie in einem Fakeshop zwar bestellt, aber das Geld noch nicht überwiesen haben, dann hatten Sie wohl gerade noch einmal Glück. Sie sollten natürlich auch nicht überweisen. Brechen Sie die Kommunikation einfach ab und ignorieren Sie die E-Mails mit Zahlungsaufforderung. Nach einem Einkauf in einem Fakeshop ist kein Widerruf nötig, da es den Onlineshopbetreiber nicht gibt. Zudem sind E-mails oft gar nicht zustellbar. Sollten Sie im Rahmen des Kaufprozesses Ihre Kreditkartendaten in einem Fakeshop eingegeben haben, dann sollten Sie die Kreditkarte schnellstmöglich sperren lassen. Außerdem raten wir dazu, dass Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten.

Was ist mit Ihren Daten, wenn Sie in einem Fakeshop bestellt haben?

Diese Fragen stellen sich immer mehr Verbraucher. Zu Recht, denn bei Ihrer Bestellung übermitteln Sie einige persönliche Daten. Diese können von den Kriminellen missbräuchlich für weitere Straftaten verwendet werden. Leider lassen sich die einmal übermittelten Daten nicht zurückholen oder gar löschen. Sie können selbst nichts tun. Wir empfehlen, dass Sie die nächsten Monate und Jahre wachsam sind und auf Unregelmäßigkeiten schnell regieren.

Ich habe in einem Fakeshop eingekauft. Kann ich sofort Anzeige erstatten?

Einige Verbraucher merken bereits kurz nach dem Kauf, dass etwas nicht stimmt. Unter Umständen haben Sie sich auch im Internet informiert und sind auf den Fakeshop-Verdacht gestoßen. Aber können Sie schon Anzeige erstatten, obwohl es sich erst um einen Fakeshop-Verdacht handelt? Oder müssen Sie abwarten, ob Ware kommt? Die Antwort ist einfach: Sie können sofort Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Es genügt, wenn ein Anfangsverdacht vorliegt. Bis zu einer möglichen Verurteilung durch ein Gericht, wird aufgrund der Unschuldsvermutung immer von einem Verdacht gesprochen. Das gilt auch dann, wenn die Indizien eigentlich klar darauf hinweisen. Tipp: Oft ist die Strafanzeige von Vorteil, wenn Sie das Geld über Ihre Bank zurückrufen zu lassen.

Es wird von einem Fakeshop-Verdacht gesprochen. Handelt es sich nun sicher um einen Fakeshop?

Wir sprechen in den meisten Fällen von einem Verdacht, auch wenn im Grunde teils klar ist, dass es ein Fakeshop ist. Das ist für manchen Leser unverständlich, hängt jedoch mit dem Presserecht zusammen. Wir möchten und dürfen niemanden vorverurteilen. Vielmehr geben wir Ihnen die richtigen Fakten an die Hand, um selbst entscheiden zu können, ob Sie einkaufen oder nicht. Und wenn Sie per Vorkasse bezahlen sollen, dann raten wir zu besonders großem Misstrauen.

Warum sind Webshops noch online, wenn sie bereits als Fakeshop bekannt sind?

Leider ist es nicht so einfach eine Webseite vom Netz zu nehmen. Dafür gibt es viele Gründe. Zunächst müssen zu dem jeweiligen Onlineshop erst einmal genügend Anzeigen von Geschädigten vorliegen. Leider erstatten viele Opfer keine Anzeige, sodass der Vorfall den Strafverfolgungsbehörden gar nicht bekannt wird. Erstatten Sie deshalb als Geschädigter in jedem Fall Anzeige bei der Polizei, was auch online möglich ist. Hinzu kommt, dass die Onlineshops häufig aus dem Ausland betrieben werden. Deutsche Behörden haben auf Unternehmen im Ausland leider keinen direkten Zugriff, weshalb der Webshop häufig online bleibt.

Diese Fakeshop-Meldungen sollten Sie auch kennen:
2rad-kern.de: Vorsicht Fakeshop Gefahr! – Ihre Erfahrungen

E-Bikes, Mountain-Bikes oder Rennräder finden Sie im Onlineshop auf 2rad-kern.de. Die Angebote sind Attraktiv und die Preise niedrig. Doch leider haben wir Sorge, dass Sie hier Ihren neuen Drahtesel nach der Bestellung auch tatsächlich erhalten.

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media-voigt.de: Vorsicht Fakeshopverdacht! – Ihre Erfahrungen

Soll es ein neuer Fernseher, ein Kaffeevollautomat oder ein neuer Kühlschrank sein? Im Onlineshop auf media-voigt.de könnten Sie das passende Produkt finden. Doch Vorsicht! In diesem Shop gibt es einige Ungereimtheiten, die Sie vor einer

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elektro-schmeider.de: Achtung Fakeshopverdacht!

Im Onlineshop elektro-schmeider.de finden Sie super Angebote aus vielen Produktsegmenten. Einige der angebotenen Waren sind bei bekannten Händlern seit Wochen vergriffen. Sollten Sie den Angeboten trauen? Wir haben den Shop überprüft. Das Ergebnis und unsere

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Fakeshopverdacht: Vorsicht beim Goldkauf im Onlineshop! – Ihre Erfahrungen

Gold, Silber, Platin: Diese Edelmetalle gelten als Wertanlage und können über das Internet bestellt und gekauft werden. Auch hier müssen Sie bei den Angeboten wachsam bleiben. Nach einem Leserhinweis haben wir uns den Onlineshop feingoldscheideanstalt-seit1978.de

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Verbraucherzentrale warnt: de.shein.com ist ein Fakeshop – Ihre Erfahrungen

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen sieht in dem Onlineshop unter der URL de.shein.com einen Fakeshop und rät von einem Einkauf ab. Wir haben uns den Webshop etwas näher angesehen und erklären, welche Unsicherheiten es gibt. Zudem benötigen wir

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Schock, Onlineshop, Fakeshop

kaffee-binder.de: Kaffeevollautomaten zum kleinen Preis oder Fakeshop?

Der Onlineshop kaffee-binder.de verkauft preisgünstige Kaffeevollautomaten. Leider stimmen auf der Webseite einige Punkte nicht. Deshalb sollten Sie in diesem Webshop besser nicht einkaufen. Am Ende sind Sie Ihr Geld los, haben aber kein Produkt bekommen.

Einkaufen und ein Schnäppchen machen? Das gelingt schon häufiger im Internet. Allerdings brauchen Sie dafür nicht nur ein glückliches Händchen. Denn bei den vielen Internetshops wartet auch der ein oder andere Fakeshop auf Sie. Und wer in solch eine Falle tappt, für den wird das vermeintliche Schnäppchen bald zur Abzockfalle. In unserer Fakeshop Liste erfahren Sie, welche Shops Sie besser meiden sollten. Da diese Liste immer wieder aktualisiert wird, besteht dort kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Eher ist Ihre eigene Aufmerksamkeit beim Onlinekauf gefragt. Sie müssen vor einem Einkauf im Webshop genau prüfen, ob Sie diesem Shop vertrauen können. Dafür empfehlen wir unseren Ratgeber für einen sicheren Einkauf. Dieser zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem neuen Onlineshop achten sollten. Wachsam sollten Sie vor allem dann sein, wenn Sie per Vorkasse bezahlen müssen und keine Alternativen zur Banküberweisung angeboten werden. Zudem ist eine Zielgruppe besonders gefährdet: Schnäppchenjäger.

Aktuell sorgt der Onlineshop kaffee-binder.de für Aufsehen im Netz. Unsere Leser haben gefragt, ob es sich um einen seriösen Webshop oder einen Fakeshop handelt. Da das auf den ersten Blick oft nicht erkennbar ist, haben wir die Webseite einer Sicherheitsanalyse unterzogen.

Welche Probleme gibt es auf kaffee-binder.de?

Immer wieder stoßen wir auf Onlineshops, die sich auf den Verkauf von Kaffeevollautomaten spezialisiert haben, so wie der Webshop kaffee-binder.de. Doch auf den Webseiten stimmt meist etwas nicht. Auch bei kaffee-binder.de haben wir genau hingeschaut und einige Probleme gefunden.

Faktencheck für kaffee-binder.de
  • Die im Impressum angegebene Kaffee Binder GbR existiert nach unseren Recherchen nicht. Sie ist vermutlich frei erfunden. Sie wissen daher nicht, bei wem Sie einkaufen und wem Sie Ihr Geld senden.
  • Der Server des Webshops steht in den USA oder der Standort soll verschleiert werden.
  • Das Impressum ist fehlerhaft und entspricht nicht den deutschen Rechtsnormen.
  • Die angegebene Telefonnummer +49 (0) 5520 4499 ist nicht vergeben.
  • Sie können nur per Vorkasse via Überweisung oder per Kreditkarte bezahlen. Damit übernehmen Sie das vollständige Risiko.
  • Die Überweisung soll auf ein ausländisches Konto erfolgen.
  • Beworbene Zahlungsarten stehen an der virtuellen Kasse nicht zur Verfügung.
  • Auf der Webseite sind Fehler zu finden, die sonst nur Fakeshops passieren.

Ganz ungefährlich ist der Einkauf in einem Fakeshop nicht. Denn unabhängig von dem verlorenen Geld geben Sie dem Onlineshop-Betreiber auch jede Menge persönliche Daten. Wir erklären ausführlich, welche Risiken, Probleme und Folgen der Einkauf in einem Fakeshop mit sich bringen kann.

Unser Fazit zu kaffee-binder.de

Da Sie bei kaffee-binder.de keinen Ansprechpartner haben, gegenüber dem Sie Ihre Verbraucherrechte geltend machen können, raten wir von einem Einkauf auf Vorkasse ab. Wir haben den Verdacht, dass es sich hier um einen Fakeshop handelt. Denn aktuell ist vollkommen unbekannt, wer diesen Onlineshop überhaupt betreibt und für kaffee-binder.de verantwortlich ist.

Einkauf im Fakeshop: So bekommen Sie Ihr Geld zurück

Sie haben in einem Fakeshop eingekauft und bekommen gerade mit, dass Sie womöglich betrogen wurden? In diesem Fall ist guter Rat teuer. Bei uns erhalten Sie diesen jedoch kostenlos. Wir erklären konkret, was Sie nach

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Widerrufsrecht im Fakeshop

Viele Leser fragen uns, ob Sie den Kaufvertrag im mutmaßlichen Fakeshop widerrufen sollen. Grundsätzlich ist das möglich, jedoch wenig aussichtsreich. Da es das Unternehmen im Falle eines Fakeshops nicht gibt, gibt es auch keinen Kaufvertrag. Hinzu kommt, dass die betrügerischen Onlineshops auf den Widerruf des Kaufvertrages in der Regel nicht reagieren. Geld wird natürlich auch nicht erstattet. Schaden kann ein vorsorglicher Widerruf jedoch nicht, vor allem für den Fall, dass es sich doch um keinen Fakeshop handelt. Weitere Informationen zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema Widerrufsrecht.

Ihre Erfahrungen mit kaffee-binder.de

Da wir aktuell nicht sicher sagen können, ob der Webshop Ware liefert und mit welcher Qualität, benötigen wir Ihre Hilfe. Haben Sie auf kaffee-binder.de eingekauft und warten noch auf die Ware? Bitte berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen in den Kommentaren unterhalb des Artikels. Durch Ihren Praxisbericht helfen Sie anderen Lesern, die aktuell noch unsicher sind.

Sind Sie selber auf einen merkwürdigen Onlineshop gestoßen, bei dem Sie sich nicht ganz sicher sind? Dann senden Sie uns die URL (Webadresse) per E-Mail an [email protected]. Wir prüfen den Webshop dann durch unsere Experten und verfassen bei Bedarf eine Warnung.

Haben Sie diese Videos schon gesehen?

Ich habe in einem Fakeshop bestellt, aber noch nicht bezahlt. Was nun?

Wenn Sie in einem Fakeshop zwar bestellt, aber das Geld noch nicht überwiesen haben, dann hatten Sie wohl gerade noch einmal Glück. Sie sollten natürlich auch nicht überweisen. Brechen Sie die Kommunikation einfach ab und ignorieren Sie die E-Mails mit Zahlungsaufforderung. Nach einem Einkauf in einem Fakeshop ist kein Widerruf nötig, da es den Onlineshopbetreiber nicht gibt. Zudem sind E-mails oft gar nicht zustellbar.

Sollten Sie im Rahmen des Kaufprozesses Ihre Kreditkartendaten in einem Fakeshop eingegeben haben, dann sollten Sie die Kreditkarte schnellstmöglich sperren lassen. Außerdem raten wir dazu, dass Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten.

Was ist mit Ihren Daten, wenn Sie in einem Fakeshop bestellt haben?

Diese Fragen stellen sich immer mehr Verbraucher. Zu Recht, denn bei Ihrer Bestellung übermitteln Sie einige persönliche Daten. Diese können von den Kriminellen missbräuchlich für weitere Straftaten verwendet werden. Leider lassen sich die einmal übermittelten Daten nicht zurückholen oder gar löschen. Sie können selbst nichts tun. Wir empfehlen, dass Sie die nächsten Monate und Jahre wachsam sind und auf Unregelmäßigkeiten schnell regieren.

Ich habe in einem Fakeshop eingekauft. Kann ich sofort Anzeige erstatten?

Einige Verbraucher merken bereits kurz nach dem Kauf, dass etwas nicht stimmt. Unter Umständen haben Sie sich auch im Internet informiert und sind auf den Fakeshop-Verdacht gestoßen. Aber können Sie schon Anzeige erstatten, obwohl es sich erst um einen Fakeshop-Verdacht handelt? Oder müssen Sie abwarten, ob Ware kommt? Die Antwort ist einfach: Sie können sofort Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Es genügt, wenn ein Anfangsverdacht vorliegt. Bis zu einer möglichen Verurteilung durch ein Gericht, wird aufgrund der Unschuldsvermutung immer von einem Verdacht gesprochen. Das gilt auch dann, wenn die Indizien eigentlich klar darauf hinweisen. Tipp: Oft ist die Strafanzeige von Vorteil, wenn Sie das Geld über Ihre Bank zurückrufen zu lassen.

Es wird von einem Fakeshop-Verdacht gesprochen. Handelt es sich nun sicher um einen Fakeshop?

Wir sprechen in den meisten Fällen von einem Verdacht, auch wenn im Grunde teils klar ist, dass es ein Fakeshop ist. Das ist für manchen Leser unverständlich, hängt jedoch mit dem Presserecht zusammen. Wir möchten und dürfen niemanden vorverurteilen. Vielmehr geben wir Ihnen die richtigen Fakten an die Hand, um selbst entscheiden zu können, ob Sie einkaufen oder nicht. Und wenn Sie per Vorkasse bezahlen sollen, dann raten wir zu besonders großem Misstrauen.

Warum sind Webshops noch online, wenn sie bereits als Fakeshop bekannt sind?

Leider ist es nicht so einfach eine Webseite vom Netz zu nehmen. Dafür gibt es viele Gründe. Zunächst müssen zu dem jeweiligen Onlineshop erst einmal genügend Anzeigen von Geschädigten vorliegen. Leider erstatten viele Opfer keine Anzeige, sodass der Vorfall den Strafverfolgungsbehörden gar nicht bekannt wird. Erstatten Sie deshalb als Geschädigter in jedem Fall Anzeige bei der Polizei, was auch online möglich ist. Hinzu kommt, dass die Onlineshops häufig aus dem Ausland betrieben werden. Deutsche Behörden haben auf Unternehmen im Ausland leider keinen direkten Zugriff, weshalb der Webshop häufig online bleibt.

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elektro-schmeider.de: Achtung Fakeshopverdacht!

Im Onlineshop elektro-schmeider.de finden Sie super Angebote aus vielen Produktsegmenten. Einige der angebotenen Waren sind bei bekannten Händlern seit Wochen vergriffen. Sollten Sie den Angeboten trauen? Wir haben den Shop überprüft. Das Ergebnis und unsere

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Gold, Silber, Platin: Diese Edelmetalle gelten als Wertanlage und können über das Internet bestellt und gekauft werden. Auch hier müssen Sie bei den Angeboten wachsam bleiben. Nach einem Leserhinweis haben wir uns den Onlineshop feingoldscheideanstalt-seit1978.de

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Verbraucherzentrale warnt: de.shein.com ist ein Fakeshop – Ihre Erfahrungen

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen sieht in dem Onlineshop unter der URL de.shein.com einen Fakeshop und rät von einem Einkauf ab. Wir haben uns den Webshop etwas näher angesehen und erklären, welche Unsicherheiten es gibt. Zudem benötigen wir

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Kosmetik, Beauty, Schoenheit

Bedenkliche Stoffe in Pflegeprodukten – das verarbeitet die Kosmetikindustrie!

Kosmetik ist ein riesiger Markt. Kein Wunder, jeder möchte hübsch aussehen und gut riechen. Alle Pflegeprodukte versprechen Schönheit, Nahrung für Haut und Haar und das gute Gefühl, sich selbst als attraktiv zu empfinden. Doch was ist eigentlich in den Produkten enthalten? Sind die Stoffe bedenkenlos?

Mittlerweile ist die Werbung für Kosmetik so extrem verbreitet, dass viele Menschen ihren Körper nicht mehr so akzeptieren und lieben können, wie er ist. Vermeintliche Makel, Behaarung, kleine Unebenheiten – all das wird als störend empfunden und soll ausgemerzt werden. Mit Peelings, Masken, Enthaarung und anderen Behandlungen versucht man, sich einem Ideal anzunähern. Dabei ist nicht alles Gold, was glänzt, denn kosmetische Produkte können durchaus bedenklich Stoffe enthalten.

Trotz umfangreicher Kontrollen und strenger Gesetze können diese Stoffe dem Körper schaden. Es sind Substanzen erlaubt, von denen man das nie gedacht hätte! Und selbst, wer sich dem Schönheitswahn widersetzt, muss sich waschen und pflegen. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf Tests und Vergleiche im Bereich der Hautpflege zu lesen, um unbedenkliche Produkte finden zu können.

Welche Stoffe sind in Kosmetika?

Doch werfen wir einen Blick auf typische Substanzen, die Sie in den meisten Produkten finden können. Bei manchen würde man gleich annehmen, dass sie auf der Haut keine positive Wirkung entfalten.

Wir geben auch die INCI Bezeichnung an. Diese orientieren sich an der internationalen Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe und bestimmen, auf welche Weise die Inhalte deklariert werden müssen.

Aluminiumsalze

INCI Bezeichnung: Alumina, Aluminium Chloride, Aluminium Stearate, Aluminium Powder, Cl77000

Klingt unschön und ist es auch. Aluminiumsalze sollen vor allem in Deos dafür sorgen, dass man nicht schwitzt. Meist funktioniert das auch, leider stehen diese Substanzen im Verdacht, Brustkrebs zu begünstigen. Viele Deos kommen mittlerweile ohne aus.

Benzophenon

INCI Bezeichnung: Butyl Methoxydibenzoylmethane Oxybenzone, 4-Methylbenzylidene Camphor, Benzophenone-1 bis -4

Dieser Inhaltsstoff steht im Verdacht, hormonell wirksam zu sein und Krebs zu begünstigen. Zudem soll er Allergien auslösen können. Benzophenone finden sich in Sonnencremes, wo sie als chemische UV-Filter wirken.

Wie bei den meisten anderen Produkten gibt es auch hier Alternativen, die jedoch oft teurer sein können.

Formaldehyd

INCI Bezeichnung: Triclosan, Sodium Hydroxymethylglycinate, Hexamidine Diisethionate, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, Quaternium-15

Das klingt giftig und ist es auch. Vorsicht: Es muss nur deklariert werden, wenn mehr als 0,05 Prozent davon im Endprodukt enthalten sind. Geringere Mengen gelten als nicht bedenklich, doch meist verwendet man ja mehrere Produkte, deren Inhaltsstoffe sich summieren und miteinander interagieren können.

Formaldehyd wurde häufig als Konservierungsstoff eingesetzt, mittlerweile verzichten jedoch viele Hersteller darauf. Achtung auch bei ausländischen Produkten, wo vielleicht weniger strenge Regeln gelten als in Deutschland beziehungsweise Europa.

Mineralöle, Paraffine, synthetisches Glycerin

INCI Bezeichnung:  Mineral Oil, Petrolatum, Paraffinum Liquidum, Paraffinum Subliquidum, Cera Microcristallina, Microcrystalline Wax, Ozokerit, Ceresin, Vaseline

Diese unappetitlich klingenden Substanzen bilden die Grundlage sehr vieler kosmischer Produkte. Das jedoch nicht, weil sie so gut für die Haut wären, sondern weil sie billig und leicht zu verarbeiten sind. Zudem lösen sie nur selten Allergien aus. In Cremes, Lotionen, Ölen und Haarpflegeprodukten sind sie zu finden.

Es gibt keinen Vorteil, Produkte mit diesen Inhaltsstoffen zu verwenden, ganz im Gegenteil. Sie bilden eine Schicht über der Haut und lassen keine Nährstoffe hindurch. Darunter können sich im schlimmsten Fall Keime vermehren. Ein weiterer Minuspunkt: sie schädigen auch die Umwelt, denn sie werden nicht abgebaut, sondern lagern sich zum Beispiel in Gewässern ab.

Parabene

INCI Bezeichnung: Propylparaben, Btylparaben, Methylparaben, Ethylparaben, Isobutylparaben, Isopropylparaben

Parabene sorgen dafür, dass sich in den Produkten keine Pilze und Bakterien vermehren können. In Naturkosmetik dürfen sie nicht eingesetzt werden. Sie reichern sich im Körper an, können auf das Hormonsystem wirken und stehen sogar im Verdacht, Krebs zu begünstigen.

Silikone

INCI Bezeichnung: Dimethicone, Trimethicone, Methicone, Amodimethicone, Polysiloxane; es gibt unzählige Abwandlungen, Orientierung bieten die Endungungen „-methicone“ und „-siloxane“

Klingt nach Chemielabor und das entspricht auch den Tatsachen. Silikone täuschen Pflege vor, dabei legen sie sich nur wie ein Film um die Haare oder auf die Haut, die dann natürlich weich erscheinen. Die flüssigen Kunststoffe sorgen jedoch dafür, dass keine Nährstoffe mehr aufgenommen werden können.

Tenside

INCI Bezeichnungen: Sodium-Lauryl-Sulfat, Sodium-Laureth-Sulfat, Ammonium-Lauryl-Sulfat Sodium-Myreth-Sulfat

Wer sich schon immer einmal gefragt hat, was hinter dieser Bezeichnung auf seiner Shampooflasche steckt, hier ist die Wahrheit. Tenside sorgen dafür, dass alles fein schäumt, reizen aber die Haut und Schleimhäute und wirken austrocknend.

Weichmacher

INCI Bezeichnung: Propylene Glycol, 1,2-Propanediol, 1,2-Dihydroxypropane, Methyl Ethyl Glycol (MEG), Methylethylene Glycol

Weichmacher sind seit einiger Zeit im Verruf, und das zurecht. Sie sorgen dafür, dass Produkte geschmeidig bleiben und weniger schnell schlecht werden. Sie können sich jedoch im Körper anreichern und innere Organe schädigen.

Fazit

Sie können angesichts der Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers nur staunen, wie dieser über Jahre hinweg mit aggressiven Substanzen umgeht und dennoch „gesund“ bleibt. Führen Sie sich jedoch einmal vor Augen, was alles in unseren Produkten steckt, dann verwundert es Sie nicht mehr, dass die Zahl der Allergien und anderer Erkrankungen immer weiter ansteigen. Vielleicht sind die Inhaltsstoffe nicht immer auslösend beteiligt, doch sie spielen eine Rolle bei der Belastung Ihres Körpers. Verzichten Sie auf diese Stoffe, tun Sie sich etwas Gutes.

Zum Glück müssen alle Inhaltsstoffe deklariert werden, sodass Sie sie erkennen können. Anders als „getarnte“ Gefahren braucht es hier nur ein wenig Aufklärung und Interesse.

Onlineshop Einkauf Erschrocken Symbolbild

schlessinger.de: Seriöser Onlineshop oder Fakeshop?

Der Onlineshop schlessinger.de bietet Waren im Bereich Garten, Haushalt & Bad, Küche, Multimedia und Autozubehör & Reifen. Doch bekommen Sie hier am Ende auch die Ware, die Sie bestellt haben? Wir haben den Shop genauer unter die Lupe genommen und einige Probleme gefunden.

Einkaufen und ein Schnäppchen machen? Das gelingt schon häufiger im Internet. Allerdings brauchen Sie dafür nicht nur ein glückliches Händchen. Denn bei den vielen Internetshops wartet auch der ein oder andere Fakeshop auf Sie. Und wer in solch eine Falle tappt, für den wird das vermeintliche Schnäppchen bald zur Abzockfalle. In unserer Fakeshop Liste erfahren Sie, welche Shops Sie besser meiden sollten. Da diese Liste immer wieder aktualisiert wird, besteht dort kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Eher ist Ihre eigene Aufmerksamkeit beim Onlinekauf gefragt. Sie müssen vor einem Einkauf im Webshop genau prüfen, ob Sie diesem Shop vertrauen können. Dafür empfehlen wir unseren Ratgeber für einen sicheren Einkauf. Dieser zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem neuen Onlineshop achten sollten. Wachsam sollten Sie vor allem dann sein, wenn Sie per Vorkasse bezahlen müssen und keine Alternativen zur Banküberweisung angeboten werden. Zudem ist eine Zielgruppe besonders gefährdet: Schnäppchenjäger.

Aktuell sorgt der Onlineshop schlessinger.de für Aufsehen im Netz. Unsere Leser haben gefragt, ob es sich um einen seriösen Webshop oder einen Fakeshop handelt. Da das auf den ersten Blick oft nicht erkennbar ist, haben wir die Webseite einer Sicherheitsanalyse unterzogen.

Welche Probleme gibt es auf schlessinger.de?

Auf den Onlineshop schlessinger.de haben uns unsere Leser aufmerksam gemacht. Unter anderem, weil es auf der Webseite keine Telefonnummer gibt, unter der der Webshop erreichbar ist. Da klingeln unsere Alarmglocken. Eine genaue Prüfung ergibt weitere Probleme.

Faktencheck für schlessinger.de
  • Die im Impressum angegebene Schlessinger Warenhandels GmbH existiert nach unseren Recherchen nicht. Sie ist vermutlich frei erfunden. Sie wissen daher nicht, bei wem Sie einkaufen und wem Sie Ihr Geld senden.
  • Der Server des Webshops steht in den USA oder der Standort soll verschleiert werden.
  • Auf der gesamten Webseite ist keine Telefonnummer zu finden, unter der der Onlineshop erreichbar ist.
  • Sie können nur per Vorkasse via Überweisung bezahlen. Damit übernehmen Sie das vollständige Risiko.
  • Beworbene Zahlungsarten stehen an der virtuellen Kasse nicht zur Verfügung.

Ganz ungefährlich ist der Einkauf in einem Fakeshop nicht. Denn unabhängig von dem verlorenen Geld geben Sie dem Onlineshop-Betreiber auch jede Menge persönliche Daten. Wir erklären ausführlich, welche Risiken, Probleme und Folgen der Einkauf in einem Fakeshop mit sich bringen kann.

Unser Fazit zu schlessinger.de

Da Sie bei schlessinger.de keinen Ansprechpartner haben, gegenüber dem Sie Ihre Verbraucherrechte geltend machen können, raten wir von einem Einkauf auf Vorkasse ab. Wir haben den Verdacht, dass es sich hier um einen Fakeshop handelt. Denn aktuell ist vollkommen unbekannt, wer diesen Onlineshop überhaupt betreibt und für schlessinger.de verantwortlich ist.

Einkauf im Fakeshop: So bekommen Sie Ihr Geld zurück

Sie haben in einem Fakeshop eingekauft und bekommen gerade mit, dass Sie womöglich betrogen wurden? In diesem Fall ist guter Rat teuer. Bei uns erhalten Sie diesen jedoch kostenlos. Wir erklären konkret, was Sie nach

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Widerrufsrecht im Fakeshop

Viele Leser fragen uns, ob Sie den Kaufvertrag im mutmaßlichen Fakeshop widerrufen sollen. Grundsätzlich ist das möglich, jedoch wenig aussichtsreich. Da es das Unternehmen im Falle eines Fakeshops nicht gibt, gibt es auch keinen Kaufvertrag. Hinzu kommt, dass die betrügerischen Onlineshops auf den Widerruf des Kaufvertrages in der Regel nicht reagieren. Geld wird natürlich auch nicht erstattet. Schaden kann ein vorsorglicher Widerruf jedoch nicht, vor allem für den Fall, dass es sich doch um keinen Fakeshop handelt. Weitere Informationen zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema Widerrufsrecht.

Ihre Erfahrungen mit schlessinger.de

Da wir aktuell nicht sicher sagen können, ob der Webshop Ware liefert und mit welcher Qualität, benötigen wir Ihre Hilfe. Haben Sie auf schlessinger.de eingekauft und warten noch auf die Ware? Bitte berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen in den Kommentaren unterhalb des Artikels. Durch Ihren Praxisbericht helfen Sie anderen Lesern, die aktuell noch unsicher sind.

Sind Sie selber auf einen merkwürdigen Onlineshop gestoßen, bei dem Sie sich nicht ganz sicher sind? Dann senden Sie uns die URL (Webadresse) per E-Mail an [email protected]. Wir prüfen den Webshop dann durch unsere Experten und verfassen bei Bedarf eine Warnung.

Haben Sie diese Videos schon gesehen?

Ich habe in einem Fakeshop bestellt, aber noch nicht bezahlt. Was nun?

Wenn Sie in einem Fakeshop zwar bestellt, aber das Geld noch nicht überwiesen haben, dann hatten Sie wohl gerade noch einmal Glück. Sie sollten natürlich auch nicht überweisen. Brechen Sie die Kommunikation einfach ab und ignorieren Sie die E-Mails mit Zahlungsaufforderung. Nach einem Einkauf in einem Fakeshop ist kein Widerruf nötig, da es den Onlineshopbetreiber nicht gibt. Zudem sind E-mails oft gar nicht zustellbar.

Sollten Sie im Rahmen des Kaufprozesses Ihre Kreditkartendaten in einem Fakeshop eingegeben haben, dann sollten Sie die Kreditkarte schnellstmöglich sperren lassen. Außerdem raten wir dazu, dass Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten.

Was ist mit Ihren Daten, wenn Sie in einem Fakeshop bestellt haben?

Diese Fragen stellen sich immer mehr Verbraucher. Zu Recht, denn bei Ihrer Bestellung übermitteln Sie einige persönliche Daten. Diese können von den Kriminellen missbräuchlich für weitere Straftaten verwendet werden. Leider lassen sich die einmal übermittelten Daten nicht zurückholen oder gar löschen. Sie können selbst nichts tun. Wir empfehlen, dass Sie die nächsten Monate und Jahre wachsam sind und auf Unregelmäßigkeiten schnell regieren.

Ich habe in einem Fakeshop eingekauft. Kann ich sofort Anzeige erstatten?

Einige Verbraucher merken bereits kurz nach dem Kauf, dass etwas nicht stimmt. Unter Umständen haben Sie sich auch im Internet informiert und sind auf den Fakeshop-Verdacht gestoßen. Aber können Sie schon Anzeige erstatten, obwohl es sich erst um einen Fakeshop-Verdacht handelt? Oder müssen Sie abwarten, ob Ware kommt? Die Antwort ist einfach: Sie können sofort Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Es genügt, wenn ein Anfangsverdacht vorliegt. Bis zu einer möglichen Verurteilung durch ein Gericht, wird aufgrund der Unschuldsvermutung immer von einem Verdacht gesprochen. Das gilt auch dann, wenn die Indizien eigentlich klar darauf hinweisen. Tipp: Oft ist die Strafanzeige von Vorteil, wenn Sie das Geld über Ihre Bank zurückrufen zu lassen.

Es wird von einem Fakeshop-Verdacht gesprochen. Handelt es sich nun sicher um einen Fakeshop?

Wir sprechen in den meisten Fällen von einem Verdacht, auch wenn im Grunde teils klar ist, dass es ein Fakeshop ist. Das ist für manchen Leser unverständlich, hängt jedoch mit dem Presserecht zusammen. Wir möchten und dürfen niemanden vorverurteilen. Vielmehr geben wir Ihnen die richtigen Fakten an die Hand, um selbst entscheiden zu können, ob Sie einkaufen oder nicht. Und wenn Sie per Vorkasse bezahlen sollen, dann raten wir zu besonders großem Misstrauen.

Warum sind Webshops noch online, wenn sie bereits als Fakeshop bekannt sind?

Leider ist es nicht so einfach eine Webseite vom Netz zu nehmen. Dafür gibt es viele Gründe. Zunächst müssen zu dem jeweiligen Onlineshop erst einmal genügend Anzeigen von Geschädigten vorliegen. Leider erstatten viele Opfer keine Anzeige, sodass der Vorfall den Strafverfolgungsbehörden gar nicht bekannt wird. Erstatten Sie deshalb als Geschädigter in jedem Fall Anzeige bei der Polizei, was auch online möglich ist. Hinzu kommt, dass die Onlineshops häufig aus dem Ausland betrieben werden. Deutsche Behörden haben auf Unternehmen im Ausland leider keinen direkten Zugriff, weshalb der Webshop häufig online bleibt.

Diese Fakeshop-Meldungen sollten Sie auch kennen:
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E-Bikes, Mountain-Bikes oder Rennräder finden Sie im Onlineshop auf 2rad-kern.de. Die Angebote sind Attraktiv und die Preise niedrig. Doch leider haben wir Sorge, dass Sie hier Ihren neuen Drahtesel nach der Bestellung auch tatsächlich erhalten.

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media-voigt.de: Vorsicht Fakeshopverdacht! – Ihre Erfahrungen

Soll es ein neuer Fernseher, ein Kaffeevollautomat oder ein neuer Kühlschrank sein? Im Onlineshop auf media-voigt.de könnten Sie das passende Produkt finden. Doch Vorsicht! In diesem Shop gibt es einige Ungereimtheiten, die Sie vor einer

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elektro-schmeider.de: Achtung Fakeshopverdacht!

Im Onlineshop elektro-schmeider.de finden Sie super Angebote aus vielen Produktsegmenten. Einige der angebotenen Waren sind bei bekannten Händlern seit Wochen vergriffen. Sollten Sie den Angeboten trauen? Wir haben den Shop überprüft. Das Ergebnis und unsere

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Fakeshopverdacht: Vorsicht beim Goldkauf im Onlineshop! – Ihre Erfahrungen

Gold, Silber, Platin: Diese Edelmetalle gelten als Wertanlage und können über das Internet bestellt und gekauft werden. Auch hier müssen Sie bei den Angeboten wachsam bleiben. Nach einem Leserhinweis haben wir uns den Onlineshop feingoldscheideanstalt-seit1978.de

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Verbraucherzentrale warnt: de.shein.com ist ein Fakeshop – Ihre Erfahrungen

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen sieht in dem Onlineshop unter der URL de.shein.com einen Fakeshop und rät von einem Einkauf ab. Wir haben uns den Webshop etwas näher angesehen und erklären, welche Unsicherheiten es gibt. Zudem benötigen wir

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Geoblocking in der EU vorbei: Streaming fast ohne Grenzen – kostenpflichtige Streaming-Dienste, Portabilitätsverordnung und mehr

Für einen Streaming-Dienst muss bezahlt werden. Dann hat der Verbraucher das Recht, im EU-Ausland alles hören und sehen zu können, wie im Heimatland.

Geoblocking
Foto: stock.adobe.com

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab dem 1. April 2018 können Kunden des kostenpflichtigen Streamings in allen EU-Mitgliedsländern auf die Inhalte zugreifen.
  • Es gibt keine Länderbeschränkungen für vorübergehende Aufenthalte im EU-Ausland mehr.
  • Die Anbieter haben das Recht eine Ausweiskopie zu verlangen, um den ständigen Wohnsitz des Nutzers zu prüfen.

In der EU streamen

Die Portabilitätsversordnung wurde bereits im Mai 2017 vom Europäischen Parlament verabschiedet. 

Die Verabschiedung der Portabilitätsverordnung ebnet den Weg für das grenzenlose Streamen. Seit dem 1.April 2018 ist das grenzenlose Streamen innerhalb der EU (Europäischen Union) möglich. Das deutsche Abo kann aber nicht genutzt werden, wenn Urlaub in der Schweiz, der Türkei oder in den USA gemacht wird.

Die neuen EU-Regeln sorgen nicht für eine Änderung der Urheberrechte. Aufgrund der neuen Regelungen sind aber kostenpflichtige Abos auch im Urlaub nutzbar. Die Streaming-Dienste ermöglichen ihren Nutzern den vollen Zugriff, wenn ein vorübergehender Aufenthalt in einem EU-Ausland durchgeführt wird. Musik, Serien, Filme und Live-Übertragungen, die im Netz angeboten werden, können auch im Urlaub geschaut werden. Es gibt aber auch Einschränkungen. Diese beziehen sich auf die Zeitspanne und das Angebot. In der Regel dauert ein Urlaub mehrere Tage bis hin zu einigen Wochen. In dieser Zeit kann der Verbraucher problemlos auf das Streaming-Abo des Heimatlandes zugreifen.

Wohnsitz überprüfen

Der Streaming-Anbieter hat das Recht festzustellen, ob sich der Nutzer tatsächlich im Heimatland oder außerhalb des Landes aufhält.

Die Anbieter überprüfen die Kundendaten, die beim Vertragsabschluss hinterlegt werden. Dies um festzustellen, wo der Nutzer sich zurzeit aufhält. Die nutzbaren Kundendaten sind der Wohnsitz, die Kreditkartennummer oder die IP-Adresse. Der Streaming-Anbieter hat rechtlich zwei Möglichkeiten für jeden Nutzer, um den Wohnsitzstand zu prüfen. Die Vorlage des Personalausweises reicht dafür vollkommen aus. Der Nutzer kann die nicht personenbezogenen Daten schwärzen, die für die Prüfzwecke nicht notwendig sind.

Zusätzliche Kosten gibt es nicht

Die Streaming-Anbieter dürfen keine zusätzlichen Gebühren erheben, wenn die Dienste im EU-Ausland genutzt werden.

Bei intensiver Nutzung über das Mobilfunknetz entstehen Zusatzkosten und das ist rechtlich einwandfrei. Für die Datenübertragung durch das Mobilfunknetz entstehen hohe Kosten, die von dem Nutzer bezahlt werden. Bei hochauflösenden Filmen muss demnach ein Blick auf den Datenverbrauch geworfen werden. Die Grenze des „Roam like at home“ sollte nicht überschritten werden. Nur dann bleibt man auch im Urlaub verschont von zusätzlichen Gebühren.

Datenvolumen kann gespart werden, wenn mit Hilfe einer WLAN Verbindung auf die Inhalte zugegriffen wird. Zur Nutzung von öffentlichen WLAN Netzen gibt es einige Hinweise, die der Sicherheit dienen.

Regelungen für kostenfreie Dienste

Die werbefinanzierten und öffentlich-rechtlichen Anbieter müssen das Angebot nicht im EU-Ausland für die deutschen Kunden bereitstellen.

Die Anbieter von Film und Musik haben das Recht sich freiwillig der neuen Regelung anzuschließen. Eine Verpflichtung besteht nicht, aber bei der Teilnahme an der Regelung dürfen sie den Dienst im EU-Ausland nicht blockieren. Es setzt allerdings voraus, dass die Anbieter das Recht haben, den Wohnsitz des Nutzers zu überprüfen. Sie können eine Registrierung oder eine Authentifizierung verlangen und der Nutzer muss informiert werden.

Livestreams und Mediatheken von großen TV-Sendern bleiben in den Heimatländern erreichbar. Das Europäische Parlament und der Rat sollen bei der Regelung nachbessern, fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband. ARD und ZDF können während eines Osterurlaubes in Frankreich nicht gesehen werden, aber Netflix ist frei verfügbar. Da muss eine bessere Regelung her, sagt Martin Madej, der Referent Team Digitales und Medien.

Das Ausland und die Online-Angebote

Regelungen gelten nicht bei günstigen Angeboten der Streaming-Dienste.

Die neuen Regeln greifen nicht, wenn der Verbraucher auf die besonders günstigen und umfangreicheren Angebote des Streaming-Dienstes zugreifen will. Sobald der Service eines französischen Anbieters verwendet werden soll, muss ein Vertrag in Frankreich abgeschlossen werden.

Probleme im Ausland – Geoblocking

Die digitalen Ländersperren bei den kostenpflichtigen Streaming-Diensten gibt es seit dem 1. April 2018 nicht mehr. Trotzdem hat eine aktuelle Befragung der Marktwächter gezeigt, dass das Thema Geoblocking im EU-Ausland ein umstrittenes Thema ist.

Das Thema Geoblocking sorgt für Unmut und das hat einen guten Grund. Bei jedem zweiten Nutzer, der im EU-Ausland auf seinen Streaming-Dienst zugreifen möchte, gibt es Probleme. Die häufigsten Probleme sind die Verfügbarkeit des Streams und der Download.

Immer wieder findet eine Befragung der Nutzer statt, die einen Zugriff auf die kostenpflichtigen Streaming Dienste haben. Anhand ihrer Informationen stellt der Verbraucherschutz fest, dass die Nutzung auch nach dem 1.April nicht zu 100% gewährleistet ist.

Bei der Befragung stellte sich heraus, dass jeder Vierte nicht auf seinen Streaming-Dienst zugreifen konnte und das während der gesamten Aufenthaltsdauer. 22% der Nutzer von kostenpflichtigen TV-Mediatheken und 17% der Nutzer von kostenpflichtigen Video-Stream-Diensten haben diese Erfahrung in ihrem letzten Urlaub im EU-Ausland gemacht.

Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Geoblocking

1. Ist das Umgehen von Geoblocking legal?

Das Aushebeln von Geoblocking-Mechanismen ist für viele Verbraucher interessant. Aber ob das legal ist oder nicht, ist nicht zu 100 Prozent klar. Die Verwendung von VPN und Proxy-Servern ist erlaubt und rechtliche Konsequenzen gibt es im Moment nicht.

2. Wie kann Geoblocking umgangen werden?

Die sicherste Variante um das Geoblocking zu umgehend ist VPN. VPN steht für Virtual Private Network. Bei dieser Methode wird mit Hilfe einer Software ein sogenannter VPN-Server zwischen dem Gerät und dem Anbieterserver geschaltet.

3. Wann wird Geoblocking abgeschafft?

Seit dem 1. April 2018 bereitet man sich auf das Ende der Portabilitäts-Verordnung vor. Damit aber ist das Geoblocking noch lange nicht abgeschafft. Die Verordnung gilt nur für kostenpflichtige Angebote und dazu gehören die Angebote von Sky Go, Amazon Prime und Netflix.

4. Ist die Nutzung eines Proxy Server illegal?

Proxys sind grundsätzlich legal, aber auf die Nutzung kommt es an. Illegale Aktionen sorgen dafür, dass auch der Proxy Server keinen Schutz mehr bietet. Das Surfen über einen fremden Surfer ist grundsätzlich nicht illegal.

5. Welche Browser haben VPN?

Es gibt viele Browser, die VPN haben und dazu gehören Google Chrome, Hotspot Shield Free und DotVPN für Google Chrome. Das sind nur einige Beispiele, die bekannt sind. Im Internet gibt es aber noch eine Menge anderer Browser, die VPN haben.

Fazit

Das Thema Geoblocking beschäftigt seit Jahren nicht nur die Verbraucher und die Streaming-Dienste, sondern auch den Verbraucherschutz. Im EU-Ausland bieten die kostenpflichtigen Streaming-Dienste ihren Service für alle Nutzer an. Voraussetzung dafür ist, dass diese in Deutschland einen gebührenpflichtigen Account haben. Der Empfang und das Angebot ist im EU-Ausland nicht so gut. Obwohl sich alle Beteiligten große Mühe zur Verbesserung geben, gibt es auch weiterhin große Schwierigkeiten beim Streamen im EU-Ausland.

Symbolbild Fake Fakeshop

garetelektronics.com: Vorsicht Fakeshop für Elektroartikel – Ihre Erfahrungen

Der Onlineshop auf garetelektronics.com bietet Elektroartikel für Haushalt und Hobby zu günstigen Preisen. Doch wird die bestellte und bezahlte Ware auch geliefert. Wir haben da so unsere Zweifel. Was uns zu diesem Schluss kommen lässt, erfahren Sie in unserem Artikel.

Einkaufen und ein Schnäppchen machen? Das gelingt schon häufiger im Internet. Allerdings brauchen Sie dafür nicht nur ein glückliches Händchen. Denn bei den vielen Internetshops wartet auch der ein oder andere Fakeshop auf Sie. Und wer in solch eine Falle tappt, für den wird das vermeintliche Schnäppchen bald zur Abzockfalle. In unserer Fakeshop Liste erfahren Sie, welche Shops Sie besser meiden sollten. Da diese Liste immer wieder aktualisiert wird, besteht dort kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Eher ist Ihre eigene Aufmerksamkeit beim Onlinekauf gefragt. Sie müssen vor einem Einkauf im Webshop genau prüfen, ob Sie diesem Shop vertrauen können. Dafür empfehlen wir unseren Ratgeber für einen sicheren Einkauf. Dieser zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem neuen Onlineshop achten sollten. Wachsam sollten Sie vor allem dann sein, wenn Sie per Vorkasse bezahlen müssen und keine Alternativen zur Banküberweisung angeboten werden. Zudem ist eine Zielgruppe besonders gefährdet: Schnäppchenjäger.

Aktuell sorgt der Onlineshop garetelektronics.com für Aufsehen im Netz. Unsere Leser haben gefragt, ob es sich um einen seriösen Webshop oder einen Fakeshop handelt. Da das auf den ersten Blick oft nicht erkennbar ist, haben wir die Webseite einer Sicherheitsanalyse unterzogen.

Welche Probleme gibt es auf garetelektronics.com

Eine professionell wirkende Webseite und tolle Rabatte sollen Sie hier zur Schnäppchenjagt verleiten. Allerdings wird es wohl bei garetelektronics.com kein Schnäppchen werden. Wir haben Zweifel, dass Sie hier tatsächlich Ihre Ware erhalten. Die Angaben im Impressum sind vermutlich alle frei erfunden und hielten unserer Sicherheitsüberprüfung nicht stand. Im Faktencheck haben wir für Sie zusammengetragen, was wir herausgefunden haben.

Faktencheck für garetelektronics.com
  • Die im Impressum angegebene Garet Elektronics Gmbh existiert nach unseren Recherchen nicht. Sie ist vermutlich frei erfunden. Sie wissen daher nicht, bei wem Sie einkaufen und wem Sie Ihr Geld senden.
  • Der Server des Webshops steht in den USA oder der Standort soll verschleiert werden.
  • Die Domain garetelektronics.com wurde über einen Anonymisierungsdienst registriert.
  • Das Impressum ist fehlerhaft und entspricht nicht den deutschen Rechtsnormen.
  • Die im Impressum angegebene Umsatzsteuer-ID (DE 3055137479) und die Nummer aus dem Handelsregister (HRB 812753) sind vermutlich frei erfunden.
  • Die angegebene Telefonnummer 0308835544 (+49308835544) ist nicht vergeben.
  • Sie können nur per Vorkasse via Überweisung bezahlen. Damit übernehmen Sie das vollständige Risiko.
  • Beworbene Zahlungsarten stehen an der virtuellen Kasse nicht zur Verfügung.
  • Auf der Webseite sind Fehler zu finden, die sonst nur Fakeshops passieren.

Ganz ungefährlich ist der Einkauf in einem Fakeshop nicht. Denn unabhängig von dem verlorenen Geld geben Sie dem Onlineshop-Betreiber auch jede Menge persönliche Daten. Wir erklären ausführlich, welche Risiken, Probleme und Folgen der Einkauf in einem Fakeshop mit sich bringen kann.

Unser Fazit zu garetelektronics.com

Da Sie bei garetelektronics.com keinen Ansprechpartner haben, gegenüber dem Sie Ihre Verbraucherrechte geltend machen können, raten wir von einem Einkauf auf Vorkasse ab. Wir haben den Verdacht, dass es sich hier um einen Fakeshop handelt. Denn aktuell ist vollkommen unbekannt, wer diesen Onlineshop überhaupt betreibt und für garetelektronics.com verantwortlich ist.

Einkauf im Fakeshop: So bekommen Sie Ihr Geld zurück

Sie haben in einem Fakeshop eingekauft und bekommen gerade mit, dass Sie womöglich betrogen wurden? In diesem Fall ist guter Rat teuer. Bei uns erhalten Sie diesen jedoch kostenlos. Wir erklären konkret, was Sie nach

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Widerrufsrecht im Fakeshop

Viele Leser fragen uns, ob Sie den Kaufvertrag im mutmaßlichen Fakeshop widerrufen sollen. Grundsätzlich ist das möglich, jedoch wenig aussichtsreich. Da es das Unternehmen im Falle eines Fakeshops nicht gibt, gibt es auch keinen Kaufvertrag. Hinzu kommt, dass die betrügerischen Onlineshops auf den Widerruf des Kaufvertrages in der Regel nicht reagieren. Geld wird natürlich auch nicht erstattet. Schaden kann ein vorsorglicher Widerruf jedoch nicht, vor allem für den Fall, dass es sich doch um keinen Fakeshop handelt. Weitere Informationen zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema Widerrufsrecht.

Ihre Erfahrungen mit garetelektronics.com

Da wir aktuell nicht sicher sagen können, ob der Webshop Ware liefert und mit welcher Qualität, benötigen wir Ihre Hilfe. Haben Sie auf garetelektronics.com eingekauft und warten noch auf die Ware? Bitte berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen in den Kommentaren unterhalb des Artikels. Durch Ihren Praxisbericht helfen Sie anderen Lesern, die aktuell noch unsicher sind.

Sind Sie selber auf einen merkwürdigen Onlineshop gestoßen, bei dem Sie sich nicht ganz sicher sind? Dann senden Sie uns die URL (Webadresse) per E-Mail an [email protected]. Wir prüfen den Webshop dann durch unsere Experten und verfassen bei Bedarf eine Warnung.

Haben Sie diese Videos schon gesehen?

Ich habe in einem Fakeshop bestellt, aber noch nicht bezahlt. Was nun?

Wenn Sie in einem Fakeshop zwar bestellt, aber das Geld noch nicht überwiesen haben, dann hatten Sie wohl gerade noch einmal Glück. Sie sollten natürlich auch nicht überweisen. Brechen Sie die Kommunikation einfach ab und ignorieren Sie die E-Mails mit Zahlungsaufforderung. Nach einem Einkauf in einem Fakeshop ist kein Widerruf nötig, da es den Onlineshopbetreiber nicht gibt. Zudem sind E-mails oft gar nicht zustellbar.

Sollten Sie im Rahmen des Kaufprozesses Ihre Kreditkartendaten in einem Fakeshop eingegeben haben, dann sollten Sie die Kreditkarte schnellstmöglich sperren lassen. Außerdem raten wir dazu, dass Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten.

Was ist mit Ihren Daten, wenn Sie in einem Fakeshop bestellt haben?

Diese Fragen stellen sich immer mehr Verbraucher. Zu Recht, denn bei Ihrer Bestellung übermitteln Sie einige persönliche Daten. Diese können von den Kriminellen missbräuchlich für weitere Straftaten verwendet werden. Leider lassen sich die einmal übermittelten Daten nicht zurückholen oder gar löschen. Sie können selbst nichts tun. Wir empfehlen, dass Sie die nächsten Monate und Jahre wachsam sind und auf Unregelmäßigkeiten schnell regieren.

Ich habe in einem Fakeshop eingekauft. Kann ich sofort Anzeige erstatten?

Einige Verbraucher merken bereits kurz nach dem Kauf, dass etwas nicht stimmt. Unter Umständen haben Sie sich auch im Internet informiert und sind auf den Fakeshop-Verdacht gestoßen. Aber können Sie schon Anzeige erstatten, obwohl es sich erst um einen Fakeshop-Verdacht handelt? Oder müssen Sie abwarten, ob Ware kommt? Die Antwort ist einfach: Sie können sofort Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Es genügt, wenn ein Anfangsverdacht vorliegt. Bis zu einer möglichen Verurteilung durch ein Gericht, wird aufgrund der Unschuldsvermutung immer von einem Verdacht gesprochen. Das gilt auch dann, wenn die Indizien eigentlich klar darauf hinweisen. Tipp: Oft ist die Strafanzeige von Vorteil, wenn Sie das Geld über Ihre Bank zurückrufen zu lassen.

Es wird von einem Fakeshop-Verdacht gesprochen. Handelt es sich nun sicher um einen Fakeshop?

Wir sprechen in den meisten Fällen von einem Verdacht, auch wenn im Grunde teils klar ist, dass es ein Fakeshop ist. Das ist für manchen Leser unverständlich, hängt jedoch mit dem Presserecht zusammen. Wir möchten und dürfen niemanden vorverurteilen. Vielmehr geben wir Ihnen die richtigen Fakten an die Hand, um selbst entscheiden zu können, ob Sie einkaufen oder nicht. Und wenn Sie per Vorkasse bezahlen sollen, dann raten wir zu besonders großem Misstrauen.

Warum sind Webshops noch online, wenn sie bereits als Fakeshop bekannt sind?

Leider ist es nicht so einfach eine Webseite vom Netz zu nehmen. Dafür gibt es viele Gründe. Zunächst müssen zu dem jeweiligen Onlineshop erst einmal genügend Anzeige von Geschädigten vorliegen. Leider erstatten viele Opfer keine Anzeige, sodass der Vorfall den Strafverfolgungsbehörden gar nicht bekannt wird. Erstatten Sie deshalb als Geschädigter in jedem Fall Anzeige bei der Polizei, was auch online möglich ist. Hinzu kommt, dass die Onlineshops häufig aus dem Ausland betrieben werden. Deutsche Behörden haben auf Unternehmen im Ausland leider keinen direkten Zugriff, weshalb der Webshop häufig online bleibt.

Diese Fakeshop-Meldungen sollten Sie auch kennen:
2rad-kern.de: Vorsicht Fakeshop Gefahr! – Ihre Erfahrungen

E-Bikes, Mountain-Bikes oder Rennräder finden Sie im Onlineshop auf 2rad-kern.de. Die Angebote sind Attraktiv und die Preise niedrig. Doch leider haben wir Sorge, dass Sie hier Ihren neuen Drahtesel nach der Bestellung auch tatsächlich erhalten.

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media-voigt.de: Vorsicht Fakeshopverdacht! – Ihre Erfahrungen

Soll es ein neuer Fernseher, ein Kaffeevollautomat oder ein neuer Kühlschrank sein? Im Onlineshop auf media-voigt.de könnten Sie das passende Produkt finden. Doch Vorsicht! In diesem Shop gibt es einige Ungereimtheiten, die Sie vor einer

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elektro-schmeider.de: Achtung Fakeshopverdacht!

Im Onlineshop elektro-schmeider.de finden Sie super Angebote aus vielen Produktsegmenten. Einige der angebotenen Waren sind bei bekannten Händlern seit Wochen vergriffen. Sollten Sie den Angeboten trauen? Wir haben den Shop überprüft. Das Ergebnis und unsere

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Fakeshopverdacht: Vorsicht beim Goldkauf im Onlineshop! – Ihre Erfahrungen

Gold, Silber, Platin: Diese Edelmetalle gelten als Wertanlage und können über das Internet bestellt und gekauft werden. Auch hier müssen Sie bei den Angeboten wachsam bleiben. Nach einem Leserhinweis haben wir uns den Onlineshop feingoldscheideanstalt-seit1978.de

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Verbraucherzentrale warnt: de.shein.com ist ein Fakeshop – Ihre Erfahrungen

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen sieht in dem Onlineshop unter der URL de.shein.com einen Fakeshop und rät von einem Einkauf ab. Wir haben uns den Webshop etwas näher angesehen und erklären, welche Unsicherheiten es gibt. Zudem benötigen wir

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Fakeshop Symbolbild

kuechenju.net: Vorsicht Fakeshop! Ihre Erfahrungen

Preisreduzierte Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Kaffeemaschinen oder Waschmaschinen finden Sie in dem Onlineshop kuechenju.net. Wir haben uns die Webseite näher angesehen und geprüft, ob der Einkauf sicher ist und Sie hier wirklich sparen können.

Einkaufen und ein Schnäppchen machen? Das gelingt schon häufiger im Internet. Allerdings brauchen Sie dafür nicht nur ein glückliches Händchen. Denn bei den vielen Internetshops wartet auch der ein oder andere Fakeshop auf Sie. Und wer in solch eine Falle tappt, für den wird das vermeintliche Schnäppchen bald zur Abzockfalle. In unserer Fakeshop Liste erfahren Sie, welche Shops Sie besser meiden sollten. Da diese Liste immer wieder aktualisiert wird, besteht dort kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Eher ist Ihre eigene Aufmerksamkeit beim Onlinekauf gefragt. Sie müssen vor einem Einkauf im Webshop genau prüfen, ob Sie diesem Shop vertrauen können. Dafür empfehlen wir unseren Ratgeber für einen sicheren Einkauf. Dieser zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem neuen Onlineshop achten sollten. Wachsam sollten Sie vor allem dann sein, wenn Sie per Vorkasse bezahlen müssen und keine Alternativen zur Banküberweisung angeboten werden. Zudem ist eine Zielgruppe besonders gefährdet: Schnäppchenjäger.

Aktuell sorgt der Onlineshop kuechenju.net für Aufsehen im Netz. Unsere Leser haben gefragt, ob es sich um einen seriösen Webshop oder einen Fakeshop handelt. Da das auf den ersten Blick oft nicht erkennbar ist, haben wir die Webseite einer Sicherheitsanalyse unterzogen.

Welche Probleme gibt es auf kuechenju.net

Sparen können Sie in diesem Webshop wahrscheinlich nichts. Vielmehr werden Sie Ihr Geld verlieren, weil möglicherweise keine Ware geliefert wird. Nachfolgend lesen Sie, warum Sie in dem Onlineshop kuechenju.net nicht einkaufen sollten.

Faktencheck für kuechenju.net
  • Die im Impressum angegebene KuechenJu GmbH aus Böblingen existiert nach unseren Recherchen nicht. Sie ist vermutlich frei erfunden. Sie wissen daher nicht, bei wem Sie einkaufen und wem Sie Ihr Geld senden.
  • Der Server des Webshops steht in den USA oder der Standort soll verschleiert werden.
  • Die Domain kuechenju.net wurde über einen Anonymisierungsdienst registriert.
  • Das Impressum ist fehlerhaft und entspricht nicht den deutschen Rechtsnormen.
  • Auf der gesamten Webseite ist keine Telefonnummer zu finden, unter der der Onlineshop erreichbar ist.
  • Sie können nur per Vorkasse via Überweisung bezahlen. Damit übernehmen Sie das vollständige Risiko.
  • Beworbene Zahlungsarten stehen nicht zur Verfügung.

Ganz ungefährlich ist der Einkauf in einem Fakeshop nicht. Denn unabhängig von dem verlorenen Geld geben Sie dem Onlineshop-Betreiber auch jede Menge persönliche Daten. Wir erklären ausführlich, welche Risiken, Probleme und Folgen der Einkauf in einem Fakeshop mit sich bringen kann.

Unser Fazit zu kuechenju.net

Da Sie bei kuechenju.net keinen Ansprechpartner haben, gegenüber dem Sie Ihre Verbraucherrechte geltend machen können, raten wir von einem Einkauf auf Vorkasse ab. Wir haben den Verdacht, dass es sich hier um einen Fakeshop handelt. Denn aktuell ist vollkommen unbekannt, wer diesen Onlineshop überhaupt betreibt und für kuechenju.net verantwortlich ist.

Einkauf im Fakeshop: So bekommen Sie Ihr Geld zurück

Sie haben in einem Fakeshop eingekauft und bekommen gerade mit, dass Sie womöglich betrogen wurden? In diesem Fall ist guter Rat teuer. Bei uns erhalten Sie diesen jedoch kostenlos. Wir erklären konkret, was Sie nach

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Widerrufsrecht im Fakeshop

Viele Leser fragen uns, ob Sie den Kaufvertrag im mutmaßlichen Fakeshop widerrufen sollen. Grundsätzlich ist das möglich, jedoch wenig aussichtsreich. Da es das Unternehmen im Falle eines Fakeshops nicht gibt, gibt es auch keinen Kaufvertrag. Hinzu kommt, dass die betrügerischen Onlineshops auf den Widerruf des Kaufvertrages in der Regel nicht reagieren. Geld wird natürlich auch nicht erstattet. Schaden kann ein vorsorglicher Widerruf jedoch nicht, vor allem für den Fall, dass es sich doch um keinen Fakeshop handelt. Weitere Informationen zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema Widerrufsrecht.

Ihre Erfahrungen mit kuechenju.net

Da wir aktuell nicht sicher sagen können, ob der Webshop Ware liefert und mit welcher Qualität, benötigen wir Ihre Hilfe. Haben Sie auf kuechenju.net eingekauft und warten noch auf die Ware? Bitte berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen in den Kommentaren unterhalb des Artikels. Durch Ihren Praxisbericht helfen Sie anderen Lesern, die aktuell noch unsicher sind.

Sind Sie selber auf einen merkwürdigen Onlineshop gestoßen, bei dem Sie sich nicht ganz sicher sind? Dann senden Sie uns die URL (Webadresse) per E-Mail an [email protected]. Wir prüfen den Webshop dann durch unsere Experten und verfassen bei Bedarf eine Warnung.

Haben Sie diese Videos schon gesehen?

Ich habe in einem Fakeshop bestellt, aber noch nicht bezahlt. Was nun?

Wenn Sie in einem Fakeshop zwar bestellt, aber das Geld noch nicht überwiesen haben, dann hatten Sie wohl gerade noch einmal Glück. Sie sollten natürlich auch nicht überweisen. Brechen Sie die Kommunikation einfach ab und ignorieren Sie die E-Mails mit Zahlungsaufforderung. Nach einem Einkauf in einem Fakeshop ist kein Widerruf nötig, da es den Onlineshopbetreiber nicht gibt. Zudem sind E-mails oft gar nicht zustellbar.

Sollten Sie im Rahmen des Kaufprozesses Ihre Kreditkartendaten in einem Fakeshop eingegeben haben, dann sollten Sie die Kreditkarte schnellstmöglich sperren lassen. Außerdem raten wir dazu, dass Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten.

Was ist mit Ihren Daten, wenn Sie in einem Fakeshop bestellt haben?

Diese Fragen stellen sich immer mehr Verbraucher. Zu Recht, denn bei Ihrer Bestellung übermitteln Sie einige persönliche Daten. Diese können von den Kriminellen missbräuchlich für weitere Straftaten verwendet werden. Leider lassen sich die einmal übermittelten Daten nicht zurückholen oder gar löschen. Sie können selbst nichts tun. Wir empfehlen, dass Sie die nächsten Monate und Jahre wachsam sind und auf Unregelmäßigkeiten schnell regieren.

Ich habe in einem Fakeshop eingekauft. Kann ich sofort Anzeige erstatten?

Einige Verbraucher merken bereits kurz nach dem Kauf, dass etwas nicht stimmt. Unter Umständen haben Sie sich auch im Internet informiert und sind auf den Fakeshop-Verdacht gestoßen. Aber können Sie schon Anzeige erstatten, obwohl es sich erst um einen Fakeshop-Verdacht handelt? Oder müssen Sie abwarten, ob Ware kommt? Die Antwort ist einfach: Sie können sofort Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Es genügt, wenn ein Anfangsverdacht vorliegt. Bis zu einer möglichen Verurteilung durch ein Gericht, wird aufgrund der Unschuldsvermutung immer von einem Verdacht gesprochen. Das gilt auch dann, wenn die Indizien eigentlich klar darauf hinweisen. Tipp: Oft ist die Strafanzeige von Vorteil, wenn Sie das Geld über Ihre Bank zurückrufen zu lassen.

Es wird von einem Fakeshop-Verdacht gesprochen. Handelt es sich nun sicher um einen Fakeshop?

Wir sprechen in den meisten Fällen von einem Verdacht, auch wenn im Grunde teils klar ist, dass es ein Fakeshop ist. Das ist für manchen Leser unverständlich, hängt jedoch mit dem Presserecht zusammen. Wir möchten und dürfen niemanden vorverurteilen. Vielmehr geben wir Ihnen die richtigen Fakten an die Hand, um selbst entscheiden zu können, ob Sie einkaufen oder nicht. Und wenn Sie per Vorkasse bezahlen sollen, dann raten wir zu besonders großem Misstrauen.

Warum sind Webshops noch online, wenn sie bereits als Fakeshop bekannt sind?

Leider ist es nicht so einfach eine Webseite vom Netz zu nehmen. Dafür gibt es viele Gründe. Zunächst müssen zu dem jeweiligen Onlineshop erst einmal genügend Anzeige von Geschädigten vorliegen. Leider erstatten viele Opfer keine Anzeige, sodass der Vorfall den Strafverfolgungsbehörden gar nicht bekannt wird. Erstatten Sie deshalb als Geschädigter in jedem Fall Anzeige bei der Polizei, was auch online möglich ist. Hinzu kommt, dass die Onlineshops häufig aus dem Ausland betrieben werden. Deutsche Behörden haben auf Unternehmen im Ausland leider keinen direkten Zugriff, weshalb der Webshop häufig online bleibt.

Diese Fakeshop-Meldungen sollten Sie auch kennen:
2rad-kern.de: Vorsicht Fakeshop Gefahr! – Ihre Erfahrungen

E-Bikes, Mountain-Bikes oder Rennräder finden Sie im Onlineshop auf 2rad-kern.de. Die Angebote sind Attraktiv und die Preise niedrig. Doch leider haben wir Sorge, dass Sie hier Ihren neuen Drahtesel nach der Bestellung auch tatsächlich erhalten.

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media-voigt.de: Vorsicht Fakeshopverdacht! – Ihre Erfahrungen

Soll es ein neuer Fernseher, ein Kaffeevollautomat oder ein neuer Kühlschrank sein? Im Onlineshop auf media-voigt.de könnten Sie das passende Produkt finden. Doch Vorsicht! In diesem Shop gibt es einige Ungereimtheiten, die Sie vor einer

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elektro-schmeider.de: Achtung Fakeshopverdacht!

Im Onlineshop elektro-schmeider.de finden Sie super Angebote aus vielen Produktsegmenten. Einige der angebotenen Waren sind bei bekannten Händlern seit Wochen vergriffen. Sollten Sie den Angeboten trauen? Wir haben den Shop überprüft. Das Ergebnis und unsere

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Fakeshopverdacht: Vorsicht beim Goldkauf im Onlineshop! – Ihre Erfahrungen

Gold, Silber, Platin: Diese Edelmetalle gelten als Wertanlage und können über das Internet bestellt und gekauft werden. Auch hier müssen Sie bei den Angeboten wachsam bleiben. Nach einem Leserhinweis haben wir uns den Onlineshop feingoldscheideanstalt-seit1978.de

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Verbraucherzentrale warnt: de.shein.com ist ein Fakeshop – Ihre Erfahrungen

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen sieht in dem Onlineshop unter der URL de.shein.com einen Fakeshop und rät von einem Einkauf ab. Wir haben uns den Webshop etwas näher angesehen und erklären, welche Unsicherheiten es gibt. Zudem benötigen wir

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Amazon Symbolbild

Amazon 1 Cent Angebote: oft nicht wirklich günstig

Bei Amazon können Sie vermeintliche Schnäppchen für ein 1 Cent schlagen. Doch oft entpuppen sich die die Artikel als böse Kostenfalle. Warum Sie bei den 1 Cent Produkten genau lesen sollten, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Auch wenn Sie es nicht glauben, bei Amazon können Sie vermeintliche Schnäppchen für 1 Cent jagen. Ob Jogginghosen, Laufschuhe, Lichterketten, Vasen oder andere Produkte. Doch das Schoppen der Artikel könnte zur bösen Überraschung werden. Denn am Ende haben Sie zwar viele Artikel zu je einem Cent im Warenkorb. Der Versand ist aber um ein vielfaches höher.

Beispielsweise bekommen Sie eine Tomatoa Herren Jeans für einen Cent. Die Versandkosten belaufen sich aber auf rund 20 Euro. Doch warum werden die Produkte für einen Cent angeboten? Werden diese besonders schnell versendet? Diese Frage können wir schon mit Nein beantworten. Im Gegenteil. Der Versand dauert hier meist besonders lange.

Amazon: Woher kommt der Name des Versandhändlers und was bedeutet Amazon?

Eine Bestellung bei Amazon ist schnell erledigt. Die wenigsten Kunden wissen jedoch, woher der Name Amazon kommt und warum Jeff Bezos sein Unternehmen ausgerechnet Amazon genannt hat. In diesem Artikel erfahren Sie mehr zur Herkunft

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Wish-Prinzip auf Amazon

Das Prinzip der 1-Cent-Lockangebote kommt uns sehr bekannt vor. Auch Wish und andere asiatische Anbieter locken die Verbraucher gerne mit Billigangeboten. Am Ende wird noch einmal ordentlich Versand drauf geschlagen, damit sich auch alles rechnet.

Asien erklärt dann auch die lange Lieferzeit von 37 und mehr Tagen. Denn wenn die Produkte aus Fernost kommen, kann auch Amazon nichts an der Geschwindigkeit drehen. Und Produkte aus China haben noch ein weiteres Problem. Oftmals stimmt die Qualität nicht. Doch wie ist es, wenn Sie diese Produkte über Amazon kaufen. Die Verbraucherzentrale schreibt dazu Folgendes:

Bei der Rücksendung nimmt der Branchenprimus „internationale Händler“ auf dem Marketplace darüber hinaus an die Kandare. Die müssen entweder „eine Rücksendeadresse innerhalb Deutschlands“ anbieten oder „ein vorfrankiertes Etikett für eine kostenlose Rücksendung“. Alternativ können sie auf eine Retoure der Ware verzichten.

Verweigert sich ein Händler diesen Vorgaben, verspricht Amazon mit seiner „A-Z-Garantie“ einzuspringen.

Sollten Sie also mit einem der Produkte Probleme haben und die Kommunikation mit dem Händler nicht zufriedenstellend sein, können Sie sich an Amazon wenden. Das ist zwar auch aufwendig, aber immer noch komfortabler, als bei einer Bestellung in einem asiatischen Shop auf einer anderen Webseite.

Eine Sprecherin des Versandriesen äußert sich wie folgt:

Sollten Verkaufspartner gegen die von ihnen akzeptierten vertraglichen Bestimmungen verstoßen, ergreifen wir umgehend Maßnahmen zum Schutz unserer Kunden. Die fraglichen Produkte wurden entfernt. Die derzeitigen Untersuchungen werden fortgeführt.

Wir möchten, dass Kunden jederzeit vertrauensvoll bei www.amazon.de einkaufen. Mit der Amazon A-bis-Z-Garantie sind Kunden bei Bestellungen von Verkaufspartnern geschützt. Sollte ein Produkt nicht ankommen oder vom beworbenen Zustand abweichen, können Kunden den Amazon Kundenservice kontaktieren.

Amazon versucht alles, um den Kunden zufrieden zu stellen. Falls Sie doch mal auf den Amazon Kundenservice angewiesen sind, finden Sie hier die Kontaktdaten von Amazon.

Ist Amazon transparent?

In Bezug auf die 1 Cent Produkte müssen Sie bei Amazon in der Regel nur richtig lesen. Denn bereits in der Suche sehen Sie bei den meisten der Artikel die Kosten des Versands. Nähere Informationen zum Unternehmen finden Sie bei „Verkauf und Versand durch“. Wenn Sie den Anbieter anklicken, sehen Sie das Impressum. Spätestens dann ist auch klar, dass es sich um ein asiatisches Unternehmen handelt.

Insofern kann man Amazon hier keine Vorwürfe machen. Denn für die Qualität der Produkte kann der Versandriese nichts. Und letztlich entspricht diese in der Regel auch dem Preis. Top-Qualität für einen Cent gibt es nunmal nicht, auch nicht bei Amazon.

Wussten Sie eigentlich schon, dass Sie bei Amazon auch gemeinnützige Organisationen unterstützen können?

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